E-Learning: Eine Zwischenbilanz PDF

Wie bin ich geworden, wer ich bin? 1948, Studium der Psychologie und Pädagogik, lebt in Bonn, 3 erwachsene Kinder. Bis 2011 Leiterin des Arbeitsbereiches Frauen- und Geschlechterforschung in der Abteilung Wirtschafts- und E-Learning: Eine Zwischenbilanz PDF der Friedrich Ebert Stiftung.


Författare: Ullrich Dittler.
Nach mehreren Förderprogrammen auf Ebene des Bundes und einiger Länder sowie nach 40 Jahren Bildungstechnologie wird in diesem Buch kritisch hinterfragt, was an nachhaltigen Projekten, konkreten Materialien, Werkzeugen und Konzepten für praktizierende Lehrende vorgewiesen werden kann. Eine Zwischenbilanz stellt sich aus Sicht der Forscher, Entwickler, Anwender, Lehrenden, Studierenden und Evaluatoren durchaus unterschiedlich dar: Während die engere E-Learning-Community eifrig neue Nutzungsszenarien entwirft und erprobt, scheinen einige Anwender eher überfordert von ständig neuen Entwicklungen und Anforderungen an ihr persönliches Zeit- und Geldbudget.

Der Beitrag beschäftigt sich mit beiden Argumenten. Eine Frau mit Ballerinas geht am 18. 2013 in Berlin eine Treppe hinunter. Verfahren aber auch gegen die Umsetzung – sind vielfältig. Im Folgenden sollen zwei Argumente diskutiert werden, die von sehr verschiedenen Seiten vorgebracht werden.

Gender Mainstreaming soll daher der Herstellung geschlechtergerechter Rahmenbedingungen und Strukturen dienen, unter denen diese Unterschiede nicht mehr existieren. Das Alltagsverständnis von Geschlecht geht aber von grundsätzlichen Differenzen zwischen den Geschlechtern aus, die als Begründung für die ungleiche Verteilung dienen können. Ob jemand Mann oder Frau ist, wird durch körperliche Merkmale eindeutig bestimmt. Jeder Mensch ist entweder Mann oder Frau.

Ein Mensch ändert sein Geschlecht nicht. Das Geschlecht eines Menschen prägt sein Verhalten. Unterschiede zwischen den Geschlechtern werden als natürlich angesehen. Die unterschiedlichen gesellschaftlichen Positionen werden aus dem Wesen der Geschlechter abgeleitet.

Zu 1: Ob jemand Mann oder Frau ist, wird durch körperliche Merkmale eindeutig bestimmt. Das Alltagsverständnis geht davon aus, dass die Bestimmung des Geschlechts aufgrund der Körpermerkmale immer eindeutig ist. Diese Sicherheit wird jedoch nur dadurch erreicht, dass ausschließlich auf die äußeren Geschlechtsmerkmale Bezug genommen wird. Zu 2: Es gibt nur zwei Geschlechter. Die vermeintliche Sicherheit des Alltagsverständnisses, nach der es nur zwei Geschlechter geben kann, beruht auf den Erfahrungen in einem bestimmten Kulturkreis.

Wer den Blick erweitert, findet in anderen Gesellschaften oder in der Vergangenheit durchaus andere Geschlechtersysteme. Ethnologische Studien verweisen darauf, dass das System der Zweigeschlechtlichkeit nicht in allen Kulturen verankert ist. Zu 3: Jeder Mensch ist entweder Mann oder Frau. Drei von 1000 Neugeborenen weisen „Irritationen“ auf, weil ihre Genitalien nicht eindeutig ausgeprägt sind. Intersexuelle Menschen werden aus medizinischer Perspektive, die durch die herrschende Zweigeschlechtlichkeit geprägt ist, als pathologisch angesehen: operativ wird sofort vereindeutigt, was zunächst unklar erschien. Zu 4: Ein Mensch ändert sein Geschlecht nicht.

Diese Annahme wird durch das Phänomen der Transsexualität widerlegt. Transsexuelle Menschen lehnen die für ihren Körper vorgesehene Definition des Geschlechts ab. Schillernde Geschlechterpräsentationen, das Experimentieren mit als weiblich und männlich bezeichneten Elementen sind im künstlerischen Raum verbreitet. Zu 5: Das Geschlecht eines Menschen prägt sein Verhalten.