Handbuch der Weberei PDF

Riesengebirge, dem Rabengebirge und dem Waldenburger Bergland. Verbindung von Schlesien nach Böhmen seit handbuch der Weberei PDF Zeit von Bedeutung war, da über ihn ein Handelsweg von Nord- nach Südeuropa führte. Die Grenze zu Tschechien ist drei Kilometer südlich entfernt.


Författare: Bohumil Vlecek.

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer Book Archives mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

Nachdem es den Mönchen des Benediktinerklosters Grüssau, das von Kloster Opatowitz aus gegründet worden war, nicht gelungen war, die Gegend zu kolonisieren, kaufte Herzog Bolko I. Nach dem Tod des Herzogs Bolko II. 1368 gelangte Liebau zusammen mit dem Herzogtum Schweidnitz-Jauer erbrechtlich an den böhmischen König Wenzel, der ein Sohn der Herzogin Anna von Schweidnitz war. Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 fiel Liebau zusammen mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen. Durch die Zunahme der Handwerksbetriebe, sowie der Tuch- und Strumpfmanufakturen florierte der Handel.

Für das Jahr 1784 sind in Liebau 101 Leinenweber belegt. Während des Zweiten Weltkrieges wurde ein Lager für Zwangsarbeiter, 1944 eine Außenstelle des KZ Groß-Rosen errichtet, in der 500 jüdische Frauen gefangen gehalten wurden. 1961 betrug die Zahl der Einwohner 6481. 1975 bis 1998 gehörte Lubawka zur Woiwodschaft Jelenia Góra. Die Bahnstrecke wurde 2004 stillgelegt, das repräsentative klassizistische Bahnhofsgebäude, das die Bedeutung des früheren Grenzbahnhofs Liebau zum Ausdruck brachte, verfiel nach einem Brand zur Ruine.