Ganz weit weg in uns PDF

Es ganz weit weg in uns PDF einmal ein Naturschutzgebiet, in dem großer Handlungsbedarf bestand. Diverse Landschaftspflegemaßnahmen hatten über Jahre nicht den Erfolg gebracht, den man sich gewünscht hatte. Anfänglich gab es für das Gebiet Vertragsnaturschutzgelder.


Författare: Lena-Caterina Hensen.

Ein Kinderbuch über Flucht, Migration, deren Ursachen und Auswirkungen
Ein Buch von Freundschaft, Ausgrenzung und Hoffnung

Diese blieben weitestgehend auf der Straße, für Kontrollfahrten und Wassertransporte in das Gebiet, welches sehr schön gelegen, aber schlecht bearbeitbar ist. Nach einigen Jahren setzte der Kreis die Vertragsnaturschutzzahlungen im gesamten Gebiet aus, weil landesweit Neuerungen erforderlich wurden. Die Schäferei hatte mit ihren bedrohten alten Landschafrassen ein spezielles Konzept zur Beweidung in Großkoppeln entwickelt. Spezialität der eingesetzten Rassen ist der Holzverbiss. Futterangebot noch genügend Energie zu ziehen. Orchideen auch dort wieder genug Helligkeit zur Verfügung stand uvm. Unterstützende Entbuschungsmaßnahmen schufen immer mehr freie Flächen, wobei eine kontinuierliche Beweidung an allen Stellen gleichzeitig manchmal wünschenswert gewesen wäre.

Der allerdings so vage war, dass vieles durch die Beweider ohne Absprache sehr gut geregelt werden konnte. Erfolgreiches Arbeiten war nicht zu bestreiten. Nun ergab es sich aber, dass ein schafhaltender Ackerbauer auch ein Naturschutzgebiete haben wollte. Nachträgliches Lob in allen Ehren- wichtiger, fairer und echter wäre es gewesen, wenn Untere Landschaftsbehörde und Biostation sich zu Beginn der Angriffe an die Seite der Schäferei gestellt hätten. Umfeld: Glaubwürdigkeit, Einsatz, Hintergrundkenntnisse und Umsetzung des nach außen getragenen Anspruchs. Einige Naturschutzgebiete behielten sie bei, bereit, auch diese aufzugeben, wenn dort irgendwer Begehrlichkeiten entwickelte.

Im Bewusstsein, dass man schlecht aufgestellt ist, wenn man seine Arbeit mit Wissen und Liebe macht. Die vergangenen achtzehn Jahre hat man dokumentiert- bei Gelegenheit wird man dies veröffentlichen. Wer die Schäfer auch weiterhin treffen will, wird sie zu finden wissen. Sie haben viel bewirkt- und noch mehr gelernt. Groß sollen sie sein, kräftig und von ehrfurchtgebietendem Körperbau, ausgestattet mit einem starken Willen und einem untadeligen, edlen Charakter. Und doch sollen sie zutraulich, anhänglich und treu sein.

Vor allem anderen aber, sollen sie einen ausgeprägten Beschützerinstinkt haben. Schafstall mit Nebengebäuden liegt in Niese, einem Ortsteil von Lügde. Ganz einfach, weil es seit rund 150 Jahren bei uns keine Wölfe mehr gab. Doch seit dem Wiederauftauchen großer Beutegreifer auch in unseren Breiten habe man sich erneut auf sie besonnen.

Fremde Menschen,übrigens auch nicht, jedenfalls sollten sie das nicht. Es sei nicht ratsam, sich einer eingezäunten Schafherde mit Herdenschutzhund zu sehr zu nähern, geschweige denn, auch nur zu versuchen, den Zaun zu übersteigen. Nicht ohne Grund setzen Schäfer hierzulande Herdenschutzhunde nur in eingezäunten Bereichen ein. Die Zäune, an sich von den Hunden leicht zu überwindende Hindernisse, werden von Anfang an als Grenzen erlernt und akzeptiert. Und fürwahr, Ortrun Humpert weiß, wovon sie spricht. Jahren wegen des seitdem wieder vermehrt auftretenden Luchses ihre ersten Herdenschutzhunde angeschafft, und seit 2015 ist Ortrun Humpert Züchterin von Pyrenäen Berghunden. Pyrenäen Berghund ist zwar groß, stark und ehrfurchtgebietend, aber eben nicht aggressiv.

