Formaldehyd PDF

Methylenphenolgruppe als Strukturelement bei einem klassischen Phenoplast auf der Basis von Phenol und Formaldehyd. Der Phenoplast ist hoch vernetzt und damit ein Duroplast. Kunststoffe, die auf Basis von Phenolharzen durch Aushärtung hergestellt werden. Phenoplaste formaldehyd PDF zu den ersten industriell erzeugten Kunststoffen.


Författare: Lutz Roth.
Alles über Formaldehyd – fundiert und praxisorientiert
Formaldehyd ist einer der wichtigsten organischen Grundstoffe, der in über 50 Industriezweigen verwendet wird. Und ein stechend riechendes, stark reizendes Gas mit toxischen und allergenen Wirkungen. Die krebserzeugende Wirkung von Formaldehyd wird seit Jahren diskutiert – auf europäischer Ebene zeichnet sich jedenfalls eine entsprechende Neueinstufung ab.
Das Buch liefert Ihnen das Fachwissen, das Sie für den sicheren Umgang mit Formaldehyd in Ihrem Verantwortungsbereich brauchen – kompakt, praxis- und problemorientiert:
Stoffeigenschaften, Verwendung und Vorkommen – wussten Sie, dass in Textilien Formaldehyd-basierte Kunstharze das Knitterverhalten der Fasern reduzieren?
Toxische und sensibilisierende Wirkungen auf den Organismus: Symptome, Erstmaßnahmen, Dekontamination
Krebserzeugende, erbgutverändernde und fortpflanzungsgefährdende Wirkung: Datenlage und Diskussionsstand
Geltende Vorschriften: REACH, Einstufung und Kennzeichnung nach CLP, Grenzwerte
Praktische Handhabung im Betrieb: Schutzmaßnahmen, Lagerung und Entsorgung

Der erste im großen Maßstab produzierte Phenoplast ist das 1907 von Leo Hendrik Baekeland erfundene Phenol-Formaldehyd-Kondensationsharz, das unter dem Warenzeichen Bakelit vermarktet und jahrzehntelang in vielen Bereichen eingesetzt wurde. Phenoplaste bestehen aus ausgehärteten Phenolharzen, die man durch die Synthese von Phenolen mit Aldehyden erhält. Resole: Mit basischen Kondensationsmitteln bilden sich dagegen schmelzbare und in vielen Lösemitteln lösliche Harze, die Resole. Resole neigen zur Selbsthärtung durch weitere Kondensation und bilden die Zwischenstufe Resitol. Werden die Vorkondensate erhitzt, erhält man unter weiterer Abspaltung von Wasser vernetzte Polymere, die unschmelzbare und unlösliche Endstufe, das Resit. Nach einer Aushärtung eines Harzes bilden sich engmaschig vernetzte Polymere, da die Phenolgruppen mit bis zu drei Methylengruppen untereinander verbunden sind. Gestrichelte Linien deuten die Fortsetzung des Makromoleküls an.

Harzformteile Durch Füllstoffe wie Holzmehl, Ruß, Graphit, Quarzsand, Glasstaub oder Textilfasern erhalten die Phenoplaste mehr Substanz und eine größere Festigkeit. Von der Synthese bis zur Anwendung. Carl Hanser, München 2011, ISBN 978-3-446-43047-1, S. Ein Lehrbuch für Chemiker, Physiker, Materialwissenschaftler und Verfahrenstechniker. Vogel, Würzburg 1977, ISBN 3-8023-0010-6, S. Diese Seite wurde zuletzt am 2.

Dezember 2018 um 02:33 Uhr bearbeitet. Regelfall durch Anklicken dieser abgerufen werden. Möglicherweise unterliegen die Inhalte jeweils zusätzlichen Bedingungen. Dieser Artikel behandelt die chemische Verbindung Melamin, nicht das Hautpigment Melanin. Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.