Typologien der gebauten Umwelt PDF

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Die Raumwissenschaften befassen sich mit einem komplexen und zudem interdisziplinär bestimmten Forschungsgegenstand. Dies gilt in besonderer Weise für das Forschungsfeld der ökologischen Raumentwicklung, das die Zusammenhänge zwischen unserer natürlichen, gebauten und sozialen Umwelt zum Gegenstand hat. Die wissenschaftliche Bearbeitung von Fragen der ökologischen Raumentwicklung erfordert dementsprechend mehrdimensionale und multivariate Ansätze. In diesem Zusammenhang bietet der Strukturtypenansatz ein wichtiges Abbildungs-, Modellierungs- und Analyseinstrumentarium, das sowohl den Umgang mit einem komplexen Gegenstand als auch die Integration verschiedener Fachdisziplinen unterstützt.
Am Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) kommt der Strukturtypenansatz in unterschiedlichen Zusammenhängen und mit unterschiedlichen Zielstellungen bereits seit einigen Jahren zur Anwendung. Gegenstand dieses Sammelbandes ist es, diesen Zugang methodologisch zu reflektieren und die Bandbreite seiner Anwendungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Dazu werden in Kapitel I und II zunächst einige theoretische Überlegungen zur Typenbildung allgemein sowie zu den Grundlagen siedlungsraumbezogener Strukturtypen vorgestellt. Kapitel III versammelt Beiträge zu ausgewählten Anwendungsbeispielen auf regionaler, städtischer und teilstädtischer Ebene. In den Beiträgen werden jeweils sowohl die methodischen Erfahrungen mit dem Strukturtypenansatz reflektiert als auch die mit diesem Ansatz gewonnenen Ergebnisse im Forschungsfeld ökologischer Raumentwicklung präsentiert. Die inhaltliche Bandbreite reicht von den Themen Bodenversiegelung und Grünausstattung über Untersuchungen zur städtischen Infrastruktur bis zur Analyse von Wohnungsmärkten und -beständen sowie Stoffstrom- und Flächenszenarien.

Hilf der Wikipedia, indem du sie recherchierst und einfügst. Eine Gated Community beschreibt einen geschlossenen Wohnkomplex mit verschiedenen Arten von Zugangsbeschränkungen. Die Größe von Gated Communities variiert von einzelnen bewachten Appartementblöcken bis hin zu großflächigen Siedlungen mit über 100. 000 Einwohnern mit eigener Infrastruktur wie Einkaufsmöglichkeiten, Gemeinschaftseinrichtungen, eigenen Schulen und Krankenhäusern und sogar eigenen Bürozentren und Arbeitsstätten. Jahrhundert zogen sich wohlhabende Leute in private Wohnanlagen zurück, um sich vor den Auswirkungen der Industrialisierung zu schützen. Auch in Paris entstanden ab Mitte des 19. Jahrhunderts privat erschlossene, gemeinschaftlich verwaltete und geschlossene Wohnviertel.

Der eigentliche Boom begann ungefähr 1970, jetzt waren Gated Communities nicht nur der privilegierten Bevölkerung vorbehalten, auch die unvermögenden Bürger konnten sich ein Leben in privaten Wohnsiedlungen leisten. Dies wiederum führte bei der Oberschicht zu dem Wunsch nach noch exklusiveren Angeboten innerhalb der Gated Communities, wie zum Beispiel Golfplätzen. Eine Erhebung im Jahr 2000 ergab, dass es in den USA mittlerweile knapp über 20. 000 Gated Communities für insgesamt mehr als neun Millionen Einwohner gibt.

Gesamtbevölkerung der USA in Gated Communities leben. Darüber hinaus gibt es noch andere Wohnanlagen, die zwar nicht durch ein Tor geschützt sind, aber über andere Sicherheitsmaßnahmen verfügen. Es gibt verschiedene Gründe und Motivationen der Menschen, in Gated Communities zu wohnen. In Gated Communities zu leben bedeutet auch gleichzeitig ein Rückzug aus der gewohnten und städtischen Umgebung, der mit Veränderungen der eigenen Lebensweise einhergeht.

Aufgrund des unterschiedlichen Grades ihrer Abgrenzung, der Art der eingesetzten Sicherheitsmaßnahmen sowie ihrer Bewohnerschaft samt ihren Einzugsmotiven sind in der Literatur verschiedene Typologien der Gated Communities herausgebildet. Diese lassen sich dahingehend unterschiedlich kategorisieren. Neu entstehende private Gated Communities befinden sich vor allem in Vororten und werden von Angehörigen der unteren Mittelschicht bis hin zur Oberschicht bewohnt. Sie sind dadurch gekennzeichnet, dass ihr Aufbau von Anfang an streng geplant ist, damit ein einheitliches Bild entsteht. Bei neu geplanten Gated Communities wird das Wohnviertel durch eine Mauer oder einen Zaun abgegrenzt. Im Gegensatz zu neu entstehenden privaten Gated Communities werden nachträglich geschlossene Nachbarschaften nicht auf Initiative von Bauträgern entwickelt, sondern schon bestehende Wohnviertel werden nachträglich auf Wunsch der Bewohner umzäunt. Diese Gated Communities liegen oft mitten in einer Stadt, was Schwierigkeiten mit sich bringt, da beispielsweise Durchfahrtsstraßen eine komplette Abriegelung verhindern können.