Gott – Der ganz Andere PDF

Dieser Artikel befasst sich mit der gott – Der ganz Andere PDF Person Jesaja. Jesaja war der erste große Schriftprophet des Tanach.


Författare: Johann Ceh.
Das christliche Gottesbild ist ein monotheistisches – wir glauben an den einen, wahren Gott. Und obwohl bereits in der Bibel steht: »Du sollst dir kein Abbild Gottes erschaffen!«, hat jeder für sich seine ganz eigene Vorstellung von diesem, denn schließlich können wir nicht anders als in menschlichen Begriffen und Bildern von Gott sprechen, und müssen zugleich bekennen, dass er jenseits aller Begriffe und Bilder und damit außerhalb jeder Begrifflichkeit liegt. Denn Bilder sind allenfalls Hinweise auf Gott, Fenster durch die wir auf den unsichtbaren und unbegreiflichen Gott schauen können.
Wenn Gottesbilder zerbrechen, ist uns Gott nicht abhandengekommen, sondern der Weg ist frei, ihn neu zu entdecken. Zahlreiche Menschen sind auf der Suche nach Erfahrungen mit Gott, wobei auch die Gotteserfahrung immer etwas zutiefst Individuelles ist. – Begeben Sie sich mit dem Autor auf Spurensuche nach dem ganz Anderen Gott und kommen Sie dabei jenem näher, der auch Ihr Leben trägt!

Er wirkte zwischen 740 und 701 v. Südreich Juda und verkündete diesem wie auch dem Nordreich Israel und dem anrückenden Großreich Assyrien JHWHs Gericht. Diese bezeichnet man seit 1892 als Protojesaja. Propheten und deren Tradenten zurückgeführt, die ihre Stoffe dem historischen Jesaja aus der Assyrerzeit zuschrieben. Das einheitliche Jesajabuch wurde um 200 v. Handschrift, die große Jesajarolle, wurde bis spätestens 150 v. Der hebräische Name Jesaja wird im MT יְשַׁעְיָהוּ jəša’jāhû geschrieben.

Es handelt sich um einen Satznamen, dessen Subjekt יָהוּ jāhû, JHWH, ist. 48,22-25 EU, die Autoren der griechischen Septuaginta und die Kirchenväter betrachteten diesen Propheten als Autor des ganzen nach ihm benannten Buchs. Die historisch-kritische Methode entwickelte sich während der Aufklärung besonders aus dem offenkundigen Widerspruch im Jesajabuch: Ein Prophet, der seit etwa 740 v. Jerusalem auftrat, hätte über 200 Jahre alt werden müssen, um das ab Jes 40 angekündigte Ende des babylonischen Exils zu erleben. Während die Zweiteilung des Buchs bis heute anerkannt ist, sind die Dreiteilung und einheitliche Autorschaft der Unterteile seit den 1980er Jahren umstritten.

66 als kontinuierliche Fortschreibung verschiedener nachexilischer Redaktionen erklärt. Welche Texte des ersten Teils vom historischen Jesaja ben Amoz stammen, ist stark umstritten. Aus diesem Kern sei das heutige Buch gewachsen. Diese habe die schon verschrifteten älteren Textblöcke durch Überleitungen und neue Kapitel ergänzt, verknüpft und eventuell bereits zu einem Buch zusammengestellt. 24 EU habe also ein geschichtlicher Anhang dieses Buch abgeschlossen. Nach dem babylonischen Exil wurden in das vermutete Jesajabuch der Joschijazeit weitere Texte eingefügt, die im Exil entstanden und darauf vorausweisen.

66 werden entweder als unabhängig entstandene Bücher, die mehrere Redaktoren stufenweise mit Protojesaja verknüpften, oder als dessen kontinuierliche Fortschreibung erklärt. Ab 734 wollte das Nordreich Israel mit dem Südreich Juda eine Allianz gegen das expandierende Assyrien bilden. Ab 705 stellte Judas König Hiskija Tribute an Assur ein und provozierte damit dessen Herrscher Sanherib, Judas Vasallenstatus mit einem Krieg wiederherzustellen. Gottes Heiligkeit, seine absolute Überlegenheit über alle Weltläufe, nötigt ihn zugleich, Gottes leidenschaftlichen Zorn und sein Gericht über das Unrecht an den Armen anzukündigen.

Sie sollen dem erwählten Volk Israel eine neue Lebenschance eröffnen. Die Bedrohung des Zion von innen wie außen war daher seine Hauptsorge. Jesaja interpretierte war die Bedrohung Israels durch die Assyrer als Strafe Gottes für die Abweichung Israels vom rechten Weg JHWHs. Wehe Assur, dem Stock meines Zorns!

Der Knüppel in ihrer Hand, das ist meine Wut. Gegen eine gottlose Nation sende ich ihn und gegen das Volk meines Grimms entbiete ich ihn, um Beute zu erbeuten und Raub zu rauben, um es zu zertreten wie Lehm in den Gassen. Israel, wenn auch dein Volk so zahlreich ist wie der Sand am Meer – nur ein Rest davon kehrt um. Vernichtung ist beschlossen, Gerechtigkeit flutet heran. Gericht und Heil hängen miteinander zusammen. Der Verstockungsauftrag reflektiert das Thema der Gerichtsprophetie.