Hochmittelalterliche Keramik am Rhein PDF

Pingsdorf ist ein Stadtteil von Brühl im Rhein-Erft-Kreis im Südwesten von Nordrhein-Westfalen. Pingsdorf liegt südlich der Brühler Innenstadt am Hochmittelalterliche Keramik am Rhein PDF des Vorgebirges. Pingsdorfer Bach, der teilweise verrohrt fließt, durchschnitten.


Författare: .
Durch die Tagung »Hochmittelalterliche Keramik am Rhein« gelang es, für das 9.–12. Jahrhundert eine Bilanz des aktuellen Forschungsstands zu diesem »Leitfossil« der archäologischen Forschung zu ziehen.

Neue Forschungen haben nachgewiesen, dass die Gegend um Pingsdorf bereits zur Kelten- und Römerzeit besiedelt wurde. Der heutige Stadtteil entstand jedoch aus einem fränkischen Fronhof und war seit etwa 900 n. Einwohner nach der Gründung Brühls ab 1285 in die Stadt zogen, in die Pingsdorf später eingemeindet wurde. Durch den heute ausgelaufenen Braunkohleabbau im südlichen Teil des Rheinischen Braunkohlereviers, wuchs der Ort durch den Zuzug von Bergarbeitern unter anderem aus Bayern besonders am Ende des 19. Der Abbau der Braunkohle hatte seinen Anfang in den Tälern, in Pingsdorf also dem Tal des Pingsdorfer Bachs, wo die Flöze angeschnitten und deshalb mit primitiven Abbaumethoden leicht zugänglich waren. Die Gruben hießen auf der südlichen Talflanke Im Metzenmacher und auf der anderen Seite der Euskirchener Straße Im Bärchen und nördlich davon Im Bären am Schild und St.

An die Zeit der Braunkohlenindustrie erinnern noch eine Reihe Straßennamen wie die Maiglerstraße, die ebenso wie die Maiglerwiese nach dem Braunkohlepionier Otto Maigler benannt ist. Pantaleon wurde zwischen 1746 und 1763 mit finanzieller Unterstützung des in Brühl residierenden Kurfürsten Clemens August errichtet. Im Innenraum befindet sich die Kopie einer frühromanischen Madonnenfigur aus dem 12. Die im Brühler Umland für das 8.

Jahrhundert belegten Produktionsstätten der Töpfer in Badorf verlagerten sich möglicherweise wegen der vor Ort erschöpften Tonvorkommen nach und nach in den Bereich Pingsdorf. Der Bach, einer der vielen kurzen Bäche, die aus der Ville in die Rheinebene herablaufen und dort versickerten, nimmt seinen Anfang heute unterhalb des Villendorfer Maars, einem der Villeseen im Naturpark Rheinland, er ist heute unterhalb Pingsdorfs renaturiert. Die B 51 wurde durch die Bundesautobahn 553 zwischen der Anschlussstelle Brühl-Nord und der A 1, Anschlussstelle Euskirchen, um Pingsdorf und Brühl herumgeführt und ersetzt. Die Straße wurde deshalb zur Landesstraße 194 herabgestuft. Mit dem Stadtteil Badorf zusammen gibt es einen Haltepunkt Badorf an der Vorgebirgsbahn der Stadtbahn-Linie 18. Walter Buschmann, Norbert Gilson, Barbara Rinn: Braunkohlenbergbau im Rheinland, hg.

Karte von Dechen in Buschmann et alii S. Diese Seite wurde zuletzt am 14. August 2018 um 15:27 Uhr bearbeitet. Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen.

Dieser Artikel behandelt die römischen Kastelle und die Zivilsiedlung auf dem Gebiet des heutigen Bregenz. Brigantium ist der Sammelbegriff für mehrere römische Kastelle und die dazugehörige Zivilsiedlung auf dem Gebiet der Landeshauptstadt Bregenz, Bundesland Vorarlberg, Bezirk Bregenz in Österreich. Nach der Okkupation der Bodenseeregion um 15 v. Es ist bislang das älteste römische Kastell, das in Österreich nachgewiesen werden konnte. Erwähnenswert ist auch das große römische Gräberfeld am Ölrain, das vom 1. Einblicke in den Wandel des Alltagslebens einer typischen römischen Provinzstadt über einen Zeitraum von fast 500 Jahren gewährt. Der Ortsname leitet sich möglicherweise vom keltischen Stamm der Brixeneten bzw.

Brigantier ab, die der Volksgruppe der Vindeliker angehörten. Vita des Heiligen Gallus von Walafried Strabo. In der Vita des Missionars Kolumban von Luxeuil wird der Ort als Bricantia bezeichnet. Der Standort vereinte die Vorzüge einer natürlichen Festung und als Knotenpunkt zweier Fernwege von der heutigen Schweiz in den Osten und von der Donau das Rheintal aufwärts bis nach Italien und als Seehafen. Diese mehrfache Rolle im Durchgangsverkehr zeichnete den Ort schon seit vorrömischer Zeit aus, wie diverse Funde beweisen.