Licht bricht durch PDF

Seit über 200 Jahren werden in Deutschland Zuckerrüben angebaut und daraus Zucker gewonnen. Seither hat sich vieles verändert: So mussten zum Beispiel 1836 noch 20 Kilogramm Rüben verarbeitet werden, um ein Kilogramm Zucker zu licht bricht durch PDF – heute braucht man dafür nur noch sieben Kilogramm. Von der Rübe zum ZuckerWürde man die Zeit messen, bis aus der Rübe, die frisch vom Feld in die Fabrik geliefert wird, weiß schimmernde Zuckerkristalle geworden sind, käme man auf ein überraschendes Ergebnis: Es sind durchschnittlich weniger als acht Stunden.


Författare: Dzigar Kongtrül.
Mit ebenjener für Dzigar Kongtrül charakteristischen humorvollen, tiefen Klarheit lädt er uns spielerisch und herausfordernd ein, in das Kraftfeld des menschlichen Geistes einzutauchen.
Unsere Gedanken und Gefühle gehen oft mit uns durch. Im Bruchteil einer Sekunde kann unsere Stimmung von „himmelhoch jauchzend“ auf „zu Tode betrübt“ umschlagen. Kein Wunder, dass es uns manches Mal so scheint, als würden wir wie in einem führerlosen Zug durch unser Leben dahinrasen.
In Dzigar Kongtrüls neuestem Werk geht es um verwirrende Gefühle, unsere Beziehungen zu anderen, die Falle der Selbstzentriertheit und die Praxisfelder in der Arbeit mit einem buddhistischen Lehrer.

Vom Feld bis in die Zuckerpackung: die Stationen der Zuckergewinnung Mit der Rübenernte im September beginnt die so genannte Kampagne. Von jeder angelieferten Fuhre Zuckerrüben werden Proben genommen und auf Zuckergehalt und weitere wichtige Inhaltsstoffe untersucht. Zudem wird festgestellt, wie viel Ackererde den Rüben anhaftet. Nach dieser Analyse richten sich auch der Preis der Rüben und die Anbauberatung. Die Rüben werden zu Schnitzeln zerkleinert, in der Schnitzelmaische vorgewärmt und in den Extraktionsturm befördert.

In 70 Grad Celsius heißem Wasser löst sich der Zucker aus den Rübenzellen – es entsteht der Rohsaft. Die ausgelaugten Rübenschnitzel werden durch Pressen und Heißluft getrocknet. Im Kalkofen werden die natürlichen Stoffe Kalk und Kohlensäure gewonnen, die dem Rohsaft nacheinender zugesetzt werden, um die Nichtzuckerstoffe zu binden und auszufällen. Was übrig bleibt, ist klarer Dünnsaft mit rund 16 Prozent Zuckergehalt.