Kurt und Krümel PDF

Meinung über das Einweisungsgutachten von Herrn Dr. Fachliche Stellungnahme zu dem Einweisungsgutachten Dr. Maria Fick: Kurt und Krümel PDF der Menschenrechtsbeauftragten der Bayerischen Landesärztekammer, Dr. Rudolf Sponsel: Kommentare zu einigen Medienberichten über Gustl F.


Författare: Saskia Hula.
Mäuse stehen ganz oben auf Kater Kurts Liste. Katzen jagen, Mäuse werden gejagt. Das war immer schon so. Krümel, die Gartenmaus, ist anderer Meinung: Moderne Mäuse schreiben Bücher und fliegen auf den Mond – also kann Kater Kurt auch mal so etwas wie Gartenarbeit machen. Bald fällt der erschöpft in den Liegestuhl. Eine Todo- Liste? Schön und gut, aber heute wird die Mäusejagd wohl warten müssen. Und Krümel trinkt in aller Ruhe Tee.

Rudolf Sponsel: Das Mainkofener Geschäftsfähigkeits-Gutachten Dr. Rudolf Sponsel: Erklärung zur Pressemitteilung des Generalstaatsanwalts Nürnberg vom 27. Originale Grundlagenarbeit zu den potentiellen Fehlern in forensisch-psychopathologischen Gutachten, Beschlüssen und Urteilen der Maßregeljustiz. Rudolf Sponsel: Potentielle Fehler in forensisch-psychopathologischen Gutachten, Beschlüssen und Urteilen der Maßregeljustiz. Eine methodenkritische Untersuchung illustriert an einigen Fällen u. Mollath mit einem Katalog der potentiellen forensischen Gutachtenfehler sowie einiger Richter-Fehler. Potentielle Fehler in forensisch psychiatrischen Gutachten, Beschlüssen und Urteilen der Maßregeljustiz.

Methodenkritische Stellungnahme in Form eines Briefes an Justizministerin Merk von Prof. Auszug aus einer Veröffentlichung in ZRP Zeitschrift für Rechtspolitik, Heft 7, 2013, Seite 209 ff. Den gesamten Text können Sie als angemeldeter Nutzer unter www. Es sind Fehler passiert im Fall Mollath. Der eigentliche Skandal ist jedoch das rigorose Beharren darauf, alles richtig gemacht zu haben, wie der Beitrag zu zeigen versucht. Es macht Sinn, vier Ebenen unterscheiden, wenn man den Fall Mollath betrachtet.

Zunächst gibt es die Ebene der Entscheidungen in einer ersten Instanz, wie etwa die Einstellung der Anzeigen, aber auch die Verurteilung und Unterbringung. Auf der zweiten Ebene befinden sich die Kontrollentscheidungen über die der ersten Ebene. Nachdem der Fall öffentlich wurde, wurde eine dritte Ebene beschritten. Die Öffentlichkeit und die Politik kamen ins Spiel, und auch hier agierten die Behörden. Die Causa Mollath muss auf allen vier Ebenen nachdenklich machen. Justiz hat sich mit Zugeständnissen von Fehlern sehr schwer getan.

Aber auch die Regierung hat unter den kritischen Augen des Landtags und der Öffentlichkeit und zum Schluss auch vor dem Untersuchungsausschuss mit allen Mitteln versucht, keinerlei Fehler zugeben zu müssen. Dafür wurde auch in Kauf genommen, den Landtag und die Öffentlichkeit falsch, jedenfalls kritikwürdig zu informieren und zurückrudern zu müssen. Das ist bedenklich und bedeutet Wasser auf die Mühlen derer, die eine Verschwörung im Fall Mollath vermuten wollen. Es lässt sich daher nicht als Losung ausgeben, „keine Verschwörung im Fall Mollath, alles nur Wahlkampf“. Eine derartige Simplifizierung verbietet der Fall.

Die Forderung nach einer anderen Fehlerkultur aus dem Bericht der Oppositionsparteien hat ihre Berechtigung. Diagnose nicht endgültig gestellt werden könne. 0 und einer hirnorganisch bedingten Genese ist m. Es wird nicht diskutiert, ob es sich auch um überwertige Ideen oder Gedankenlautwerden handeln könnte, Symptome, die schizophren imponieren, es aber nicht sind. Daraus ergibt sich, dass die sachverständige Bewertung überprüft werden muss, wie ja auch Unterbringungen längstens jeweils nach Ablauf von zwei weiteren Jahren neu zu überprüfen sind. Folgerung: Zum Fall sagt das Gutachten nur „Vorläufiges“ aus.

Da der Begutachtete in einer forensisch-psychiatrischen Klinik untergebracht wurde, müssten nach nunmehr sieben Jahren Folgegutachten veranlasst gewesen sein. Aus ihnen müsste zu ersehen sein, ob eine „Progredienz“ zu beobachten ist, ob wirklich eindeutige schizophrene Symptome oder hirnorganische Bedingungen festgestellt bzw. Leipziger Das Gutachten wurde unter Bedingungen erstellt, die irregulär waren. Herr Mollath hatte sich geweigert, in ein Untersuchungszimmer unter vier Augen zu gehen. Im dann öffentlich stattgefundenen Gespräch hat Herr Mollath sich offensichtlich nicht geäußert.