Medien im Alltag von Kindern PDF

Medien im Alltag von Kindern PDF bin ich geworden, wer ich bin? Wer heutzutage aufwächst, gehört zu den sogenannten digital natives.


Författare: Wolfram Pauls.

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Pädagogik – Medienpädagogik, Note: 2, Philipps-Universität Marburg (Institut für Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Lernziel: Medienkompetenz, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In den vergangenen Jahren sind die Konsequenzen der technisch-medialen Innovationen insbesondere in Bezug auf ihre Bedeutung und Auswirkungen hinsichtlich der kindlichen Entwicklung, verstärkt zum Gegenstand politischer und pädagogischer Diskussionen sowie wissenschaftlicher Untersuchungen geworden.
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist demzufolge, die allgemeine Bedeutung der Medien für Kinder zu untersuchen und einen Überblick zu geben, welche Ansätze und Möglichkeiten sich für eine konstruktiv-reflexive Mediennutzung bei Kindern gestalten lassen.

Das heißt, für Kinder, Jugendliche und viele junge Erwachsene ist eine Welt ohne umspannendes Datennetz und zahlreiche social networking sites gar nicht mehr vorstellbar. Zweifellos profitieren viele Jugendliche von den neuen medialen Möglichkeiten, aber es wird auch vor Nebenwirkungen gewarnt: Übermäßiger Medienkonsum halte von anderen Freizeitaktivitäten und körperlicher Bewegung ab und könne die Gesundheit bedrohen. Zudem sei der Schutz vor jugendgefährdenden Inhalten ebenso unzureichend wie etwa die Aufklärung über cyberbullying und die Folgen von allzu großer Sorglosigkeit beim Umgang mit persönlichen Daten im Internet. Uwe Hasenbrink, Claudia Lampert Kinder und Jugendliche im Web 2. Gleichzeitig wird deutlich, dass Gewaltmedienkonsum nur einer von vielen Faktoren ist. Arne Busse Mit „Ballerspielen“ gegen pädagogische „No-Go-Areas“? Joachim Weiner „Medienkompetenz“ – Chimäre oder Universalkompetenz?

Kinder und Jugendliche im Web 2. Computerspiele Sie sind ein Milliardenmarkt und fester Bestandteil unseres Alltags: Computerspiele haben sich still zu einem Leitmedium des 21. Wie Sie dem Web-Tracking widersprechen können sowie weitere Informationen dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Leid und die Frage -„Warum läßt Gott das zu? Ich will keine theologische Abhandlung über dieses Thema schreiben, sondern praktische Ratschläge geben. Ich grenze bewußt das Thema Scheidung und Wiederverheiratung aus und konzentriere mich auf die Scheidungskinder und ihre besondere Problematik. Immer mehr Menschen kennen wir, die geschieden oder selbst Scheidungskinder sind.

Wir können die Zeit nicht zurückdrehen und alles wieder ungeschehen machen. Wir müssen lernen, diese Menschen anzunehmen, uns mit ihrer besonderen Problematik auseinandersetzen und helfen. Ich möchte zeigen, auf wie viele Weisen eine Scheidung das spätere Leben der Scheidungskinder beeinflußt, wobei sich im einzelnen große Unterschiede zeigen können. So spielt etwa das Alter, in dem die Kinder die Scheidung der Eltern miterleben, eine wichtige Rolle. Aber die 4-12-jährigen haben es schwer, weil sie besonders in diesem Alter beide Elternteile brauchen, um psychosoziales Verhalten zu lernen. Dennoch möchte kaum ein Kind die Scheidung der Eltern. Es finden sich nur sehr wenige Kinder, die in der Scheidungsvorphase andere Wunschvorstellungen signalisieren können, als solche nach der Wiederherstellung der Familie.

