In der Wildnis des Gran Chaco PDF

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Författare: Maximilian Kern.
Nachdruck des Originals eines Reiseberichts in den Gran Chaco.

Der Name Puma ist aus dem Quechua entlehnt. Zwar wird der Puma taxonomisch nicht den Großkatzen, sondern den Kleinkatzen zugeordnet, ist aber dennoch die viertgrößte Katze der Welt. Die um den Äquator herum beheimateten Pumas sind die kleinsten Formen, während jene im extremen Norden und Süden des Verbreitungsgebietes am größten sind. Seine Schulterhöhe beträgt rund 60 bis 90 cm, die Kopf-Rumpf-Länge beträgt bei Männchen 105 bis 195 cm, bei Weibchen hingegen nur 95 bis 151 cm.

Hinzu kommt der Schwanz mit einer Länge zwischen 60 und 97 cm. Das Gewicht der Männchen variiert, abhängig vom Lebensraum, zwischen 53 kg und 72 kg, in nördlicheren Verbreitungsgebieten beträgt es rund 100 kg. Weibchen wiegen in der Regel zwischen 34 kg und 48 kg. Für ein extrem großes Männchen wurde darüber hinaus ein Rekordgewicht von über 125 kg berichtet. Das Fell ist kurz, dicht und einfarbig, im Farbton allerdings sehr variabel. Kinn und die Brust sowie die gesamte Unterseite sind stets weiß. Pumas sind sehr beweglich und kräftig.

Sie sind in der Lage, vom Boden aus bis zu 5,5 m hoch in einen Baum zu springen. Pumas geben ein großes Spektrum unterschiedlicher Laute von sich, die sich zwischen den Geschlechtern unterscheiden. So dienen zwitschernde Laute offenbar der Kommunikation zwischen Müttern und ihrem Nachwuchs, während Schreie offenbar zum Paarungsverhalten gehören. Pumas erreichen in der Wildnis ein Alter von 8 bis 13 Jahren. Puma namens Scratch ist sogar fast 30 Jahre alt geworden.