Ein Jahr in Kopenhagen PDF

Dies ist ein als lesenswert ausgezeichneter Artikel. Die Kopenhagener Metro ist die U-Bahn ein Jahr in Kopenhagen PDF dänischen Hauptstadt Kopenhagen.


Författare: Marlene Hofmann.
Wie kann man Dänen kennenlernen? Der Däne an sich nämlich ist freundlich, er bleibt aber gerne unter sich. Die Dänen essen gern »smørrebrød«; allerdings kommt es dabei ganz genau auf die verschiedenen, strikt festgelegten Kombinationen von Belägen an. Wer falsch kombiniert, wird merkwürdig angeschaut. Dies alles und noch viel mehr lernt Marlene Hofmann in einem Jahr Kopenhagen kennen und lieben – ja, vor allem lieben.

Sie wurde im Jahr 2002 in Betrieb genommen und besteht aus zwei Linien. Die Metro ist zusammen mit der S-Bahn Hauptlastträger des öffentlichen Nahverkehrs der Stadt Kopenhagen. Das Netz der Kopenhagener Metro besteht zur Zeit aus zwei Linien. Diese befahren den Abschnitt zwischen Vanløse und Christianshavn gemeinsam. Nach Christianshavn teilt sich die Stammstrecke auf Amager in zwei Zweigstrecken zum Flughafen Kastrup und nach Vestamager. Derzeit bilden sie zusammen ein 21 Kilometer langes Grundnetz mit insgesamt 22 Stationen. Neben den U-Bahn-Linien besteht in der Stadt ein klassisches S-Bahn-Netz, genannt S-tog.

S-Bahn und Metro bilden das Rückgrat des innerstädtischen und regionalen Nahverkehrs Kopenhagens. Die Metro ist zusammen mit den sonstigen Nahverkehrsmitteln in Kopenhagen zu einem Verkehrsverbund, der sich in einzelne Zonen aufteilt, zusammengeschlossen. Die Metrozüge verkehren rund um die Uhr. Im innerstädtischen Bereich ergibt sich durch Linienbündelung der M1 und M2 eine Zugfolge von zwei bis drei, auf den beiden Streckenästen auf Amager von vier bis sechs Minuten. In den Nächten von Montag bis Freitag verkehren die Züge zwischen 0 und 5 Uhr im Zwanzigminuten-, in den Wochenendnächten im Viertelstundentakt.

Die Fahrgastzahlen der Kopenhagener Metro steigen trotz anfänglicher technischer Probleme stetig. Besonders durch die Möglichkeit, Fahrräder mitzunehmen, aber auch durch die Streckenverlängerung konnten die Zahlen beispielsweise im Vergleich von 2003 zu 2004 um 70 Prozent gesteigert werden. 22 U-Bahn-Stationen, davon liegen neun im Tunnel. Fahrgäste können ihre Station allein am Namen auf dem Stationsschild erkennen. Jeder U-Bahnhof sollte möglichst hell sein und, so weit es geht, ohne meist als störend empfundenes künstliches Licht auskommen.