Formenlehre. Formen der Instrumentalmusik PDF

Anfängen der selbstständigen Formenlehre. Formen der Instrumentalmusik PDF gegen Ende des 16. Jahrhunderts beginnt man, zwei Typen von Sonate zu unterscheiden. Beide fußen auf dem Satz aus zwei Oberstimmen und einer Generalbass-Stimme.


Författare: Barbara Dobretsberger.
Genügt es, Musik einfach zu lieben? Oder sollte man das, was man liebt, auch verstehen? Eine Antwort darauf gibt Barbara Dobretsberger in ihrer Einführung in die Formen der Instrumentalmusik, einem Lehrwerk, das ganz aus der Unterrichts- und Musizierpraxis heraus gestaltet ist. Die im Hörsaal gesammelten Erfahrungen, die fragenden Blicke der Lernenden, ihr verstehendes Nicken, wenn eine Hürde erfolgreich gemeistert wurde, die beim lustvollen Lernen und Lehren immer wieder erwachende Freude, die Dankbarkeit und die Begeisterung für die Musik haben dieses Buch inspiriert. Keine trockene Materie, kein „Pflichtfach“, keine Pflichtlektüre, sondern der Schlüssel zu einem tieferen Verständnis von Musik – das ist die Lehre von den Formen der Musik. Die Autorin vermag das überzeugend und authentisch zu vermitteln.

Einleitung, einem lose fugierten Allegro, einem sanglichen langsamen Satz und einem lebhaften Finale in zweiteiliger Form. In der Klassik ändert sich die Sonate in Stil und Form, namentlich die Polyphonie wird abgelöst. Die folgende Reihenfolge der Sätze entspricht dem am häufigsten verwirklichten Modell. Seit Beethoven wurde jedoch die Reihenfolge des zweiten und dritten Satzes gelegentlich vertauscht, so dass an zweiter Stelle das Menuett oder Scherzo und an dritter Stelle der langsame Satz platziert wurde. Form ist die so genannte Sonatensatzform mit ihren Formteilen Exposition, Durchführung, Reprise und Coda.

Seine Form kann eine sehr verschiedenartige sein. Reprise und Durchführung fallen weg, dagegen erscheint gern das Hauptthema dreimal, meistens mit immer gesteigerter Figuration. Der dritte Satz bringt Menuett oder Scherzo, gewöhnlich wieder in der Haupt- oder einer eng verwandten Tonart. In frühen Sonaten fehlt Menuett oder Scherzo gänzlich, so dass man gleich vom zweiten zum letzten Satz, dem Finale, gelangt. Der vierte Satz, das Finale, steht bei durchschnittlich schneller Bewegung immer in der Haupttonart, verwandelt sie aber nicht selten aus Moll in Dur.

Seine Form ist entweder die Sonatensatzform, zum Teil ohne Reprise, aber mit Durchführung, oder eine weit ausgesponnene Rondoform mit mehr als zwei meistens kurzen Themen. Sonatensatzform beibehalten und mit neuen Inhalten gefüllt wurde. Diese Seite wurde zuletzt am 11. März 2019 um 19:57 Uhr bearbeitet. Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden.

Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Inhaltlich gliedert sich das Repertoire in zwei große Gruppen auf, wobei die erste geistliche Themen und die zweite weltliche Themen behandelt. Bei den geistlichen Leichs, die nur ein Viertel des überlieferten Bestandes ausmachen, handelt es sich um Loblieder an die Trinität, Christus oder Maria.

Meistens sind alle drei Themen miteinander verwoben. Frau in meist besonders kunstvoller Darstellung gelobt wird, und Minneklage, in der über die Nicht-Erhörung durch die Frau geklagt wird. Die Minneleichs behandeln die Themen zum Teil konventionell, zum Teil zeigen sie Tendenzen zur Generalisierung und Objektivierung, zu gelehrter Allegorese und kompletter Minnelehre. Einen Sondertypus stellt der Tanzleich dar. In ihm wird nach dem Lob der Frauen abschließend zum Tanz aufgefordert. Die Formgesetze der Leichs sind insgesamt noch nicht hinreichend erforscht. Es lassen sich jedoch zwei weithin übliche Grundmuster herausstellen.

Der religiöse Leich wird in Versikel aus jeweils metrisch identischen Hälften gegliedert. Aufgrund der formalen Nähe zur kirchlich-lateinischen Sequenz spricht man vom Sequenz-Typ. Dieser Typ, bei dem einzelne Versikelformen rondoartig wiederkehren, wird als Estampie-Typ bezeichnet. Wie sämtliche Lieddichtung sind auch die Leichs vorwiegend in den Sammelhandschriften überliefert, die gegen Ende des 13. Daneben sind einige wenige Autorenhandschriften zu nennen, in denen die möglichst vollständige Sammlung der Texte eines einzelnen Autors niedergeschrieben ist. Erhalten haben sich insgesamt etwa 45 Leichs, ein Viertel davon mit Melodie. Die ältesten überlieferten Stücke sind der Kreuzleich Heinrichs von Rugge und der Minneleich Ulrichs von Gutenburg.

Es gab unter den Dichtern Leichspezialisten. In den meisten Fällen war es jedoch so, dass ein Dichter nur einen einzigen Leich dichtete, wahrscheinlich um zu beweisen, dass er diese Kunst beherrschte, denn der Leich galt als anspruchsvollste Form der Sangversdichtung. Hermann Apfelböck: Tradition und Gattungsbewusstsein im deutschen Leich. Gestalt und Geschichtlichkeit mittelhochdeutscher Lyrik am Beispiel des Leichs. Horst Brunner: Geschichte der deutschen Literatur des Mittelalters im Überblick.

Reclam, Stuttgart 1997, ISBN 3-15-009485-2, S. Friedrich Gennrich: Grundriß einer Formenlehre des mittelalterlichen Liedes. Ingeborg Glier: Der Minneleich im späten 13. Studien zu poetologischen Bedingungen in der älteren deutschen Literatur. Otto Gottschalk: Der deutsche Minneleich und sein Verhältnis zu Lai und Descort. Neues Handbuch der Literaturwissenschaft Band 8.