Entlang der Bayerischen Donau von Ulm bis Regensburg PDF

Der Landkreis Neu-Entlang der Bayerischen Donau von Ulm bis Regensburg PDF liegt im Westen des bayerischen Regierungsbezirks Schwaben. Er ist ein Teil der Region Donau-Iller. Der Sitz des Landratsamtes ist in Neu-Ulm. Der Landkreis erstreckt sich größtenteils im Alpenvorland östlich der Iller südlich der Donau, nur die Gemeinde Elchingen liegt nördlich am Rande der Schwäbischen Alb.


Författare: Rolf K. F. Meyer.

1804 wurden die Landgerichte Illertissen und Roggenburg errichtet. 1862 bildeten die drei Landgerichte Illertissen, Roggenburg und Babenhausen das Bezirksamt Illertissen, wobei der Sitz des Landgerichts Roggenburg unter Abgabe einiger Gemeinden an das Bezirksamt Krumbach nach Weißenhorn verlegt wurde. Aus dem Landgericht Neu-Ulm wurde 1862 das gleichnamige Bezirksamt gebildet. Januar 1880 wurden Gebiete im Raum Weißenhorn des Bezirksamtes Illertissen dem Bezirksamt Neu-Ulm zugeteilt. Illertissen gab auch einige Orte an die Bezirksämter Krumbach und Memmingen ab. März 1891 schied die Stadt Neu-Ulm aus dem Bezirksamt aus und wurde eine kreisunmittelbare Stadt.

Januar 1908 trat das Bezirksamt die Gemeinde Offenhausen an die Stadt Neu-Ulm ab. Januar 1939 wurde wie sonst überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt. So wurden aus den Bezirksämtern die Landkreise Illertissen und Neu-Ulm. April 1940 wurde die Stadt Neu-Ulm in den Landkreis Neu-Ulm eingegliedert, doch wurde dies am 1. Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurden am 1.

Juli 1972 der Landkreis Neu-Ulm, der Großteil des Landkreises Illertissen und die kreisfreie Stadt Neu-Ulm zu einem neuen Landkreis zusammengelegt. Januar 1978 wechselten die Gemeinden Ettlishofen und Silheim aus dem Landkreis Neu-Ulm in den Landkreis Günzburg und wurden dort in die Gemeinde Bibertal eingegliedert. Juli 2017 hat der Stadtrat von Neu-Ulm den Austritt der Stadt aus dem Landkreis und damit die Wiederherstellung der Kreisfreiheit in die Wege geleitet. Dieser Vorgang wurde bereits im Vorfeld in den Medien als Nuxit bezeichnet, in Anlehnung an die Wortschöpfungen Grexit und Brexit. Der Landkreis Neu-Ulm gewann von 1988 bis 2008 über 22.

Die nachfolgenden Zahlen beziehen sich auf den Gebietsstand vom 25. Nachfolger von Erich Josef Geßner gewählt. Schildfuß, darin ein waagrechtes, golden beschlagenes, silbernes Hifthorn, fünfmal schräglinks geteilt von Rot und Silber, überdeckt mit einer aus der Teilungslinie wachsenden schwarz gekleideten und golden gekrönten Mohrin, die eine goldene Bischofsmütze in den Händen hält. Wappenbegründung: Die drei Teile des Wappens stehen für Grafengeschlechter, die im Mittelalter die Gebietsherrschaft über bedeutende Teile des heutigen Kreisgebiets innehatten.

Die Mohrin erinnert an die Grafen von Kirchberg. Ihnen unterstanden einige Orte im Illertal. Partnerschaften pflegt der Kreis mit der Marktgemeinde Prad am Stilfserjoch in Italien und dem Landkreis Mansfelder Land in Sachsen-Anhalt. Die Kreisstadt war schon 1853 Endstation der von der Bayerischen Staatsbahn eröffneten Strecke von Augsburg her, die im folgenden Jahr über die Donau hinüber bis Ulm verlängert wurde. Nächster Bahnhof mit stündlichem ICE-Halt ist Ulm Hauptbahnhof.

Im Jahre 1862 kam die Illertalbahn nach Memmingen hinzu, die von Neu-Ulm über Illertissen und Kellmünz nach Süden führt. Die Gemeinde Elchingen liegt an der nördlich der Donau 1876 eröffneten Brenzbahn von Ulm nach Aalen. Von 1897 bis 1945 war Neu-Ulm durch eine elektrische Straßenbahn mit der Nachbarstadt Ulm verbunden. Der Landkreis wird nördlich von der A 8 und westlich von der A 7 eingerahmt. Somit besteht eine gute Autobahnanbindung im ganzen Landkreis. Der ausgeschilderte Iller-Radweg als touristisches Angebot für Radfahrer durchzieht den Landkreis am westlichen Rand von Süden nach Norden.