Geschichte der Deutschen Baukunst (1887) PDF

Geisweid ist ein nördlicher Stadtteil der Universitätsstadt Siegen. Geisweid grenzt an die Stadtteile Sohlbach im Norden, Weidenau im Osten, sowie Geschichte der Deutschen Baukunst (1887) PDF und Langenholdinghausen im Süden.


Författare: Robert Dohme.

Deutschland hat eine reiche und vielfältige Architekturgeschichte, deren Traditionslinien bis in die zeitgenössische Architektur reichen. Der vorliegende Band von 1887 gibt einen Überblick über die Geschichte der Architektur und Baukunst in Deutschland bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. Die deutsche Architektur ist durch ein großes Maß an regionaler Vielfalt geprägt, bedingt durch die jahrhundertelange Zersplitterung des deutschen Territoriums in Fürstentümer, Königreiche usw. Dadurch entstand ein sehr heterogenes Bild, teilweise gibt es architektonische Unterschiede von Stadt zu Stadt, von Dorf zu Dorf. Dies beschert dem heutigen Deutschland ein besonders reichhaltiges historisches Bauerbe. Nicht zu übersehen sind in vielen deutschen Städten allerdings die Folgen der Zerstörungen in den Weltkriegen; gerade in den Stadtzentren sind die historischen Bauten meist nur – rekonstruierte – Inseln in der Architektur des Wiederaufbaus. Deshalb ist dieses Werk mit seinem historischen Fundus besonders wertvoll. Illustriert mit zahlreichen Abbildungen in S/W.
Nachdruck der Originalauflage von 1887.

Ebene im Zentrum Geisweids auch diverse Erhebungen auf, an denen Wohngebiete angesiedelt sind. Höhe die höchste, wenn auch künstliche Erhebung in der Ortsgemarkung. Teil des heutigen Stadtteils Geisweid, fand erstmals zwischen 1079 und 1089 statt. Jahrhundert mit der damals knapp 250 Jahre alten Hüttensiedlung Geisweid zusammen.

1819 wurde eine evangelische Marktschule errichtet, die bis 1937 genutzt wurde. Bekannt wurde der Stadtteil auch durch die 1896 gegründete Siegerländer Herdfabrik, ab 1927 Umfirmierung in Sieg-Herd-Fabrik. 1964 erfolgt der Umzug des Unternehmens nach Buschhütten bei Kreuztal. Geprägt wurde Klafeld durch die stahlverarbeitende Industrie, welche Klafeld in der Vergangenheit zu einer wohlhabenden Gemeinde machte. Seit 1845 bestanden die Geisweider Eisenwerke. Sie entstanden aus dem alten Geisweider Hammer. 1951 erfolgte die Konsolidation mit dem Stahlwerk Hagen AG zur Stahlwerke Südwestfalen AG, die in der Nachkriegszeit zunächst zu den wichtigsten deutschen Konzernen ihrer Branche gehörte.