Hochschule im Überwachungsstaat PDF

Anlässlich seines 50-jähriges Bestehen und Jubiläums, das der Club of Rome in Rom feierte, hochschule im Überwachungsstaat PDF eine neue Agenda für das laufende Jahrhundert vorgestellt. Aus Sicht des Club of Rome braucht es eine radikale Transformation der Weltwirtschaft, sodass unser Wohlstand mit dem Fortbestand der Erde in Einklang gebracht wird. Obwohl mittlerweile die Folgen des Mangels an Nachhaltigkeit offensichtlich sind, agieren die Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft weltweit nicht konsequent, weil sie es nicht wagen, die gegenwärtige Weltwirtschaftsordnung in Frage zu stellen, die Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung fördert. So werden die seit vielen Jahren angebotenen Lösungen viel zu langsam oder nur halbherzig umgesetzt.


Författare: Elise Catrain.
Im Kontext des Kalten Krieges und des ihn maßgeblich prägenden Konkurrenzkampfes zwischen der Bundesrepublik und der DDR nahmen die Hohen Schulen beider Länder als Ausbildungsstätten der künftigen Eliten einen zentralen Platz ein. Die Karl-Marx-Universität Leipzig, nach der hauptstädtischen Humboldt-Universität die zweitgrößte ostdeutsche Alma mater und erklärte Kaderschmiede der Partei- und Staatsführung, wurde dabei in den siebziger Jahren systematisch zu einem Machtinstrument der SED entwickelt. Damit einher ging die umfassende Durchdringung aller Bereiche der Universität durch das "Schild und Schwert der Partei", das Ministerium für Staatssicherheit.
Elise Catrain analysiert eingehend den Apparat der Geheimpolizei und dessen Überwachungspraxis an der Leipziger Universität in den innenpolitisch relativ stabilen Jahren zwischen dem erstickten "Prager Frühling" und der Geburt der polnischen Solidarność-Bewegung und illustriert wichtige Details mit einer Reihe von Fallbeispielen. Während dieser Zeit trugen der regelmäßige offizielle Austausch der Universitätsleitung mit der Staatssicherheit und das sich immer filigraner entwickelnde Netz der Inoffiziellen Mitarbeiter dazu bei, jedwede politische Opposition und auch sonstige Normabweichungen im Keim zu ersticken. Das bislang so nicht bekannte Maß der Überwachung der ausländischen Studierenden leistete hierzu ebenfalls einen erheblichen Beitrag.
Catrains Untersuchung profitierte von den wissenschaftlichen Forschungen aus Anlass des 600. Gründungsjubiläums der Universität Leipzig und bildet mit deren Fortführung und gestützt auf die umfassende Quellenausschöpfung einen künftighin unverzichtbaren Baustein zu deren Historie.

Jeder möchte wachsen, wachsen heißt leben. Aber gegenwärtig geschieht unser Wachstum auf Kosten der Umwelt, auf Kosten der Armen und auf Kosten der Zukunft. Wir brauchen ein neues Paradigma unserer gesellschaftlichen Organisation, damit Wachstum zukunftsverträglich wird. Unser Wirtschaftssystem basiert zu stark auf Verbrauch, wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Um die Ökosysteme zu entlasten, müssen all unsere Bemühungen darauf abzielen, primär nur solche Ressourcen zu verwenden, die erneuert oder einem Stoffkreislauf zugeführt werden können. Die Entwicklung an den Finanzmärkten hat deutlich gemacht, dass falsche Anreizsysteme in Verbindung mit Maßlosigkeit und Gier in die Krise führen. Sie hat gezeigt, dass der Markt sich nicht selbst reguliert und wir kluge und entschiedene politische Weichenstellungen benötigen.

Denn es gilt nicht nur Grenzen zu setzen, sondern intelligente Leitplanken zu etablieren, die private, wie öffentliche Investitionen in zukunftsfähige Entwicklungen und Projekte fördern. Nationales Denken kann die drängenden Herausforderungen nicht lösen. Dafür zu sensibilisieren, war eine der Motivationen und Zielsetzungen der „Grenzen des Wachstums“. Heute erleben wir eine Entwicklung zurück zu nationalem Denken. Die Ursachen hierfür liegen neben der menschlichen Angst vor Veränderungen, sicherlich auch in der zunehmenden Ungerechtigkeit. Anstatt der zunehmenden Isolation benötigen wir mehr Kooperation und das auf allen Ebenen. Ein Werte- und Kulturwandel: Was macht uns glücklich?