Eine Ehe zu beenden ist ein enorm bedeutungsvoller Schritt mit psychischen Folgen, die nicht verschwinden, wenn ein juristisches Urteil gefällt wurde. Das Leben geht weiter und die Kinder haben damit zu leben. Damit war im Jahr 1994 jedes 7. Fast jede dritte Ehe wird wieder geschieden, am häufigsten im vierten Jahr ihres Bestehens. Die meisten Kinder erleben die Trennung ihrer Eltern mit, wenn sie zwischen drei und dreizehn Jahre alt sind, also in den besonders ungünstigen Altersstufen. Der Trennung geht eine lange Zeit des Konflikts zwischen den Ehepartnern voraus. Die ersten zwei Jahre nach der Scheidung werden Krisenperiode genannt.

Für die Kinder beginnt die Krise mit Schock, Angst und Wut, wenn sie erfahren, daß die Ehe ihre Eltern zerbrochen ist. Die Resultate von 32 Untersuchungen in den letzten 15 Jahren zeigen, daß die erwachsenen Kinder geschiedener Eltern mehr Probleme und niedrigere Werte in bezug auf ihr Wohlbefinden haben als Erwachsene, deren Eltern verheiratetet blieben. Sie sind häufiger depressiv, fühlen sich weniger mit dem Leben zufrieden, sie sind im Schnitt weniger gut ausgebildet und sie haben weniger angesehene Berufe. Sie gehen als Erwachsene Beziehungen ein mit dem Gefühl, schlechte Karten zu haben.

Häufig bezeichnen sie sich als die Opfer der Scheidung und ihre Kindheit und Jugend als die unglücklichste Zeit ihres Lebens. Angst, genau das gleiche zu erfahren – mit 40 geschieden, einsam und depressiv zu sein, wie die eigene Mutter. Scheidungskinder fühlen sich beraubt und „entrechtet“, weil sie nie die Gelegenheit hatten, liebevolle Beziehungen zu erleben. Dazu kommen Zweifel, Ängste, Überempfindlichkeiten, Wut und der Kampf um die Befreiung von der Vergangenheit. Welche Probleme in ihrem Leben auch immer auftauchen: Scheidungskinder neigen dazu, die Scheidung ihrer Eltern dafür mitverantwortlich zu machen. Die Scheidung untergrub ihr Gefühl für Sicherheit.

Vertrauen ist auch ein großes Problem. Der Glaube an Vertrauen von Scheidungskindern wurde von den wichtigsten Menschen in ihrem Leben, den Eltern, auf fundamentalste Weise Gewalt angetan. Für zunehmend mehr Paare hat Ehe offenbar vorübergehende Bedeutung. Familie“ ist dort nur noch zwischenzeitlicher Schutzraum der Kinder, aus dem sie leider oft nicht ohne Schäden entlassen werden.

Es liegt in der Natur des Menschen zu denken, daß er eine Eigenverantwortung trägt für Dinge, die um ihn herum passieren, besonders wenn etwas im Familienleben schief läuft. Eltern lassen sich aber aus vielen Gründen scheiden. Es hat immer mit ihrer Beziehung zueinander zu tun und nicht mit der Beziehung zu den Kindern. Hier ein Zitat von einem 16-jährigen Mädchen: „Ich habe mich lange Zeit heimlich beschuldigt für unser kaputtes Zuhause.

Ich glaubte, ich hätte meinen Vater veranlaßt, unsere Familie zu verlassen. Ich war nicht die perfekte Sechzehnjährige, die er sich wünschte. Leider sind solche Gedanken bei Scheidungskindern ganz normal. Es ist unsere Aufgabe, den Kinder zu erklären, daß sie keine Schuld an der Scheidung tragen. Selbst Männer und Frauen, die glauben, die elterliche Scheidung „überwunden“ zu haben, haben das Gefühl, ein Familienproblem zu haben, das nicht verschwindet.

Das ist in etwa vergleichbar mit Familien, in denen es Fälle von Diabetes oder Krebs gibt. Was ist wenn die Eltern sich wieder verabreden? Das Kind muß sich auf eine Vielfalt von neuen Freunden und Freundinnen einlassen, beim Essen, bei Ausflügen usw. Es ist fast wie ein Karussell.