Geographische Energieforschung PDF

Dieser Artikel beschreibt die unterfränkische Region. Die Region Mainfranken umfasst den östlichen Teil des bayerischen Regierungsbezirks Unterfranken geographische Energieforschung PDF den beiden Oberzentren Würzburg und Schweinfurt. In einer allgemeinen Perspektive gehören sämtliche am Main gelegenen fränkischen Gebiete zu Mainfranken. Im weiteren Sinne wird mit Mainfranken seltener auch das mittelalterliche Herzogtum Ostfranken bezeichnet.


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Die junge geographische Disziplin «Geographische Energieforschung» befindet sich im Aufwind und findet starkes öffentliches Interesse. In diesem Band werden die Resultate der dritten Jahrestagung des Arbeitskreises «Geographische Energieforschung» der Deutschen Gesellschaft für Geographie vorgelegt. Einige konzeptionelle Beiträge bilden dabei einen Schwerpunkt, darauf aufbauend folgen Artikel zu spezifischen Anwendungsbereichen und Lösungskonzepten. Alle Autoren in diesem Band eint die geographische Perspektive sowie das wissenschaftliche Interesse für das globale Megathema Energie. Gemeinsam repräsentieren die Autoren das große Spektrum der geographischen Energieforschung, innerhalb dessen jeder seine spezifischen fachlichen und regionalen Kompetenzen einbringt.

Während der Obermain zu Ostfranken zählt, ist der Mittelmain bereits Teil Westfrankens. Verordnung der bayerischen Staatsregierung vom 20. Auch die Sparkasse Mainfranken Würzburg führt die Region im Unternehmensnamen. In naturräumlicher Hinsicht wird Mainfranken gerne als landschaftliche Dreiheit aus Gäuflächen, den Tälern des Mains und seiner Zuflüsse sowie den rahmenden Mittelgebirgen gesehen, was nicht ganz zutreffend ist. Die Mainfränkischen Platten bilden die zentrale naturräumliche Einheit Mainfrankens. Die in die Mainfränkischen Platten und Randgebiete eingeschnittenen Flussläufe des Mains und seiner Hauptzuflüsse Fränkische Saale, Sinn und Wern bilden mit ihren Talhängen die natürliche Basis für den mainfränkischen Weinbau.

Eingerahmt wird Mainfranken von den Mittelgebirgslandschaften Rhön im Norden, Spessart im Westen sowie Haßberge und Steigerwald im Osten. Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts war Mainfranken mit Ausnahme Schweinfurts noch stark landwirtschaftlich geprägt und hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem modernen Industrie- und Dienstleistungsstandort entwickelt, der von Eurostat inzwischen regelmäßig unter den TOP 10 der führenden Hightech-Standorte Europas gelistet wird. 000 Unternehmen aus einem breiten Branchenspektrum in Mainfranken beheimatet. Dieses reicht von traditionellen Handwerksbetrieben über Dienstleistungsunternehmen bis hin zu Global Player und mittelständischen Unternehmen aus Industriebranchen wie Maschinenbau und Automobilzulieferung.

Ein weiterer, stark in Mainfranken verwurzelter Wirtschaftszweig ist der Weinbau. Vor allem im Rahmen der touristischen Inwertsetzung der Region kommt diesem eine große Bedeutung zu, ist doch sowohl die Kulturlandschaft, als auch das Image und Selbstverständnis Mainfrankens stark von der Weinwirtschaft geprägt. 250 Jahren typisches Behältnis für den Frankenwein. Der Tourismus gewinnt in neuerer Zeit in Mainfranken immer mehr an Bedeutung, mit den touristischen Hauptzentren Würzburg, der Volkacher Mainschleife, Bad Kissingen und der stark zugenommenen Befahrung des Mains durch Kreuzfahrtschiffe. Maschinenbau belegt Mainfranken laut Studie Rang vier unter bundesweit 97 Regionen und fungiert als Drehscheibe zwischen den Standorten der großen Automobilhersteller.

Gefertigt werden Präzisions- und Wälzlager, Bremsen und Kupplungen, Antriebs- und Steuerungstechnik, Hydraulik, Druckmaschinen, Kfz-Elektromotoren und Kfz-Bediensysteme. Den hohen Stellenwert des Sektors verdeutlicht die überproportionale Steigerung der Beschäftigtenzahl auf über 40. Bad Kissingen: größte Wandelhalle Europas, re. Ein Standbein des Gesundheitssektors in Mainfranken bildet die Bio- und Medizintechnologie. Auf Grund der zentralen, verkehrsgünstigen Lage in Deutschland und Europa weist die Logistik in Mainfranken überdurchschnittliche Wachstumsraten auf. So konnten in den vergangenen Jahren zahlreiche neue Logistikzentren international agierender Unternehmen realisiert und die regionalen Logistikkompetenzen in Forschung und Anwendung erweitert werden.

Mainfranken ist über die beiden Hauptachsen A 3 in West-Ost-Richtung und A 7 in Nord-Süd-Richtung an das europäische Fernstraßennetz angebunden. Mit dem Hauptbahnhof Würzburg als Knotenpunkt hat die Region unmittelbaren Anschluss an das europäische Bahnfernverkehrsnetz. Der Main ist prägendes Landschaftselement und mit seiner Schifffahrt traditioneller Verkehrsweg der Region. Rhein-Main-Donau-Kanal verbindet der Main heute die Nordsee mit dem Schwarzen Meer und ist somit in eine der zentralen europäischen Wasserstraßen eingebunden.

Auf Grund der guten verkehrsinfrastrukturellen Vernetzung mit den benachbarten Metropolen über Schiene und Straße sind die Flughäfen Frankfurt am Main, Nürnberg und Stuttgart schnell zu erreichen. Gebiet der Stadt und des Landkreises Würzburg und sorgt für einheitliche Tarife und abgestimmte Fahrpläne unter den verschiedenen Trägern des öffentlichen Nahverkehrs. Vor dem Hintergrund des verschärften Wettbewerbs der Regionen wurde im Jahr 2011 die Region Mainfranken GmbH gegründet. Unter dem Dach der Region Mainfranken GmbH sind die zentralen regionalen Akteure versammelt, mit dem Kernmotiv, alle vorhandenen Kräfte zu Gunsten einer aktiven Gestaltung der Zukunft Mainfrankens zu bündeln. Zentrale Aufgabe der Regionalentwicklungsgesellschaft ist die Stärkung der Region als eigenständigen, attraktiven Wirtschaftsstandort und Lebensraum durch Projekte im Regionalmarketing in der Regionalentwicklung. Ulrich Ante: Zur Raumwahrnehmung im westlichen Unterfranken: Von der ländlichen zur zwischenstädtischen Region? Irmgard Hofmann, Paul-Werner Kempa: Doa wollt ich hemm zu die Mama.