Welterbe Oberes Mittelrheintal 3. Rüdesheim/Bingen 1 : 25 000 PDF

Rüdesheim am Rhein ist eine Weinstadt im hessischen Rheingau-Taunus-Kreis und liegt mit dem gegenüberliegenden Bingen am südlichen Tor zum Mittelrheintal. Das Stadtgebiet von Rüdesheim hat Anteil an drei naturräumlichen Haupteinheitengruppen: dem Oberrheinischen Tiefland, dem Mittelrheingebiet und dem Taunus. Welterbe Oberes Mittelrheintal 3. Rüdesheim/Bingen 1 : 25 000 PDF liegt im äußersten Südwesten des Rheingau-Taunus-Kreises. Osten zunächst eine mäßige Steigung haben und zum Binger Loch im Westen hin immer steiler werden.


Författare: Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz.

Die Karte ist Teil des 3-teiligen Kartenset Oberes Mittelrheintal (ISBN 978-3-89637-366-3).

Bis in eine Höhe von etwa 250 Meter sind diese Hänge als Weinberge angelegt. Nördlich des Grohlochtals liegt auf einem gerodeten Höhenzug in 410 Meter Höhe Presberg als höchstgelegener Stadtteil Rüdesheims. Nördlich von Presberg endet das Stadtgebiet im tief eingeschnittenen Wispertal in Höhe der Kammerburg. Vom Rhein bis zur Wisper erstreckt sich das Stadtgebiet auf eine Länge von 13 Kilometer bei einer Breite von bis zu 5 Kilometer.

Die Gegend um Rüdesheim war schon früh besiedelt, zunächst von den Kelten, seit der Zeitenwende dann von Ubiern und später Mattiakern. Jahrhundert rückten die Römer bis an den Taunus vor. Die Veroneser Schenkung von 983 stärkte die Stellung der Mainzer Erzbischöfe namentlich im unteren Rheingau, somit auch in Rüdesheim. Ihre Besitzungen, die darauf lebende Bevölkerung und der ihnen dienstbare Adel wurde der Oberhoheit der Rheingrafen entzogen und eigener Gerichtsbarkeit unterstellt.

Weinbau im Rheingau und namentlich in Rüdesheim erstmals planmäßig gefördert. Rodung und Kultivierung frei, um dort Weinberge anzulegen. Jahrhundert blieb der Rheingau, nicht zuletzt durch den Schutz des Rheingauer Gebücks, weitgehend von Kriegszügen verschont. Die Ringmauer als Stadtbefestigung wurde von der Löhrstraße bis zur Steingasse erweitert und durch mehrere Türme verstärkt, von denen bis heute nur der Adlerturm am Rheinufer als ehemaliger Pulverturm erhalten blieb. Im Jahre 1803 beendete der Reichsdeputationshauptschluss die Herrschaft von Kurmainz im Rheingau. Rüdesheim kam unter die Herrschaft des Herzogtums Nassau.

Als nach der preußischen Annexion des Herzogtums Nassau im Jahre 1867 das Gebiet in Kreise aufgeteilt wurde, erhielt Rüdesheim den Sitz des neu gegründeten Rheingaukreises und wurde damit Kreisstadt. Im Jahre 1877 wurde von Kaiser Wilhelm I. Grundstein für das Niederwalddenkmal gelegt, das 1883 fertig gestellt wurde. 1939 wurde unter vorheriger Geheimhaltung die damals eigenständige Gemeinde Eibingen von den Rüdesheimer Nationalsozialisten gegen den Willen der Eibinger Bevölkerung nach Rüdesheim eingemeindet. November 1944, nach dem Heiligenkalender der Katharina von Alexandrien geweiht, wurde als Katharinentag zum schwarzen Tag für Rüdesheim, als ein schwerer Bombenangriff die Viertel um die katholische und evangelische Pfarrkirche in Schutt und Asche legte und über 200 Tote forderte. Januar 1977 wurden die Gemeinde Assmannshausen, die am 1.

Oktober 1970 mit Aulhausen fusioniert hatte, und die Gemeinde Presberg in die Stadt Rüdesheim am Rhein eingegliedert. Den Status der Kreisstadt musste Rüdesheim gleichzeitig an Bad Schwalbach abtreten, als aus dem Rheingaukreis und dem Untertaunuskreis der Rheingau-Taunus-Kreis gebildet wurde. Seit dem Jahr 2002 gehört Rüdesheim mit dem Oberen Mittelrheintal zum UNESCO-Welterbe. Er löste den parteilosen Udo Grün ab, der als erster direkt gewählter Bürgermeister zwölf Jahre lang an der Spitze der Verwaltung stand. Wappenerklärung: Der Reiter ist der Hl. Martin von Tours, der seinen Mantel mit dem Armen vor ihm teilt und besonders während der Kurmainzer Zeit verehrt wurde, der stehende Pilger ist der Hl. Jakobus mit seinen Zeichen Pilgerstab und Jakobsmuschel.

Das Rüdesheimer Wappen hat viele Wandlungen erfahren und bestand im 19. Jahrhundert zeitweise nur aus der Jakobsmuschel. Ein ähnliches Signet gab es als Siegel bereits im 17. Das Museum zeigt auf 1000 Quadratmetern in historischen Gewölbekellern die Rechtsgeschichte des Mittelalters, sowie die Zeit der Hexenverfolgung in Deutschland. Es stellt eine reichhaltige Sammlung der eindrucksvollsten Folterwerkzeuge aus. Die wertvolle Bildersammlung bekannter Meister der damaligen Zeit, sind Zeitzeugen der Jahrhunderte. Eine Fotodokumentation von Amnesty International zum Thema Menschenrechtsverletzungen des 20.