Kunst am Ursprung PDF

Wende: 1889 entdeckte ihn Paul Gauguin für sich. kunst am Ursprung PDF experimentierte Edvard Munch mit ihm.


Författare: Hans Christian Hönes.

Die spektakulären und höchst spekulativen Geschichtsentwürfe und Bildtheorien bedeutender Antiquare wie Pierre d’Hancarville und Richard Payne Knight stehen in diesem Buch erstmals im Fokus der Analyse.
Hans Christian Hönes beleuchtet deren Theorien über den Ursprung der Kunst und das, so die These, daraus resultierende Narrativ eines bis in die eigene Gegenwart virulenten »Nachlebens« dieser Ursprünge. So offenbart sich ein Geschichtsentwurf, der überraschende Parallelen zu Theorien aufweist, wie sie um 1900 im Werk Aby Warburgs kulminieren. Die Studie zeigt: Das Anliegen der Protagonisten ist weniger die Suche nach historistischer Wahrheit – sondern vielmehr die Konstruktion einer souverän entworfenen, polemischen und romanhaften Kunstübung.

Um 1900 widmete ihm die junge Künstlergeneration in Wien ihre Aufmerksamkeit. Die Donaumetropole hätte ihren Ruf um 1900 bereits auf die atemberaubende Menge an Kaffeehäusern gründen können. Ein Übriges tat die Dichte an künstlerischen und intellektuellen Größen, die diese öffentlichen Wirkstätten magnetisch anziehend fanden und sie als ihre Wahlheimat betrachteten. Arthur Schnitzler, Sigmund Freud, Hugo von Hofmannsthal und Robert Musil sind nur einige der Protagonisten, die in den Wiener Kaffeehäusern ein- und ausgingen.

In ihren Werken entfaltete sich die volle Blüte von künstlerischen Strömungen aus ganz Europa. Klimts bevorzugtes Kaffeehaus war, darf bezweifelt werden. Bewegung von der anachronistischen Kunst des Bürgertums ab. Vor diesem Hintergrund nahm der Farbholzschnitt an Fahrt auf, mit dem sich bis 1908 mehr als 40 Künstlerinnen und Künstler begeistert beschäftigten. Ver Sacrum Heft 2, 1900, S. In der kaiserlich-königlichen Residenzstadt reihte sich eine imposante Sehenswürdigkeit an die andere.