Puritanismus in England PDF

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Författare: Katrin O..

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Theologie – Sonstiges, Note: 1,5, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach Collinson gehört der Puritanismus sogar zu "den am wenigsten klar bestimmten Begriffen aus dem Gesamtbereich christlicher Frömmigkeitsgeschichte."2 Genauso mehrdeutig und verworren wie diese Begriffsdefinition gestaltet sich auch die Suche nach weiteren Anhaltspunkten, die die Puritanismusbewegung in England charakterisieren können. Diese Arbeit hat es sich darum zum Ziel gesetzt, den Puritanismus in England nicht nur begrifflich, sondern auch inhaltlich und geschichtlich aufzugliedern. In Zuge dessen beschäftigt sich das erste Kapitel mit der Frage nach einer umfassenden Begriffsdefinition. Dabei sollen unterschiedliche Definitonsversuche aus der Fachliteratur herangezogen und ausführlich erörtert werden. Ohne die Problematik einer umfassenden Begriffsbestimmung außer Acht zu lassen, soll dann eine Definition resümiert werden, die zumindest im Rahmen dieser Arbeit Gültigkeit besitzt. Im zweiten Abschnitt werden die zentralen Glaubensinhalte des Puritanismus untersucht. Dabei spielen neben den klassischen Themen des calvinistischen und reformatorischen Gedankenguts auch die daraus resultierenden Glaubenspraktiken eine tragende Rolle. Im dritten und letzten Kapitel wird der Versuch unternommen, die Puritanismusbewegung mit den politischen und gesellschaftlichen Ereignissen im England des 16. Jahrhunderts zu verstreben. Dabei soll vor allem untersucht werden, welche Abhängigkeiten zwischen der Entwicklung des Puritanismus und den historischen Rahmenbedingungen bestehen.

Historische Rezeption: Engländer in der Campagna, Aquarell von Carl Spitzweg, ca. England lebt, dem größten Land auf der Insel Großbritannien. Im deutschen Sprachraum werden fälschlicherweise oft alle Einwohner des Vereinigten Königreichs als Engländer bezeichnet, obgleich alle Staatsbürger des Vereinigten Königreichs insgesamt Briten genannt werden. Ihre Sprache ist das etwa seit dem 14.

Altsächsischen der Sachsen entstanden ist und daher zu den westgermanischen Sprachen gezählt wird. Die Engländer sind nach einer verbreiteten Ansicht aus der keltischen Urbevölkerung der britischen Inseln und den vom 5. Der britische Mediziner Stephen Oppenheimer widerspricht dieser Sicht. Um dieselbe Zeit waren die Engländer erstmals unter einer gemeinsamen Herrschaft vereint. 937 gab es unter Æthelstan das erste angelsächsisch-englische Königreich, das sich über das gesamte heutige England erstreckte.

Einfluss, die Normannen wurden zur neuen sozialen Elite Englands. Erst mit der Personalunion Jakobs VI. König von Schottland und England und mit dem Act of Union 1707, der Großbritannien politisch einte, kam so etwas wie eine britische Identität auf. In der Antike und dem frühen Mittelalter hingen die Engländer einem angelsächsischen Polytheismus an.

Großteil der Engländer jedoch der neuen anglikanischen Staatskirche an. Die englische Identität ist aufgrund der Verbindung der Monarchie mit der protestantischen Staatskirche bis heute stark von einem anti-katholischen, protestantisch-anglikanischen Selbstverständnis geprägt. Die frühmittelalterliche Artussage wird mit dem vor-angelsächsischen England verbunden und ist Teil englischer Nationalidentität. Im Mittelalter etablierte Geoffrey Chaucer durch seine Literatur die mittelenglische Sprache als Landessprache. In der Musik Englands war für das Mittelalter vor allem die anglikanische Kirchenmusik prägend. In der Neuzeit waren die Kompositionen Henry Purcells, Edward Elgars, Benjamin Brittens und Malcolm Arnolds prägend. In der zweiten Hälfte des 20.