Psychodynamik der Epilepsie PDF

Psychiatrie eine neurotische Störung verstanden, die unter anderem mit oberflächlicher, labiler Affektivität und einem hohen Bedürfnis nach Geltung und Anerkennung einhergeht. Die Hysterie ist eine Neurose, bei der Geltungsbedürfnisse und Egozentrismus zwar im Vordergrund stehen, die jedoch oft mit dem Symbol eines Paradiesvogels in Verbindung gebracht wird, weil sie kein einheitliches Erscheinungsbild aufweist. Allerdings gibt psychodynamik der Epilepsie PDF auch Theorien, die die Macht der Mutter ins Zentrum stellen bzw. Die Hysterie gilt als die älteste aller beobachteten psychischen Störungen.


Författare: Berthold König.
Auf der Basis bisheriger psychodynamischer Vorstellungen über die Epilepsie und eines eigens für die Untersuchung konzipierten psychodynamischen Persönlichkeitsmodells wird die Problemstellung auf drei Ebenen empirisch untersucht: Wie sieht sich der Epilepsiekranke (Selbstsicht)?, Was geht in ihm vor (Affektivität)? und Wie geht er damit um (Bewältigungsstrategie)? Über die Beantwortung verschiedener Hypothesen zu diesen drei Themenkomplexen und eine integrative psychoanalytische Interpretation der Ergebnisse eruiert der Autor ein zusammenhängendes psychodynamisches Bild von Epilepsiekranken.

In den antiken Beschreibungen der Hysterie in altägyptischen Papyri des 2. Dieser Vorstellung entsprechend galten als anfängliche Behandlungsmethoden noch im frühen 20. Der Vorstellung einer wandernden Gebärmutter widersprach erstmals der englische Arzt Thomas Sydenham. Jean-Martin Charcot und Sigmund Freud wiesen später darauf hin, dass die Hysterie nicht ausschließlich bei Frauen auftritt, was ab den 1880er Jahren auch kaum noch bestritten wurde. Paul Julius Möbius definierte 1888 die Hysterie vorläufig als alle diejenigen krankhaften Erscheinungen, die durch Vorstellungen verursacht sind. Dies entsprach dem allgemeinen Verständnis der Hysterie vor 1895 und erfasste praktisch einen Großteil aller psychischen Erkrankungen. Das Krankheitsbild war also sehr unspezifisch und umfangreich.

Das Behandlungsspektrum der Hysterie umfasste noch im 20. Bezeichnenderweise führte auch Sigmund Freuds Weg zur Psychoanalyse über die Hysterie, wobei sich Freud auf den Hysteriespezialisten Jean-Martin Charcot berief. Man veröffentlichte nicht nur deren Äußerungen aus dem Verbaldelirium und die dazugehörigen, überaus spannenden Fotografien, sondern man führte sie auch öffentlich vor, in den leçons du mardi. Starrkrampf versetzen und dann mit Hypnose, Magneten, Elektroschocks und dem besonderen zeitgenössischen Highlight malträtieren, der Ovarienpresse.

1895 erstmals veröffentlicht, geschlossen ediert mit der Auflage von 1922. Begriff Konversionsneurose einführte, weil hier nach seiner Ansicht psychisches Leiden in körperliches konvertierte. Ebenfalls auf Freud und Breuer geht die Einführung ätiogenetischer Kriterien hinsichtlich eines krankheitstypischen psychischen Vorgangs zurück. Ihn aufzudecken sah Freud als das eigentliche Problem, denn er sei mit jenen Auskünften, die der Hysteriker freizügig erteilt, nicht zu erkennen. Es erschien so, als würde der Patient gerade diesen Vorgang verstecken wollen. In den 1980er-Jahren erschienen viele kritische Auseinandersetzungen mit dem Konzept der Hysterie, mit der Folge, dass der Begriff aus der medizinischen Terminologie gestrichen wurde.

Versuche, Begriffe wie Konversionsneurose oder hysterische Neurose aufrechtzuerhalten, waren nicht erfolgreich. Diese sah er zunächst in einer veränderten Selbstrepräsentanz bzw. Sowohl in der ICD-10 als auch dem DSM-5 existiert der Begriff der histrionischen Persönlichkeitsstörung. Arbeitskreis OPD: Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik OPD-2. Das Manual für Diagnostik und Therapieplanung. Hippolyte Bernheim: Hypnotisme et suggestion: Doctrine de la Salpêtrière et doctrine de Nancy. Diagnosen bei Frauen der Unterschicht im frühen 19.