Sie leben in der Herde, mitten unter den Schafen, stehen in der Rangordnung ganz unten, aber wenn es darauf ankommt, wachsen sie gewissermaßen über sich hinaus. Schafen gelegen und seien freundlich von Lämmern beleckt worden. Und ebenso freundlich hätten die mächtigen Hunde das akzeptiert. Die sanften Kolosse sind ruhig liegen geblieben, ihre Augenlider haben sich auf Halbmast gesenkt, und sie haben sich nur noch dem Genuss des Verwöhntwerdens hingegeben. In ihren Armen hält die 13-Jährige ein Lämmchen, auf das sie liebevolle Blicke wirft.

So sieht es ganz danach aus, als würde sie das niedliche kleine Wesen am liebsten gleich mit nach Hause nehmen. Wie ihr, ergeht es vielen, vor allem aber jüngeren der zahlreichen Besucherinnen und Besucher, die beim Tag der offenen Stalltür auf dem Berghof der Schäferei Humpert in Niese vorbeischauen. Rassen gelten als gefährdet beziehungsweise stark gefährdet. Von der Weißen Gehörnten Heidschnucke gibt es derzeit bundesweit gerade einmal 1400 Exemplare. Solche Tiere zu züchten, gehört auch zum Natur- und Umweltschutz, dem Ortrun und Andreas Humpert sich verschrieben haben.

Naturschutz und trägt entscheidend zur Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts bei. Nein, sie und ihr Mann gehörten keineswegs zu denen, die da gleich in Hysterie verfielen. Der Wolf ist geschützt und soll geschützt bleiben, wir fordern nicht grundsätzlich, dass er zum Abschuss freigegeben wird. Wenn aber ein Wolf bereits vier- oder fünfmal in eine Herde eingefallen sei, dann stehe dessen Schutzwürdigkeit doch sehr in Frage.

Unsere bunte Herdenschutz-Hündin hat am 11. 2016 ihre Eliteprüfung bestanden, begleitet von einer ihrer Töchter, die mit einem Jahr noch zu jung für eine Prüfung ist, ihre Sache aber auch schon gut gemeistert hat. An der Prüfherde von Jan Tülmann stellten sich elf Hunde der Prüfkommission der AG-Herdenschutzhunde. Neun bestanden die Prüfung, bei der neben Herdenhaltern und Schutzhundinteressierten auch Abgesandte des NWKLN anwesend waren. Anfahrtszeit zunächst nochmal kontrolliert werden auf Zähne und Beinstellung, Fell und. Herde und Fläche annehmen, so dass keine Unruhe mehr herrschtvon außen plötzlich ein Kind mit Fahrrad, nach Bedarf mit Kuhglocken lärmend – ein Spaziergänger mit Hund, der Spaziergänger an einer Seite separat, auch mal mit Gebrüll, der Hund an der auch mal völlig anderen, was den Schafen nicht gefiel und die HSH prompt reagieren ließ – der Einsatz einer Flugdrohne. Vorausgegangen sind für eine solche Prüfung vier Wochen in einem absolut fremden Betrieb an einer unbekannten Prüfherde.

Hier wird genau dokumentiert, ob der Hund wesensfest genug ist, das erforderliche Verhalten auch unter völlig anderen Bedingungen zu zeigen, ohne die gewohnten Tiere, Flächen und Menschen. Hintergrund ist, eine möglichst große Sicherheit in der Aussage über das Wesen unserer Herdenschutzhunde zu erhalten. Als einer der ersten Archehöfe der GEH wurde auch die Schäferei Humpert auf der Jahreshauptversammlung 2016 in Echem ausgezeichnet. Allein in Deutschland stehen mehr als 100 Nutztierrassen auf der Roten Liste der GEH. Engagement und Ideen sind gefragt, die Tiere so in die Nutzung einzubinden, dass eine langfristige Erhaltung gewährleistet ist. Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.