Warum Görlitz brennen musste PDF

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Författare: Ewald Gerhard Seeliger.

Zwischen Polen und Böheimb
Anschaulich und lebendig beschreibt Ewald Gerhard Seeliger die Geschichte seines Heimatlandes Schlesien vom 1370 bis 1806. Er lässt uns teilhaben an menschlichen Schicksalen, die kein Geschichtsbuch erwähnt, und er lässt Personen und Persönlichkeiten auferstehen, die ihre Zeit mitbestimmten oder Opfer ihrer Zeit waren. Hervorragend recherchiert und dokumentiert erleben wir die Geschichte Schlesiens neu:
Der Zweikampf im Brunnen (1370)
Der Fall von Wedrau (1430)
Warum Görlitz brennen musste (1450)
Der babylonische Wolf (1453)
Hans Rintfleisch (1459)
Der Polak in Glogau (1492)
Die Schweidnitzer Pölerei (1522)
Als Goldberg in Latium lag (1536)
Die Hochzeit der Äbtissin (1610)
Wie Adam Wenzel katholisch wurde (1613)
Peter und Maria (1631)
Die beiden Pappenheimer (1633)
Hans Ulrich von Schaffgotsch (1635)
Der Hexenrichter (1667)
Quirinus Kuhlmann der Prophet (1689)
Der Dichters Johann Christian Günther (1723)
Der letzte Schwenckfelder (1734)
Die Soldatenbeichte (1757)
Der Staatsrock des Geheimrats (1793)
Graf Pücklers Ende (1806)

Diese Angriffe verstärkten erheblich die Kritik an der Luftkriegsführung der Westalliierten seit 1942, besonders an der britischen Area Bombing Directive. Erste Angriffswelle in der Nacht vom 13. Zweite Angriffswelle in der Nacht vom 13. Im Herbst und Winter 1944 rückten die Alliierten langsamer als geplant vor.

Die deutsche Wehrmacht verhinderte trotz verstreuter eigener Truppen die alliierte Operation Market Garden, den Rhein zu überschreiten. Durchhaltewillen der Deutschen endgültig zu brechen. Dresden hatte vor Kriegsbeginn laut Volkszählung vom 17. 713 Einwohner und war damit die siebtgrößte deutsche Stadt. Das Stadtgebiet blieb bis zum August 1944 von Luftangriffen verschont, weil es bis dahin außerhalb der Reichweite und damit der Zielplanungen alliierter Bomber lag. Der Eisenbahnknoten Dresden war drittgrößter Bahnumschlagplatz des Deutschen Reichs.

Hier kreuzten sich Bahnstrecken nach Berlin, Prag, Breslau, Warschau, Leipzig und Nürnberg. Transporte von Truppen und Material an die Front und von Gefangenen in die Vernichtungslager wurden über Dresden abgewickelt. Aus dem Osten strömten Millionen Flüchtlinge vor allem nach Mitteldeutschland. Als Ende 1944 immer mehr Menschen aus dem Osten flohen, war Dresden, für das ein Zuzugsverbot galt, für sie Durchgangsstation. Dresdens dicht bebaute Innenstadt bestand hauptsächlich aus Bauten der Renaissance, des Barock und Mischgebieten der Gründerzeit auf mittelalterlichem Grundriss. Damals wurden Industriebetriebe in Hinterhöfen der Wohnbebauung oder als größere Komplexe direkt neben Siedlungen errichtet. Bis 1944 war die Mehrzahl der Betriebe fast vollständig auf Rüstung umgestellt.