Scheinfeld 1 : 50 000 PDF

Geiselwind ist ein Markt im unterfränkischen Landkreis Kitzingen. Ferner gehören zur Gemeinde die Gemarkungen Burggrub, Dürrnbuch, Ebersbrunn, Füttersee, Geiselwind, Gräfenneuses, Haag, Holzberndorf, Ilmenau, Langenberg, Rehweiler und Wasserberndorf. Geiselwind liegt inmitten des Naturparkes Steigerwald. Lediglich ein scheinfeld 1 : 50 000 PDF Streifen entlang der Bundesautobahn 3 und der Staatsstraße 2260 ist nicht unter besonderen Schutz gestellt.


Författare: Bayern Landesamt für Digitalisierung Breitband und Vermessung.

Ein bayerisches Rahmenblatt der TK50 bildet eine Landschaft von ca. 530 km² ab.
Der Maßstab 1:50000 bietet eine umfassende Informationsdichte sowohl für private Nutzung als auch regionale Planung und Verwaltung.
Die TK50-Rahmenblätter sind Grundlage für die bayerischen Umgebungskarten 1:50000 (UK50).
Die Legende ist dreisprachig.
Datengrundlage: Amtliches Geoinformationssystem (ATKIS®)
Koordinaten: UTM-Gitter für GPS-Nutzer

Zusätzlich stehen weite Teile als Landschaftsschutzgebiet unter Schutz. Daneben haben sich mehrere besondere Objekte erhalten, die als Naturdenkmäler eingeordnet sind. Um Ebersbrunn existieren vier alte, landschaftsprägende Bäume, eine Rotbuche, eine Eiche und zwei Holzbirnbäume. Die Kaisereiche bei Füttersee gilt als einer der ältesten Solitärbäume in Deutschland. Eine Eiche bei Ilmenau prägt die Umgebung des Dorfes.

Der Name Geiselwind lässt auf eine Gründung im 8. Zu dieser Zeit wurden durch Erlass des deutschen Kaisers Wenden im fränkischen Gebiet angesiedelt. Strittig ist, ob diese Wendensiedlung ihren Namen von einer Kaisertochter Gisela erhielt, die in einem nahen Kloster lebte, oder von einem kaiserlichen Vasallen namens Giso. Geiselwind erscheint erst spät in den urkundlichen Quellen.

1316 überließ ein gewisser Heinrich, genannt Frevel, Lehnsmann der Grafen zu Castell, seine Güter zu Geiselwind dem Kloster Ebrach, wobei Graf Friedrich zu Castell auf seine lehnsherrlichen Rechte verzichtete. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Bis zur Kreisgebietsreform, die am 1. Juli 1972 in Kraft trat, gehörte Geiselwind zum Landkreis Scheinfeld und somit zu Mittelfranken. Im Osten von Geiselwind liegt die Wüstung Weingarten. Das Dorf wurde wohl im 16.

Die Untere Weingartsmühle war bis ins 18. Jahrhundert einer der Überreste des Dorfes, ehe auch sie aufgegeben wurde. Die bekannteste Sage von Geiselwind handelt vom Murrmann, der Geschichte einer Belagerung des Ortes Geiselwind im Dreißigjährigen Krieg. Der Bürgermeister von Geiselwind wollte die Einnahme und Plünderung des Ortes verhindern und machte sich mit zwei seiner Vertrauten auf dem Weg in das Lager der feindlichen Armee, um mit dem schwedischen General zu verhandeln. Dieser war gerade dabei, mit dem Mittagsmahl zu beginnen und dachte, vielleicht wegen dieser Störung recht ungehalten, nicht an Verhandlungen. In dem Moment sprang eine schwarze Katze auf die Schulter des Generals, schlug ihm die Wurst aus der Hand, schnappte sich diese und rannte mit der Wurst im Maul davon.

Der Sage nach wurde Geiselwind bei dieser Belagerung nicht eingenommen. Je nach der Version lag dies daran, dass die Geiselwinder durch dieses Zeichen neuen Mut schöpften und die Belagerung abwehrten, dass die Schweden die Vorkommnisse als böses Omen sahen und schnell weiterzogen oder dass der schwedische General nichts Unwahres sagen, sondern vielmehr sein Wort halten wollte und deswegen weiterzog. Noch heute steht eine Sandsteinfigur am westlichen Ende des Marktplatzes, die den Murrmann darstellt. Die Figur, auf deren Schulter eine Katze sitzt, hält mit dem ausgestreckten Arm eine Wurst empor. Hellmitzheim bei Iphofen existiert auch in Geiselwind eine Sage über die einstige Größe der Siedlung. Die Bevölkerung von Geiselwind sprach lange Zeit davon, dass Geiselwind früher um einiges größer gewesen sein soll.