Füreinander Sorge tragen PDF

Dieser Artikel schließt direkt an den vorherigen Artikel an. Füreinander Sorge tragen PDF ging abermals feiner: Mit den keywords.


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Es braucht mehr interkulturelle und interreligiöse Dialoge, die den Wertewandel tragen. Die Gleichstellung der Geschlechter und die Frage, auf wessen Schultern die demografisch dringliche Frage nach Pflege und Fürsorge gelegt sein wird, kann nur mit Fachinformation und Praxisbeispielen angegangen werden. Dieser Band bietet Grundlagenwissen zum Sachstand und zeigt die unterschiedlichen religiösen und säkularen Standpunkte auf.
Gegenseitige Sorge ist in allen Glaubensgemeinschaften dieser Welt und den Menschenrechten ein fest verankerter Wert. Geleistet wird sie hauptsächlich von Frauen. Diese werden in den drei großen monotheistischen und patriarchalischen Religionen, Judentum, Christentum und Islam, bis heute meistens als Menschen zweiter Klasse behandelt. Männer, die sich den Rollenvorschriften für ihr Geschlecht nicht beugen, erleben soziale Sanktionen. Der Versuch, die Bedeutung von Fürsorge in einer rasanten demografischen, interkulturellen, religiösen und gleichstellungsreflektierten Entwicklung neu zu definieren, bringt Zusammenhänge zutage, die den Blick auf Theorie und Lebenswirklichkeit schärfen. Die Sozialpolitik kann im Austausch mit (inter-)religiösen und säkularen Überlegungen zu tragfähigen Entscheidungen finden. Dieser Band legt Fachwissen, Standpunkte und Argumente aus unterschiedlichen Blickwinkeln vor.

Spiegel verteilt eine Liste von Schlagworten pro Artikel, die von den Redakteuren anscheinend frei vergeben werden konnten. Die Keywords schienen auf den ersten Blick sehr ergiebig und erfolgsversprechend. In diesem Artikel werden wir auf diese Probleme eingehen und sie überwinden. Es gibt ja bekanntlich nur eine Breitbandverbindung ins Gehirn: Die Augen. Wir hatten im letzten Artikel gesehen, dass die meisten Artikel zwischen fünf und zwanzig Keywords besitzen. Mehr als die Hälfte der Keywords kommen überhaupt nur einmal vor. Varianten, für jeden Artikel fünf bis zwanzig Keywords aus rund 66.

Die thematische Einordnung mittels Keywords kann also sehr genau erfolgen. Wir hatten aber auch gesehen, dass die Keywords eine recht komplexe Sache sind, denn sie sind verrauscht und redundant. Auch ein Tippfehler produziert dann ein weiteres Keyword, das mit dem eigentlich gemeinten Keyword zusammen hätte eins sein könnten. Wie gesagt scheinen die Redakteure die Keywords frei eingeben zu können, da ist sowas dann ganz natürlich.

So häufig, dass sie im Grunde nicht als Problem angesehen werden, sondern einfach als Teil der Praxis. Also ist es gut, dass wir jetzt hier ein Verfahren entwickeln, das damit für unsere spezielle Problemstellung klarkommen wird. Wir wiederholen diese und untersuchen das noch mal kurz genauer. Zum Jahreswechsel von 2015 nach 2016 gibt es einen harten Cut, und seitdem liegt die Durchschnittliche Keywordanzahl eines Artikels nicht mehr bei ungefähr 10, sondern geht eher gegen 5. Graphen enthalten Elemente, die Knoten genannt werden. Und sie enthalten Verbindungen zwischen diesen Elementen, die Kanten genannt werden. Um das Keyword-Kuddelmuddel mit all seinen Schwächen zu ordnen, definieren wir uns nun eine neue Landkarte, also einen neuen Graphen, indem wir die drei zentralen Fragen dafür beantworten.

Die Knoten, also die Elemente, die wir miteinander verbinden wollen, sind Keywords. Wir können also die Knoten wieder als Artikelmengen sehen, nämlich die Menge derer Artikel mit dem jeweiligen Keyword. Wir nehmen nicht alle Keywords, sondern nur diejenigen, die in mehr als zehn Artikeln vorkommen. Welche der 6798 Keywords werden nun verbunden, mit anderen Worten, zwischen welchen Elementen ziehen wir die Kanten? Es kommen diejenigen Keywords in Frage, die mindestens einen Artikel gemeinsam haben. Anmerkung vorweg: Wir nehmen nicht alle möglichen Kanten, denn das wären 324680 Stück.