Piraterie am Horn von Afrika PDF

Return of the Bucentoro piraterie am Horn von Afrika PDF the Molo on Ascension Day, c. Ausgangspunkt der Besiedlung Venedigs war eine Gruppe von Inseln in der um 4000 v.


Författare: Michael Stehr.
Seit 1990 ist ein Anstieg der Piratenüberfälle auf die zivile Seeschifffahrt zu verzeichnen. Stand bei dieser Entwicklung zunächst Asien im Mittelpunkt, entwickelt sich seit 2005 die Piraterie am Horn von Afrika geradezu dramatisch. Seit 2008 explodiert die Zahl der Schiffsentführungen. Die Lösegelderpressung etabliert sich in den Küstenorten Somalias als gut organisierter krimineller Wirtschaftszweig.
Der Band liefert einen Überblick über die Entwicklung der Piraterie am Horn von Afrika, berichtet von einer Vielzahl von Fällen, stellt die Reaktionen seitens der Internationalen Staatengemeinschaft dar, prognostiziert künftige Bedrohungslagen und zeigt die Möglichkeiten der zivilen Seeschiffahrt und der Seestreitkräfte zur Abwehr von Angriffen und zur Bekämpfung der Piraterie. Im Fokus steht auch die in Deutschland geführte rechtliche Diskussion über Zuständigkeiten und Befugnisse von Seestreitkräften nach Völkerrecht und nationalem Recht.

Lagune, die die Ablagerungen des Brenta und anderer kleiner Flüsse immer weiter in die Adria vorschoben. Einige Inseln waren, wie Torcello, spätestens seit dem 1. Jahrhundert dauerhaft bewohnt, wie lange angenommen wurde. Jedoch lag der Meeresspiegel zu dieser Zeit 2,35 m unter dem heutigen Niveau. Eine dauerhafte Besiedlung lässt sich daher erst ab dem 4. Dann erlebte Torcello Ende des 6.

Jahrhunderts einen Aufschwung, der sich im 7. Jahrhundert in einer Ausweitung der Siedlungsfläche und in besseren Häusern niederschlug. Mit der Eroberung des Ostgotenreiches unter Kaiser Justinian I. Herrschaft, vermutlich mit der Eroberung Ravennas im Jahr 540. Erst 562 gelang es, den letzten gotischen Widerstand niederzuringen.

Der Exarch ernannte den Magister militum als militärischen Oberbefehlshaber der Provinz. Frage, ob der Magister vor allem für die Zusammenfassung der Kräfte anlässlich von Feldzügen verantwortlich war. 38 erstmals nennt und die er als tribuni maritimorum bezeichnet. Als 568 die Langobarden nach Norditalien zogen – möglicherweise anfangs als Föderaten -, umgingen sie unter Führung König Albuins die befestigte Provinzhauptstadt und zogen 569 westwärts nach Mailand, ohne dort auf Widerstand zu treffen – sine aliquo obstaculo, wie Paulus Diaconus überliefert. Pavia verteidigte sich hingegen drei Jahre lang bis 572. Der Bischofssitz wurde 635 von Altino in das leichter zu schützende Torcello verlegt. Folgt man der venezianischen Historiographie, so gründeten die Flüchtlinge aus Aquileia Grado, die aus Concordia gründeten Caorle, die aus Oderzo Herakleia, die aus Altino schließlich Torcello.

Dabei nahm der Handel mit dem Festland, vor allem mit Salz und Getreide, der bereits im 6. Jahrhundert eine wichtige Rolle14 gespielt hatte, im 8. Dieser komplizierte Handel, der auf gute Kontakte zu den lokalen Machthabern, auf ebensolche Kontakte zu Produzenten und Abnehmern angewiesen war, stand nicht jedermann offen. 14a Er vertrat demnach erstmals die gesamte Lagune. Bei der Wahl des ersten Dogen erscheinen entsprechend der venezianischen Tradition zum ersten Mal die so genannten zwölf apostolischen Familien der Badoer, Barozzi, Contarini, Dandolo, Falier, Gradenigo, Memmo, Michiel, Morosini, Polani, Sanudo und Tiepolo. Stadt auf die päpstliche Seite stellte. Darüber hinaus kam es erstmals zu einem Vertrag aus eigener Autorität, also ohne byzantinische Bestätigung, mit den Langobarden zwischen 714 und 717.