Eine ökonomische Betrachtung von Bildung PDF

Eine ökonomische Betrachtung von Bildung PDF bin ich geworden, wer ich bin? Welche Gefahr geht vom Rechtsextremismus aus? Beate Küpper ist Professorin für Soziale Arbeit für Gruppen und Konfliktsituationen an der Hochschule Niederrhein. Zusammen mit Andreas Zick und Andreas Hövermann verfasste sie die Studie „Die Abwertung der Anderen.


Författare: Jan Wessel.
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Pädagogik – Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik, Note: 1,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Sprache: Deutsch, Abstract: Bildung ist ein Begriff, von dem es kein eindeutige wissenschaftliche Definition gibt. Unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen beschäftigen sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit Bildung. So hat Bildung beispielsweise mit dem Selbstverständnis des Menschen zu tun, ist also eine philosophische Frage und hat mit der Erziehung junger Menschen zu tun, ist also auch eine pädagogische Frage. Bildung kann man sich aber auch aus ökonomischer Sichtweise nähern.
Dies wird häufig von pädagogischer Seite kritisiert. Eine Form dieser Kritik liegt in Form des aktuellen Buches "Ware Bildung" von Jochen Krautz vor. Diese Arbeit soll sich mit dieser Kritik auseinandersetzen und anhand der kritisierten Aspekte die Grundzüge der ökono-mischen Sichtweise auf Bildung darlegen. Dazu wird in einem ersten Teil die Position von Krautz dargelegt, bevor in einem zweiten Teil der Kritik die Argumente der Ökonomik entgegengehalten werden. Unter der Vielzahl an bildungsökonomischen Ansätzen werde ich mich dabei besonders auf die Position von Ludger Wössmann stützen.

Zuvor war er Mitarbeiter der Langzeitstudie über Menschenfeindlichkeit in Deutschland unter Prof. Zusammen mit Beate Küpper und Andreas Hövermann verfasste er die Studie „Die Abwertung der Anderen. Eine europäische Zustandsbeschreibung zu Intoleranz, Vorurteilen und Diskriminierung“. Menschen aufgrund eines oft einzigen gemeinsamen Merkmals in Gruppen eingeteilt und diese abgewertet und ausgegrenzt werden, spricht man von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Forscher Beate Küpper und Andreas Zick. Es gibt zu viele Ausländer in Deutschland“ – auch im Erhebungsjahr 2014 sind noch rund 37 Prozent der Deutschen dieser Ansicht.

Solche und ähnliche Aussagen, die Ablehnung, Abwertung und Ausgrenzung ausdrücken, lassen sich mit dem Sammelbegriff der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit beschreiben. Personen aufgrund ihrer Gruppenzugehörigkeit werden in der Sozialpsychologie als Vorurteile bezeichnet. Sie können sich in Hass, stereotyper Wahrnehmung oder diskriminierendem Verhalten zeigen. Vorurteile sind dabei nicht einfach vorschnelle Urteile.

Sie sind vielmehr unzulässige Übergeneralisierungen, die nach der Methode „pars pro toto“ von Einzelnen auf alle schließen. Zeit, Ort oder Situation unterschiedlich sein. Einwanderern – treten in der Regel nicht allein auf, sondern die Abwertung einer Gruppe geht Hand in Hand mit der Abwertung anderer Gruppen. Syndrom der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, das zusammengehalten wird durch einen gemeinsamen Kern, der sich als eine Ideologie der Ungleichwertigkeit beschreiben lässt. Als Teil eines Syndroms Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit wurden bislang im deutschen und z.

Mitglied einer Gruppe betrachtet werden, liefern die Narrative und Argumente, um soziale Hierarchien z. Alteingesessenen und Eingewanderten, Männern und Frauen oder heterosexuellen und homosexuellen Menschen zu erklären und zu rechtfertigen. Vorurteile bieten vermeintliches Wissen über soziale Gruppen, das angeblich erklärt, warum die Mitglieder einiger Gruppen auf der sozialen Leiter weiter oben, andere weiter unten stehen, z. Schulsystem erfolgreicher oder weniger erfolgreich sind. Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit bietet zudem Kontrolle, weil sich damit Verhalten abschätzen und prognostizieren lässt.

So setzt etwa der Vorwurf einer „mangelnden Integrationsbereitschaft“ eingewanderte Menschen unter ständigen Druck: Sie müssen ihre Integrationsbereitschaft ständig unter Beweis stellen, ohne dass ihnen gesagt wird, wann ihre Integration denn hinreichend gelungen sei. Wie wirkt sich GMF auf die Betroffenen aus? Einschätzungen und bilden eine Grundlage für diskriminierendes Verhalten von Individuum zu Individuum bzw. Schaffung von diskriminierenden Strukturen, die dann ihrerseits Wirklichkeit schaffen und damit auch wieder die Haltung und Selbsteinschätzung von Individuen beeinflussen. Studien zur Vielfalt in Arbeitsteams verweisen zudem darauf, dass heterogene Teams zu innovativeren Lösungen kommen als homogen besetzte Teams, was insbesondere bei anspruchsvolleren Aufgaben zum Tragen kommt. Weitreichende Folgen von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit können aber auch sozialer Protest, Unruhen und Aufstände bis hin zum Bürgerkrieg sein, wenn diejenigen, die ausgegrenzt werden, sich nicht mehr länger ausgrenzen lassen wollen und mehr Gleichwertigkeit einfordern.