Strafvollzug PDF

Zur Navigation springen Zur Suche springen Strafvollzug PDF Freiheitsstrafe ist eine Form staatlicher Sanktion, um eine Straftat zu sühnen. Bis zur Großen Strafrechtsreform von 1969 gab es eine Aufteilung in verschiedene Formen der Freiheitsentziehung.


Författare: Andrea Baechtold.

Das durchwegs aktualisierte Lehrbuch vermittelt eine umfassende Darstellung der Rechtslage und der Rechtswirklichkeit des Straf- und Massnahmenvollzugs an Erwachsenen. Berücksichtigt werden die bundesrechtlichen Rechtsgrundlagen sowie die von den einzelnen Kantonen und Strafvollzugskonkordaten getroffenen Regelungen. Der Unübersichtlichkeit der Rechtswirklichkeit wird dadurch Rechnung getragen, dass diese einerseits zusammenfassend beschrieben und andererseits exemplarisch illustriert wird. Darüber hinaus werden Rechtslage und Vollzugsrealität unter Einbezug von Rechtsprechung und Doktrin kritisch und praxisnah diskutiert und mit Informationen zu den daran beteiligten Personen- und Berufsgruppen ergänzt.
«Die 2. Auflage der Monographie zum schweizerischen Strafvollzug kann zweifelsfrei allen Spezialisten und Fachkreisen in diesem Tätigkeitsfeld als Pflichtlektüre empfohlen werden.» (Benjamin F. Brägger, forumpoenale 3/2010, zur zweiten Auflage)
«Es handelt sich um ein umfassendes, gut recherchiertes und sehr praxisorientiertes Lehrbuch. Es sollte als Pflichtlektüre aller im Strafvollzug Tätigen ab mittlerer Kaderstufe gelten.» (Thomas Noll, Kriminalistik 3/2010, zur zweiten Auflage)
«Baechtold beweist es mit seinem vorliegenden Buch: dass eine umfassende Behandlung des Stoffes dann möglich ist, wenn man es versteht, Recht und Rechtstatsachen bis in die Tiefe zu durchdringen.» (Joachim Walter in Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform, 4/2007, zur ersten Auflage)

Die schwerste Form war die Zuchthausstrafe, für Verbrechen mit einer Mindestdauer von einem Jahr und einer Höchstdauer von 15 Jahren beziehungsweise in Form des lebenslangen Zuchthauses in den vom Gesetz bestimmten Fällen. Eine weniger schwere Form des Freiheitsentzuges war die Gefängnisstrafe. Sie dauerte mindestens einen Tag und höchstens fünf Jahre. Die Gefangenen sollten hier angemessen beschäftigt werden, hatten aber auch das Recht, eine Arbeit zu verlangen. Die Haftstrafe war für Übertretungen vorgesehen und dauerte zwischen einem Tag und sechs Wochen.

Außerdem gab es noch bis 1953 die Festungshaft, die dann bis 1970 in Form der Einschließung weiter bestand. An ihre Stelle trat die Freiheitsstrafe. Höchstmaß ist in Deutschland die lebenslange Freiheitsstrafe. 38 Absatz 2 Halbsatz 2 StGB und Art. Je nach Tat sieht das Strafgesetzbuch einen bestimmten Strafrahmen vor, z. Betrug Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren.