Geschichte der Buchdruckerkunst in Riga, 1588-1888 PDF

Die Anfänge der Geschichte des Buchdrucks sind in Ostasien, Babylon und Rom zu finden. Angeblich waren bewegliche Lettern aus Metall und Holz in weiten Teilen Asiens verbreitet, allerdings konnte sich das Drucken mit beweglichen Lettern, wie es später in Deutschland entwickelt wurde, in Geschichte der Buchdruckerkunst in Riga, 1588-1888 PDF nicht durchsetzen.


Författare: Arend Buchholtz.
Geschichte der Buchdruckerkunst in Riga, 1588-1888 – Festschrift der Buchdrucker Rigas zur Erinnerung an die vor 300 Jahren erfolgte Einführung der Buchdruckerkunst in Riga ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1890.
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Allerdings bewirkte das Zusammenspiel der Produktion von Papier, die in Ostasien mehr als Tausend Jahre früher einsetzte, und der von Druckplatten bzw. Jahrhunderts mehr gedruckte chinesische Seiten existierten als in allen übrigen Sprachen der Welt zusammengenommen. Das Prinzip des Druckes, sofern darunter nur das Einprägen von Schriftzeichen für eine Mitteilung oder Aufzeichnung von Tatsachen verstanden wird, lässt sich bis in die Frühzeit zurückverfolgen. Chinesen erfunden worden sein soll, ist kein Buchdruck in unserm Sinne, sondern ein Vorläufer, der Holztafeldruck. Das früheste Beispiel eines Blockdrucks auf Papier wurde 1974 bei einer Grabung im heutigen Xi’an, also der Hauptstadt Chang’an aus der Tangdynastie, entdeckt. Es handelt sich um ein auf Hanfpapier gedrucktes Dharani- Sutra, das in die Zeit von 650 bis 670 datiert wird. Der älteste mit einem Kolophon datierte chinesische Blockdruck ist eine in Dunhuang aufgefundene Druckversion des Diamant Sutra.

Die zu einer Rolle zusammengeklebten Seiten tragen das Datum 868. Die Ostasienabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek erwarb in den 1980ern ein Exemplar des Baoqieyintuoluojing 宝箧印陀罗尼经, von dem 84. 000 in Ziegeln steckten, mit denen die berühmte Leifeng Pagode im Jahr 975 am Westsee bei Hangzhou erbaut wurde. Die buddhistischen Texte wurden sichtbar, als der Tempel 1924 einstürzte. Ein Werk von Shen Kuo weist auf die Erfindung des Drucks mit beweglichen Lettern im 11.

Methode des Bi Sheng, die sich allerdings nicht durchsetzte. Erst Kaiser Kangxi, der 1661 an die Regierung gelangte, ließ auf Anregung von Jesuitenmissionaren wieder bewegliche Schriftzeichen herstellen, jedoch nur in geringem Umfang. Die in Kupfer geschnittenen Lettern ließ ein späterer Kaiser wegen Geldknappheit einschmelzen, und noch im 19. Blockdrucke sind buddhistische Zaubersprüche, Dharani aus einer Pagode des Tempels Bulguksa in Gyeongju aus der ersten Hälfte des 8. Als gewaltige kulturelle Leistung gilt auch die Tripitaka Koreana, ein in Goryeo erstellter buddhistischer Kanon, der in 6000 Bänden mit 81. In Korea wurden vermutlich bereits um 1232 einzeln geschnittene Lettern aus Metall entwickelt.

Die Erfindung und Verwendung der Metalllettern in Korea erfolgte während der Zeit Goryeos. Das exakte Datum der Erfindung ist nicht mehr mit absoluter Sicherheit nachvollziehbar. Jahrhundert genannt, andere Quellen datieren sie auf das 12. Ein Autor dieser Zeit erwähnt in seinem 1239 erschienenen Werk, das als Holzdruck erschienen war, dass Metalllettern schon vor 1232 benutzt wurden. Heungdeoksa-Tempel in Cheongju gedruckt wurde, stammt aus dem Jahr 1377. Es befindet sich in der Französischen Nationalbibliothek in Paris. Das Buch ist ein weiterer Beweis dafür, dass Metalllettern in der Goryeo-Dynastie bereits verbreitet waren.

Verantwortung und Aufsicht einräumte für alle Angelegenheiten, die mit der Verwendung von Metalllettern und dem Buchdruck zu tun hatten. Sejong wurde auch bekannt, durch die von ihm veranlasste Entwicklung des Koreanischen Alphabets. Jahrhunderts nach Japan importiert und dort nur 30 Jahre lang für ostasiatische Texte verwendet. Wohingegen gleichzeitig von europäischen Missionaren die Gutenbergtechnik eingeführt wurde, aber für christliche und westliche Texte reserviert blieb. Diese alten Letterndrucke werden heute in Japan als bibliophile Inkunabeln geschätzt.

Ihr Text wurde mittels Einbuchstabenstempel geschaffen. Aus dem Mittelalter sind einige Beispiele der Kenntnis des typographischen Prinzips bekannt, wie z. 1119 in Stempeltechnik erstellte Prüfeninger Weiheinschrift in Regensburg. In der englischen Chertsey Abbey fanden sich Reste eines aus Buchstabenziegeln bestehenden Pflasters, das im 13.

Jahrhundert nach dem Scrabble-Prinzip verlegt wurde. Auch die folgende Zeit bot keinen geeigneten Boden für große Erfindungen, aber sie bereitete ihn vor. Was nach dem Niedergang des römischen Reichs und der Völkerwanderung von Gelehrsamkeit übriggeblieben war, hatte fast ausschließlich die Ruhe und den Schutz der Klöster aufgesucht. Doch bald räumte man dieser einen größeren Raum ein, häufig in Form von Schriftbändern, die aus dem Munde der handelnden Personen wehten, bis man endlich auch Bücher, allerdings von sehr geringem Umfang, ohne jede Bilderbeigabe, nur mit Text, druckte. Zur Herstellung der Druckplatten bediente man sich zuerst dünner Metalltafeln, in die man die Zeichnung eingrub.

Von den Büchern, die ohne Abbildungen gedruckt worden sind, als Holztafeldrucke, ist das bekannteste ein Donat genanntes Schulbuch, ein kurzer Auszug in Fibelform aus der Sprachlehre des römischen Grammatikers Aelius Donatus. Gutenberg, hatte vermutlich mit seinen Eltern Anfang der 20er Jahre des 15. Durch Urkunden über seine Geldoperationen ist erwiesen, dass Gutenberg bis zum März 1444 in Straßburg gewesen ist. Von da ab bis 1448 fehlen jedoch alle Nachrichten. Die erste danach betrifft ein Darlehen, das er, nach Mainz zurückgekehrt, von einem Mainzer Verwandten, Arnold Gelthuß, empfangen hatte. Was Gutenberg inzwischen geschaffen hat, ist nicht genau festzustellen. Vermutlich beschäftigte er sich mit Herstellung der Typen zu der 42-zeiligen Bibel.