Nationalismus im jordanischen Sport PDF

Wie bin ich geworden, wer ich bin? 1997 – 2001 bei der Weltbank in Washington, D. Die Wasserkrise im Nahen Osten Nicht nur um Land wird im Nahen Osten erbittert gekämpft, auch der Zugang zu den spärlichen Wasserressourcen des Jordans ist Streitpunkt zwischen Israel, Jordanien und den Palästinensern. Die Region ist mit extremen hydrologischen Problemen wie einem äußerst geringen natürlichen Pro-Kopf-Aufkommen und nationalismus im jordanischen Sport PDF hydrologischen Schwankungen konfrontiert.


Författare: Göran Janson.

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie – Arabistik, Note: 1,5, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Orientalisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: In vielen Ländern kann man im Sport gesellschaftliche oder politische Phänomene, wie z.B. Minderheiten und deren Situation, Selbstverwirklichung und Konflikte oder Machtkämpfe zwischen rivalisierenden politischen Gruppierungen, beobachten. So kann man davon sprechen, dass Sport ein Spiegelbild der Gesellschaft eines Landes darstellt. Eine besondere Rolle kommt in den meisten Ländern der beliebtesten Sportart – Fußball – zu. Mit der vorliegenden Arbeit soll der Fokus auf den Nationalismus im jordanischen Sport gelenkt werden. […]
Dabei tritt folgende Fragestellung in den Vordergrund: In wie weit ist der zentrale Konflikt in der jordanischen Sportszene – die Rivalität zwischen den beiden bekanntesten Clubs aus Amman, al-Fay¿ali und al-Wi¿dat – politisch beeinflusst bzw. wie stark ist die sportliche Komponente dieser Vereinsrivalität? Zudem: Welche Auswirkungen hat der Konflikt auf die Nationalmannschaften Jordaniens?
Es ist auch zu klären, wie die Sicht der jordanischen Medien auf diesen Konflikt aussieht und ob das Thema Nationalismus überhaupt im Zusammenhang mit Sport diskutiert wird. Zudem muss aufgezeigt werden, welchen Stellenwert der Sport überhaupt in der jordanischen Gesellschaft besitzt und wie das Verhältnis zwischen Palästinensern und Jordaniern im Allgemeinen, sozusagen außerhalb der Sportanlagen von Amman, aussieht.
Inhalt:
[…]
1. Einleitung
2. Zum palästinensisch-jordanischen Verhältnis
3. Stellenwert des Sports in der jordanischen Gesellschaft
4. Konfliktlinien im jordanischen Sport (4.1 Vereinsfußball; 4.1.1 Der Verein der Königstreuen: al-Fay¿ali, 4.1.2 Der Club der Palästinenser: al-Wi¿dat; 4.2 Nationalmannschaften)
5. Sicht der Medien auf die Rivalität zwischen Fay¿ali und Wi¿dat (5.1 Quellenauswahl;

Aber die Wasserkrise in Nahost ist nicht nur eine hydrologische, sondern auch eine der nationalen Wasserinstitutionen und der zwischenstaatlichen Beziehungen. Es ist viel darüber spekuliert worden, inwieweit Wasser Kriegsgrund oder Mittel zur Kooperation in der Region sein kann. Tatsache ist, dass es in der Mitte des 20. Jahrhunderts begrenzte militärische Auseinandersetzungen um Wasserprojekte am Jordan sowie etliche Vermittlungsversuche bei Wassernutzungen gegeben hat. Die Geschichte der Aneignung der Wasserressourcen in Nahost ist komplex und eng mit den zwischenstaatlichen Auseinandersetzungen in der Region verwoben. Während die Wasserressourcen der Region bis zur Mitte des 20.

Jahrhunderts weitgehend mit traditionellen Methoden genutzt wurden, setzte mit der Gründung des Staates Israel eine Art Wettlauf um Wasser ein. Unter der Perspektive dieser wasserpolitischen Spannungen, der konkurrierenden wasserwirtschaftlichen Pläne sowie des palästinensischen Flüchtlingsproblems entsandte die US-Regierung von 1953 bis 1955 Botschafter Eric Johnston zur Vermittlung in der Wasserfrage. Trotz der gescheiterten Johnston-Verhandlungen blieben Israel und Jordanien auf technischer Ebene in Kontakt und begannen ihre wasserwirtschaftlichen Pläne unilateral umzusetzen. Israel verlegte nun endgültig die Entnahmestelle für den National Water Carrier an den See Genezareth.

Dies bedeutete, dass das Wasser zusätzlich von 212 m unter dem Meeresspiegel gehoben werden musste. Der National Water Carrier wurde 1964 in Betrieb genommen. Während sich Israel und Jordanien zunächst stillschweigend im Rahmen der Johnston-Verhandlungen bewegten, war die Arabische Liga weiterhin nicht mit der Wasserableitung Israels einverstanden. Kurz nach Beginn der Bauarbeiten bombardierte Israel mehrmals die Baustelle. 1966 kam es zu einem endgültigen Abbruch dieses Projektes. Die wasserstrategische Situation und die Machtverhältnisse im Jordanbecken änderten sich grundsätzlich nach dem Sechstagekrieg im Juni 1967.