Zur Geschichte des Orgelspiels PDF

Der Text Der gute Kamerad wurde 1809 von Zur Geschichte des Orgelspiels PDF Uhland in Tübingen gedichtet, 1825 vertonte ihn der ebenfalls in Tübingen wohnende Friedrich Silcher. Das so entstandene Lied wurde bekannt unter der Anfangszeile der ersten Strophe: Ich hatt’ einen Kameraden.


Författare: August Gottfried Ritter.

Der Organist und Komponist August Gottfried Ritter, der als einer der Mitbegründer der modernen Musikwissenschaft gilt, präsentiert in seinem zweibändigen Werk eine umfassende Geschichte des Orgelspiels.
Der zweite Band enthält zahlreiche Notenbeispiele, die zur Illustration der Ausführungen des ersten Teils dienen. Sorgfältig überarbeiteter Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1884.

Der hier wiedergegebene Wortlaut stimmt mit der ursprünglichen Uhland-Fassung überein. Der vergleichende Wortlaut ist dem heutigen Sprachgebrauch angepasst. So wurde dieses Lied von Soldaten der Wehrmacht und auch noch heute in der Bundeswehr gesungen. Gilt’s mir oder gilt es dir?

Als wär’s ein Stück von mir. Gilt sie mir oder gilt sie dir? Das Lied vom Guten Kameraden spielt im Trauerzeremoniell der deutschen Bundeswehr eine große Rolle. Es ist Bestandteil eines Begräbnisses mit militärischen Ehren und jeder militärischen Trauerfeier. Beim Spielen des Liedes ist von Soldaten der militärische Gruß zu erweisen, diese besondere Ehrerweisung steht ansonsten nur Nationalhymnen zu.

Gesungen wird das Lied dabei nur im Ausnahmefall, sondern lediglich durch Intonation der allgemein bekannten Melodie mit einer Blaskapelle oder einer einzelnen Trompete angedeutet. Das Lied entstand 1809 unter dem Eindruck des Einsatzes badischer Truppen unter französischem Befehl gegen aufständische Tiroler, wobei Uhland zu beiden Seiten Beziehungen hatte. Obwohl das Gedicht schon vertont war, änderte Friedrich Silcher ein Schweizer Volkslied dafür ab und schuf damit die noch heute bekannte Version. Reaktion instrumentalisiert, und zwar zur Beschönigung und Verklärung des Kriegsopfers und Heldentods. Die Deutungen des Gedichts gehen jedoch weit auseinander. Im Laufe der Zeit entstanden, besonders in Kriegszeiten, Verballhornungen und kabarettistische Bearbeitungen des Liedes.