Neuroanatomie PDF

Die Neuroanatomie ist eine Wissenschaft, die den Aufbau des Nervensystems untersucht. Neuroanatomie PDF Neuroanatomie beschäftigt sich mit der Größe, Lage, Benennung und Struktur des Nervensystems von Menschen und Tieren.


Författare: Martin Trepel.
Verständliche Sprache und leicht zu lesen: der “’Rote Faden“‘ durch die Neuroanatomie
Der "Trepel" begeistert alle, die Neuroanatomie lernen: Dieses Lehrbuch erklärt Ihnen die Neuroanatomie praxisnah und abwechslungsreich. Von der Nervenzelle zu komplexen Bahnsystemen:
Morphologie, Funktionen und Klinik werden im Zusammenhang dargestellt. Viele klinische Hinweise zeigen anschaulich, wie sich Funktionsausfälle auswirken. Mit Zusammenfassungen am Kapitelende sowie Fragen und Antworten zu jedem Kapitel ideal lernen und wiederholen. Mit den zahlreichen klinischen Fallbeispielen mit Lösungen üben Sie man das ärztliche Denken sowie das angelesene Wissen auch aktiv wieder zu geben.
Zum besseren Verständnis: Bahnsysteme im Überblick mit Ausklapptafel

Die Rolle des Nervensystems für die Übertragung von Informationen wurde von griechischen Philosophen und Ärzten der Antike eher erahnt als gewusst. In den Konzepten des Altertums wurden die Nerven meist für hohle Leitröhren für das Pneuma, eine Art lebensspendende Substanz, die im Gehirn aus dem Blut gebildet werden sollte, gehalten. Der behandelte Gegenstand ist das Nervensystem, seine geweblichen und zellulären Strukturen. Embryonal entstehen alle Bestandteile des Nervensystems aus dem äußeren Keimblatt, dem Ektoderm. Nur ein Teil der Vorläuferzellen differenziert sich zu Nervenzellen aus, andere werden zu spezialisiertem Stützgewebe, der Glia.

Bahnen von einer Zellpopulation zu einer anderen gemeint. Auch heute noch sind viele grundlegende Erkenntnisse über das Gehirn und seine Eigenheiten aus klinischen Erfahrungen abgeleitet. Bereits Hippokrates bemerkte, dass eine linksseitige Wunde am Kopf einen rechtsseitigen Ausfall der Motorik zur Folge hat. Die Präparation der Fasertrakte innerhalb des ZNS ist dem besseren Verständnis des Verlaufs großer Trakte enorm zuträglich. Kleinere Verbindungen lassen sich so jedoch kaum darstellen. Axonales Tracing macht sich die Transportmechanismen innerhalb der Neurone zu Nutze, durch welche für gewöhnlich reger Stoffaustausch zwischen Synapse und Zellkörper gewährleistet werden.

Die Diffusions-Tensor-Bildgebung ist die wohl detailreichste nichtinvasive Darstellung von Fasertrakten im Gehirn. Messung der Wasserdiffusion entlang der Nervenbahnen können ebendiese sehr detailgetreu dargestellt werden. Jedoch bestehen noch einige Probleme bei der realitätsgetreuen Darstellung. Bis in die 1970er Jahre wurde der Verlauf und das Ziel von Bahnen hauptsächlich mit Degenerationsmethoden bestimmt. Als Beispiel zu nennen wäre hier die sogenannte Wallersche Degeneration, die den Untergang eines Nervenanteils distal einer Schädigung des Nerven bezeichnet. So lässt sich der Verlauf der geschädigten Axone weiterverfolgen.

Hierbei werden die Trakte über kurze magnetische Stimulationder entsprechenden Hirnregion stimuliert. An der innervierten Muskulatur lassen sich die erzeugten Signale messen. Als Hirnstamm werden Mittelhirn und Rautenhirn ohne Kleinhirn zusammengefasst, also Mes-, Met- und Myelencephalon mit Ausnahme des Cerebellums. Das Rückenmark wird in Segmente unterschieden, die je dem Halsmark, dem Brustmark, dem Lendenmark, dem Kreuzmark oder dem Steißmark bzw. Hauptmotorikbahnen von Wirbeltieren, die nicht den Säugetieren angehören, sind die reticulo- und vestibulo- und rubrospinalen Trakte. In allen bis 2007 untersuchten Spezies der Wirbeltiere vorzufinden und stellen damit wohl die ersten motorischen Faserbahnen dar.