Praktische Geostatistik PDF

Davor war die Bezeichnung Geognosie gebräuchlich. Ein Geologe wirft den ersten Blick auf die Praktische Geostatistik PDF in einem frischen Bohrkern. Geologen beschäftigen sich mit der Erdkruste, Gesteinen sowie Erdöl und -gas.


Författare: Hikmet Akin.

Diese Einführung in die Anwendung der geostatistischen Methoden basiert auf langjährigen Lehrerfahrungen und praktischen Tätigkeiten der Autoren und eignet sich hervorragend als Begleitbuch zu Vorlesungen und Kursen, wobei nur geringe Kenntnisse der Statistik vorausgesetzt werden. Neben einer Fülle von durchgerechneten Beispielen werden auch die theoretischen Grundlagen vermittelt. Angesprochen sind in erster Linie Geowissenschaftler und Bergleute, insbesondere Studenten und Praktiker, die als Lagerstättenkundler arbeiten. Die in dem Buch behandelten Themen sind aber auf alle Gebiete der Geowissenschaften und die Nachbarwissenschaften übertragbar.

Sowohl die räumlichen Zusammenhänge zwischen verschiedenen Gesteinskörpern als auch die Zusammensetzung und innere Struktur der einzelnen Gesteine liefern Informationen zur Entschlüsselung der Bedingungen, unter denen diese entstanden sind. Gesteine anhand von äußeren Merkmalen in definierte Einheiten. Mit den einzelnen, teilweise mikroskopisch kleinen, Bestandteilen der Gesteine, den Mineralen, befasst sich die Mineralogie. Mit dem Fossilinhalt sedimentärer Gesteine beschäftigt sich die Paläontologie. Solche detaillierten Untersuchungen auf kleinem Maßstab liefern die Daten und Fakten für die großräumigen Untersuchungen der Allgemeinen Geologie. Die Geologie hat vielfältige Berührungspunkte mit anderen Naturwissenschaften, die als Geowissenschaften zusammengefasst werden. Methoden aus der Chemie, um zusätzliche Informationen über geowissenschaftliche Fragestellungen zu erhalten.

Im Grenzgebiet zur Astronomie bewegt sich die Planetengeologie oder Astrogeologie als Teilgebiet der Planetologie, die sich mit der Zusammensetzung, dem inneren Aufbau und den formenden Prozessen auf fremden Himmelskörpern beschäftigt. Bereits in der Antike verfügten die Menschen schon seit langem über praktische Kenntnisse für die Suche nach mineralischen Rohstoffen, deren Abbau und Verwertung. Während des Niedergangs des Römischen Reiches in der Spätantike wurden diese Ansichten nur im östlichen, griechisch geprägten Teil überliefert, wo sie im frühen Mittelalter von arabischen Gelehrten, wie Ibn Sina, wieder aufgenommen wurden. In Westeuropa hingegen gingen selbst viele praktische Kenntnisse im Bergbau wieder verloren. Einen wichtigen Schritt zur Etablierung der Geologie als eigenständige Wissenschaft ging der dänische Naturforscher Nicolaus Steno, indem er 1669 das stratigraphische Prinzip einführte. Jahrhunderts bemühten sich Bergwerksleiter und Ingenieure zunehmend um ein theoretisches Verständnis von geologischen Zusammenhängen.

Hierbei entwickelten sie Mitte des Jahrhunderts die grundlegenden Methoden der geologischen Kartierung und der Erstellung stratigraphischer Profile. Der Beginn der Geologie als moderne Wissenschaft wird meist mit der Kontroverse zwischen den Denkrichtungen des Plutonismus und Neptunismus angesetzt. Um 1817 etablierte William Smith den Gebrauch von Leitfossilien zur relativen Datierung der Schichten einer sedimentären Abfolge. In der Folge befassten sich die Geologen vermehrt mit den Problemen der Gebirgsbildung und den globalen Bewegungen der Erdkruste.