Liturgiereform und Bistum PDF

Kirchen der Inhaber eines Amtes, der die geistliche und administrative Leitung eines bestimmten Gebietes hat, das üblicherweise zahlreiche lokale Gemeinden umfasst. Diese setzten je nach Bedarf und meist zeitlich befristet einen επίσκοπος ein oder wählten ihn auch wieder ab. Erstmals belegt ist dieses Monepiskopat in den Schriften des Ignatius von Antiochien, liturgiereform und Bistum PDF erst in der Spätantike wurden die Presbyter systematisch von der Leitung der Gemeinde ausgeschlossen und eine eindeutige Hierarchie geschaffen. Nach dem apostolischen Zeitalter etablierten sich ab dem ausgehenden zweiten Jahrhundert neben den weiterhin vorhandenen örtlichen Bischöfen mehr und mehr auch Bischöfe, die über mehrere Gemeinden die Aufsicht führten.


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Vor fünzig Jahren verabschiedeten die Väter des Zweiten Vatikanischen Konzils die Liturgiekonstitution, die eine umfassende Erneuerung des Gottesdienstes initiierte und weitreichend in die Kirche hinein wirkte. Was das Konzil beschlossen hatte, musste aber erst seinen Weg in das Leben der Ortskirchen finden und hier realisiert werden. Die vorgelegten Studien zeichnen die Rezeptionsprozesse der Liturgiereform in einzelnen Diözesen und Regionen nach. Voraussetzungen, Persönlichkeiten und Herangehensweisen bei den Bemühungen um die Erneuerung des gottesdiensltichen Lebens werden beleuchtet. Damit liegt erstmals eine systematische und die bisherigen Ergenisse bündelnde Darstellung für Diözesen in Deutschland, im deutschsprachigen Ausland, in östlichen und westlichen Nachbarländern wie überkontinental für Chile vor.

In solchen Fällen leiteten dann Presbyter als Vertreter des Bischofs die Eucharistiefeier in den lokalen Gemeinden, die Diakone, waren die Mitarbeiter des Bischofs auf gemeindeübergreifender Ebene. Der Bereich eines solchen Bischofs wurde seit dem 4. Die Ostkirche schließt sich in ihrem Verständnis des Bischofsamts eng an das der alten Kirche an. Es gibt das dreifache Amtsverständnis, und beim Bischofsamt verschiedene Rangstufen vom Bischof bis zum Patriarchen. Die orthodoxe Kirche kennt jedoch keine geistliche Hierarchie der Bischöfe: Patriarch und Metropolit sind nur Primus inter pares im Bischofskollegium, nicht hierarchische Vorgesetzte, und ein Bischof ist innerhalb seiner eigenen Diözese nicht an Weisungen eines übergeordneten Bischofs gebunden. Priester kann aber ebenfalls Bischof werden.

Die Wahl der Bischöfe ist in den einzelnen orthodoxen Kirchen verschieden geregelt, jedoch wird die kollektive Zustimmung der Bevölkerung durch den Ruf Axios! Die Abdankung von Bischöfen aufgrund von Druck aus der Bevölkerung ist ebenfalls häufiger als in der katholischen Kirche. Im Unterschied zur römisch-katholischen Kirche ist das Sakrament der Firmung nicht dem Bischof vorbehalten, sondern wird direkt nach der Taufe durch den Priester gespendet. Beim Bischofsamt handelt sich um die höchste Stufe des Weihesakramentes. Ein römisch-katholischer Bischof ist immer männlich und muss zuerst zum Diakon und dann zum Priester geweiht worden sein.

Die Weihe zum Bischof erfolgt durch einen anderen Bischof, meist mit zwei assistierenden weiteren Bischöfen. Die Wahl gilt als rechtmäßig, wenn sie vom Papst bestätigt wird. Die Bischöfe sind dem Jurisdiktionsprimat des Papstes unterworfen. Nach katholischer Lehre setzt sich in den Bischöfen die Lehr- und Leitungsvollmacht fort, die Jesus den zwölf Aposteln übertrug. Primat seines Nachfolgers auf dem Stuhl Petri. Weihbischöfe sind stets Titularbischöfe und einem Diözesanbischof als Helfer bei den bischöflichen Funktionen zugeordnet. Der Diözesanbischof kann durch Weihbischöfe unterstützt werden, die meist jeweils einen Teil des Bistums im Auftrag des Diözesanbischofs betreuen.

Andere Weihbischöfe haben besondere seelsorgerische Aufgaben oder sind Teil der bischöflichen Kurie. Im deutschen Sprachraum haben, auch aus geschichtlichen Gründen, fast alle Diözesen meist mehrere Weihbischöfe, was andernorts nicht so ist. Erzbischof ist der Vorsteher einer Kirchenprovinz, die aus mehreren Bistümern, den Suffraganbistümern, besteht. Der Metropolit ist Diözesanbischof innerhalb der Kirchenprovinz. Eine Leitungsgewalt in den Suffraganbistümern hat er aber nicht. Der Begriff Erzbischof war ursprünglich mit dem des Metropoliten gleichbedeutend.