Sprachliche Tiefe – Theologische Weite PDF

Die arabische Sprache ist heute die meist verbreitete Sprachliche Tiefe – Theologische Weite PDF der semitischen Sprachfamilie und eine der sechs offiziellen Sprachen der Vereinten Nationen. Die Geschichte der arabischen Sprache beginnt strenggenommen erst mit dem Einsetzen schriftlicher Überlieferung in arabischer Sprache. Die ältesten Belege des Arabischen reichen bis ins 9. Es sind Eigennamen in assyrischen Keilschrifttexten.


Författare: Oliver Dyma.
Dieser Sammelband vereint die Beiträge zu wichtigen sprachlichen und theologischen Themen und Texten des Alten Testaments, die auf dem Symposium "Sprachliche Tiefe – Theologische Weite" zu Ehren von Walter Groß aus Anlass seines 65. Geburtstags gehalten wurden: Neben bewerteten Zeitangaben im Hebräischen, die von den Übersetzern zu beachten sind, und einer kritischen Gesamtsicht des hebräischen Verbalsystems geht es um "Rettende Erinnerung" in der priesterlichen Urgeschichte der Genesis, den Exodus-Psalm 114 und die bekannten ijobschen Hoffnungstexte in den Kapiteln Ijob 16 und 19.

Die dialektale Vielfalt der altarabischen Sprache ist durch Inschriften gut dokumentiert. Eine Inschrift aus dem Jahre 328 n. Als voll ausgebildete Literatursprache tauchte das klassische Arabisch um die Mitte des 6. Anthologien wie die Mu’allaqat enthalten thematisch vielfältige Gedichte in der Qasida-Form.

Sie bezeugen den Reichtum und die Ausdruckskraft jener zur vollen Entfaltung gelangten Sprache. Mit dem Aufkommen des Islam und den Eroberungen der Araber im 7. Jahrhundert ging eine gewaltige Ausdehnung der arabischen Sprache einher. Als Sprache des Koran verdrängte sie das Sabäische in Südarabien, das Aramäische in Syrien und Irak, das Persische im Irak, das Koptische in Ägypten, die Berber-Dialekte in Nordafrika und behauptete sich neben Spanisch und Portugiesisch immerhin bis zum Ende des 15. Die völlige Identifikation der Araber und Nichtaraber mit dem Islam und ihre Bewunderung für die Geheimnisse der arabischen Sprache, die ihnen zum ersten Male in der Sprachform des Koran deutlich und bewusst wurden, ließen einen linguistischen Kult von großer ästhetischer, religiöser und kultureller Bedeutung entstehen. Heute ist das Hocharabische als Schriftsprache in 22 arabischen Staaten in Gebrauch: Von Mauretanien bis zum Irak und vom Jemen bis nach Syrien. So steht das Arabische heute als eine Sprache von größter praktischer und wissenschaftlicher Bedeutung vor uns, eine Sprache, die sich trotz ihrer weiten Verbreitung und reich bewegten geschichtlichen Vergangenheit sehr rein und unbeeinflusst erhalten hat, die weniger fremde Bestandteile aufweist als die europäischen Kultursprachen.