Teilchenphysik aus heutiger Sicht PDF

Wirklichkeit gibt es nur Atome und leeren Raum. Nach Demokrit unterschieden sich die Atome quantitativ in Form und Größe, teilchenphysik aus heutiger Sicht PDF aber aus derselben Ursubstanz. Beobachtbare Veränderungen ergaben sich aus verschiedenen Kombinationen von Atomen, die dabei aber unveränderlich blieben.


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Dieses Buch wendet sich an den Physiker, aber auch ganz bewußt an die große Allgemeinheit, deren grundsätzliche Bereitschaft, Grundlagenforschung zu unterstützen, ihren Anspruch auf Information begründet. Hervorragende Physiker haben die 125-Jahrfeier an der RWTH Aachen zum Anlaß genommen, eine gut verständliche Bestandsaufnahme der Teilchenphysik zu machen. Den Beginn macht ein historischer Einblick am Beispiel der RWTH, dem 6 fachbezogene Aufsätze zur Theorie des Standardmodells, zur Experimentiertechnik der Teilchenphysik und zur Beschleunigertechnologie, zur Rolle dieser Grundlagenforschung für unser Weltbild bis hin zur Problematik des Managements von Großforschung folgen.

Im vierten Jahrhundert entwickelte Epikur die Lehre weiter. Andere antike Formen des Atomismus gingen im Gegensatz zu Demokrit von qualitativ verschiedenen Formen der Atome aus, so bei Anaxagoras, bei dem es so viele verschiedene Atome wie beobachtbare Substanzen gab, oder Empedokles, wo die Atome der vier Elemente Feuer, Wasser, Luft, Erde qualitativ verschieden waren. Heron von Alexandria mit seiner Betonung der Rolle des Vakuums zwischen den Teilchen. Kopisten antiker Handschriften wie der von Lukrez Über die Natur der Dinge in den Klöstern. Jahrhundert wurden durch die Renaissance-Gelehrten antike Schriften wie die von Lukrez neu entdeckt und gedruckt, wobei sie viel größere Verbreitung fanden.

Nikolaus von Kues machte ebenfalls auf die griechischen Atomisten aufmerksam. Pierre Gassendi folgte Ende der 1640er Jahre den Epikuräern und damit Demokrit, passte die Atomtheorie aber den Erfordernissen der Zeit an, die physikalische und chemische Eigenschaften den Atomen zuweisen wollten. René Descartes schlug um 1640 die Verbindung zur Mechanik. Seine Korpuskeln konnten daher in mechanischen Theorien verwendet werden. Die Ausdehnung, Härte, Undurchdringlichkeit, Mobilität und Trägheit des Ganzen stammt von der Ausdehnung, Härte, Undurchdringlichkeit, Mobilität und Trägheit der Teile und wir schließen deshalb dass die kleinsten Teilchen aller Körper ebenfalls ausgedehnt, hart, undurchdringlich, beweglich und mit ihrer eigenen Trägheit versehen sind.

Außerdem sind sie der universellen anziehenden Kraft der Gravitation unterworfen, auch wenn er das im Gegensatz zur Trägheit nicht als wesentliche Eigenschaft der Körper sieht. Zentimeter Durchmesser für Seifenteilchen ab aus den optischen Eigenschaften von Seifenblasen und er meinte das Gasgesetz von Boyle in seinen Principia aus einem Modell harter Teilchen abgeleitet zu haben, die abstoßende Kräfte aufeinander ausübten. Fortschritte brachte hier die weitere Entwicklung der Chemie im 18. Statt einer Beschreibung durch unveränderliche Atome bildete sich in der Physik im 20. Jahrhundert die Beschreibung durch ein System von Elementarteilchen wie dem Quarks und Elektron heraus. Der logische Atomismus ist eine frühe Position innerhalb der analytischen Philosophie und wurde vor allem von Bertrand Russell vertreten.

Nach ihm soll die Welt aus atomaren Tatsachen bestehen, die in atomaren Sätzen abgebildet werden. Untersuchung sprachlicher Einheiten als isolierte, atomisierte Elemente ohne Berücksichtigung struktureller Zusammenhänge und Abhängigkeiten. In der Gegenwart wird der Atomismus dem ganzheitlichen Denken beziehungsweise dem Holismus gegenübergestellt. Beides sind Kategorien zur Beschreibung des Verhältnisses von Gesamtheit und Detail bei der Betrachtung komplexer Systeme.

Antonio Clericuzio: Elements, Principles and Corpuscles. Robert Hugh Kargon: Atomism in England from Hariot to Newton, Oxford: Clarendon Press 1966. René Kayser: Die Urbewegung der Atome bei Leukipp und Demokrit. Eine Studie über die Zusammenhänge von Ontologie und Physik im abderitischen Materialismus. Publications de la Société luxembourgeoise de philosophie 1997.

Kurd Laßwitz: Geschichte der Atomistik vom Mittelalter bis Newton. Texte und Kommentare zum materialistischen Denken der Antike. Atomism from the 17th to the 20th Century. Wilhelm Capelle: Die Vorsokratiker, Fragmente und Quellenberichte – Leipzig: Kröner, 1935.

Bernhard Dietrich Haage: Die Korpuskulartheorie bei Geber latinus. In: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen 12, 1994, S. Die Modernitäten des Nikolaus von Kues, Bielefeld 2013, S. Newton, Principia, Buch III, Rule III, in der Ausgabe von Florian Cajori, University of California Press 1934, 1973, Band 2, S. Kargon: Atomism in England from Hariot to Newton, Oxford: Clarendon Press 1966, S. Zitiert in Whyte, Essay on atomism, S.

Ein Beispiel eines hierarchischen Aufbaus von Materie aus Zellen mit Atomen und Leere gibt Newton in Opticks, Buch 2, Teil 3, Proposition 8. Dargestellt in Karin Figala, Newton’s alchemical studies and his idea of the atomic structure of matter, Appendix A zu A. Hall, Newton, Adventuer in Thought, Cambridge UP 1992, S. Dabei spielen in der Verteilung harmonische Verhältnisse eine Rolle. Strube, Georg Ernst Stahl, Teubner, 1984, S.