Von Wölfen und Vampiren PDF

Dieser Artikel behandelt den Werwolf in der Mythologie. Mythologie, Sage und Dichtung ein Mensch, der sich von Wölfen und Vampiren PDF einen Wolf verwandeln kann.


Författare: Stephanie Wittern.

Viktoria von Hohenzollern ist 17 Jahre alt und führt ein privilegiertes Leben am Hofe ihrer Mutter, der Königin der Vampire. Sie fühlt sich jedoch zunehmend vom strengen Protokoll und der ständigen Aufsicht ihrer Brüder eingeengt und sehnt sich nach Normalität.
Ihre Mutter erlaubt ihr schließlich, ein Auslandsjahr in den USA zu verbringen.
Viktoria verschlägt es in das verschlafene Provinznest Deep Falls. Hier genießt sie es, sich wie ein normaler menschlicher Teenager verhalten zu dürfen.
Dann lernt sie Raphael kennen und verliebt sich in ihn. Von nun an wird es kompliziert, denn Raphael ist ein Mensch und sie muss ihr Geheimnis bewahren.
Schnell merkt sie jedoch, dass nicht nur sie ein dunkles Geheimnis in sich trägt…

Dem Begriff Werwolf liegt die mythologische Vorstellung zugrunde, dass ein Mensch die Fähigkeit besitzt, sich in einen Wolf zu verwandeln. Die meisten Sagen berichten von Männern, die einen Pakt mit dem Teufel eingingen und von ihm einen Gürtel aus Wolfsfell erhielten, mit dessen Hilfe sie sich verwandeln konnten. Zu den modernen Werwolf-Mythen, die durch volkskundliche Überlieferungen nicht unterstützt werden, gehört die in verschiedenen Horrorfilmen vorgestellte Verwandlung eines Menschen, der von einem Werwolf verletzt worden ist. Sowohl die Akten der frühneuzeitlichen Prozesse als auch die unzähligen Sagen aus verschiedenen Teilen Europas sprechen einheitlich davon, dass die Opfer von Werwolfattacken zerrissen und teilweise auch gefressen wurden. Verwandlungen zwischen Mensch und Wolf sind in der Geschichte sehr weit zurückzuverfolgen.

Aber jedes Mal, wenn es zum Abend ging, wurde er so unwirsch, dass nur wenige Leute mit ihm ins Gespräch kamen. Beim Dunkelwerden pflegte er schläfrig zu werden. Man erzählt sich, dass er des Nachts häufig in verwandelter Gestalt umging. Auch in der Völsungasaga ist von Werwölfen die Rede.

Sigmund lebt mit seinem Sohn Sinfiötli im Wald, und beide verwandeln sich zeitweise in Wölfe. Diese Überlieferung ist noch in Richard Wagners Oper Die Walküre angedeutet, für deren Inhalt die Völsungasaga eine wesentliche Quelle ist. In dieser Oper erzählt Siegmund von seinem Leben im Wald mit seinem Vater. Er nennt seinen Vater dabei Wolfe, und von sich selbst zusammen mit seinem Vater spricht er sogar als Wolfspaar. Eines Wolfes Fell nur traf ich im Forst: leer lag das vor mir, den Vater fand ich nicht. Berichte der Skythen über die Neuren, ein nördliches Nachbarvolk, eine Quelle des Mythos sein.

Skythen und die im Skythenland wohnenden Hellenen behaupten, jährlich einmal verwandle sich jeder der Neuren für wenige Tage in einen Wolf und trete dann wieder in den menschlichen Zustand zurück. Ebenso seien Tollwutkranke für Werwölfe gehalten worden, da hier die Erkrankung durch den Biss eines Tieres erfolgt. Im Zuge der Hexenverfolgungen wurden auch zahlreiche Männer vor Gericht gebracht und hingerichtet. Eine beträchtliche Anzahl von ihnen wurde der Werwolfverwandlung bezichtigt, vor allem Hirten. Werwolfprozesse traten meist wellenförmig in Gegenden auf, die unter einer Wolfsplage litten, z. Franche-Comté und der französische Jura, der Hunsrück, der Westerwald und das Nassauer Gebiet. In Afrika sind Vorstellungen über Therianthropie weit verbreitet.