Nie tiefer als in Gottes Hände PDF

In dem Buch „Frosch trifft Prinzessin“ von Joshua Harris stehen ein paar ganz ungewöhnliche Sätze, die ich – zu Beginn – einfach mal zitieren möchte: Gott feiert reinen Sex  in der Ehe und lädt uns ein, nie tiefer als in Gottes Hände PDF auch zu tun. Welche heiligere Form des Feierns  haben wir schon als die körperliche Liebe?


Författare: Ilona Pfeifer.
Von Herz zu Herz
Eine Karte ist zu klein für all die guten Worte, die Sie sagen möchten? Geben Sie diese Grußhefte voller Wünsche, Hoffnung, Trost und Freude weiter. Mit strahlenden Bildern und wohltuenden Texten drücken sie Ihre Herzlichkeit aus und setzen Impulse, die weiterhelfen. Sie passen in einen Briefumschlag, sind eine hübsche Beigabe zu Geschenken und eine liebenswürdige Aufmerksamkeit für viele Gelegenheiten.
16 Seiten, geheftet, durchgehend bebildert.

Die Antwort ist: Uns zur Freude und Ihm zur Ehre. Denn er ist sehr, sehr gut. Er hätte den Fortpflanzungsakt so kurz und langweilig wie ein Niesen machen können. Stattdessen hat er ihn zum größten Thrill aller Zeiten erkoren. Und wenn ein Mann und eine Frau sich an diesem Geschenk erfreuen und Gott dafür danken, dann geben sie Ihm die Ehre.

Sex wird zu einem wunderschönen Zwei-Personen-Lobpreis-Gottesdienst! Um ein tolles Sexleben zu haben, müssen wir begreifen, dass die Bibel Sex in keiner Weise als abstoßend, sündig oder heikel ansieht, sondern dass wir Gottes ursprüngliche Idee von erfüllter Sexualität so sehr lieben müssen, dass wir den Umgang unserer Welt damit als Perversion erkennen. Berauschen, sich selbst vergessen das klingt nicht gerade nach Langeweile, oder? Gott legt uns nahe, uns am Körper unseres Partners zu erfreuen, uns ganz hinzugeben, ohne Vorbehalte und Rückversicherung. Wow und so etwas steht auf einer katholischen Website? Bild der Kirche verbreitet: Da sind die katholischen Spaßbremsen gegen alles, was Freude macht, am besten noch gegen die Sexualität selbst. Es scheint ausgemachte Sache, dass die katholische Kirche allergisch» auf alles Sexuelle, Körperliche und Lustvolle reagiert.

Spaß macht – und hat erwiesenermaßen auch keine Ahnung davon. Was aber kann die Kirche machen? Gegen die, die sie als „leibfeindlich“ und als „Anti-Sex-Kirche“ verleumden? Nein, vor Gericht werden wir Katholiken wohl kaum ziehen, und es würde auch keinen Sinn machen. Es gibt einen viel besseren Weg: Den Stier bei den Hörnern packen und frisch, fromm, fröhlich und frei von unserer Sicht der Sexualität sprechen. Leider glauben viele Katholiken und Seelsorger, sie könnten dieses Thema totschweigen, bis sich die Gerüchte von selbst legen. Manche behaupten, wenn sie darüber predigen würden, würde keiner mehr zuhören.

Okay, es hat Zeiten gegeben, in denen das Sprechen von allem, was die Sexualität betraf, strengstens verpönt war. Und natürlich wollte man davon dann erst recht nichts in der Kirche hören. Thomas von Aquin verurteilt scharf die Verteufelung alles Sinnlichen. Alles Sinnliche als Werk des Teufels zu verdammen sei ein Laster der Unsinnlichkeit. Kleriker des Amtes enthoben, die sich der Leibfeindlichkeit schuldig gemacht haben. Wenn sich jemand der Speisen oder der Ehe enthält und zwar nicht aus Askese, sondern aus Abscheu, oder weil er vergessen hat, dass Gott die Schöpfung gut gemacht hat, und blasphemisch die Schöpfung schlecht nennt, so lasse er sich eines Besseren belehren oder ist abzusetzen.