Philosophisches Jahrbuch, 1902, Vol. 15 PDF

Buber und Elise Buber, geborene Wurgast, in wohlhabende Verhältnisse geboren. Berlin 1902: Gründungsmitglieder des Philosophisches Jahrbuch, 1902, Vol. 15 PDF Verlags.


Författare: Const. Gutberlet.

1899 lernte er die Katholikin Paula Winkler kennen, mit der er sich 1907, nach ihrer Konversion zum Judentum, offiziell verheiratete. Sie wirkte an seiner Arbeit intensiv mit und veröffentlichte ihre eigene schriftstellerische Arbeit unter dem Pseudonym Georg Munk. 1902 war Buber Mitbegründer des Jüdischen Verlags. 1916 gründete er zusammen mit Salman Schocken die Monatszeitschrift Der Jude, die bis 1928 erschien. Er hielt 1924 auf dem Monte Verità einen Tao-te-king-Kurs ab. 1935 wurde Buber aus der Reichsschrifttumskammer ausgeschlossen.

Bubers Wohnhaus in Heppenheim wurde während der November-Pogrome am 9. Er wohnte darin von 1916 bis 1938 zusammen mit seiner Frau und später seinen Enkelinnen, den Töchtern von Rafael Buber und Margarete Buber-Neumann. Entgegennahme in der Frankfurter Paulskirche setzte er ein Zeichen der Verständigungsbereitschaft. In New York war Buber 1955 neben Hannah Arendt, Gershom Scholem u. Gründung des Leo Baeck Instituts beteiligt, einer wichtigen Dokumentations- und Forschungsstätte für die Geschichte der deutschsprachigen Juden.

Paula Buber starb 1958 in Venedig bei der Rückkehr von einer Reise durch die USA und Europa, die sie mit ihrem Mann gemeinsam unternommen hatte. Martin Buber starb 1965 in Jerusalem. Obwohl Martin Buber selbst über allen jüdischen Richtungen stand, widmete er sich dem Verständnis der orthodoxen und ultraorthodoxen mystischen jüdischen Bewegung im Westen. Auf Anregung des Verlegers Lambert Schneider begann Buber 1925 zusammen mit dem Philosophen Franz Rosenzweig mit der Übersetzung der Heiligen Schrift, des Tanach, ins Deutsche. Die Bände erschienen zunächst im Verlag von Lambert Schneider. In seinen philosophischen Werken kommt bei Buber vor allem das Thema des Dialogs als anthropologisches Prinzip des Menschen zum Ausdruck.

Sein Hauptwerk trägt den Titel Ich und Du und behandelt das Verhältnis des Menschen zu Gott und zum Mitmenschen als existentielle, dialogische und religiöse Prinzipien. Anfang der 1960er Jahre stellte Buber seine Werke in drei Sammelbänden zusammen, geordnet nach Schriften zur Philosophie, Schriften zur Bibel und Schriften zum Chassidismus. Sein Hausverlag Lambert Schneider veröffentlichte die drei Bücher gemeinsam mit dem Kösel-Verlag. Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften angesiedelt.