Die Wunde, die nicht heilen kann PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Vernähen einer Wunde an der Hand – Die Wunde, die nicht heilen kann PDF Bild ist kein hygienisches Vorbild, weil der Operateur kein Mundtuch trägt! Teils frische, teils narbig verheilte, oberflächliche Ritz- und Schnittwunden am linken Unterarm, verursacht durch selbstverletzendes Verhalten. Frische blutende Schnittwunde an der Fingerkuppe des linken Ringfingers.


Författare: Dieter Funke.
‚Mit den Mitteln der Psychoanalyse geht das vorliegende Buch den Ursachen des sexuellen Missbrauchs im Umkreis der katholischen Kirche nach. Dem Autor geht es um eine Aufarbeitung der Fälle sexualisierter Gewalt, die über Entschuldigungen und Betroffenheitserklärungen hinausgeht. Es gehört zur psychoanalytischen Methode, dass sie Traumatisierungen, in diesem Falle der Täter, sichtbar macht; als problematisch erweisen sich dabei die Ideale des Klerikerstandes, wie sie sich im Laufe der Geschichte herausgebildet haben. Dadurch, dass der Zusammenhang zwischen einer bestimmten neurotischen Interpretation des Christlichen und sexueller sowie psychischer Gewalt sichtbar gemacht wird, eröffnet sich die Möglichkeit, die krankmachenden Fehleinstellungen zu überwinden.

Gelegenheitswunden sind zufällige Verletzungen durch Unfälle oder absichtlich schädigende Verletzungen, z. Operationswunden entstehen bei medizinischen Operationen und sind methodisch bedingt unvermeidbar. Saubere Operationswunden, die unter sterilen Bedingungen zustande kamen, können primär heilen. Klassische Operationswunden sind Schnittwunden, die mit dem Skalpell zugefügt werden. Durchblutungsstörungen, die eine problemlose Heilung bereits von Bagatellwunden verhindern: arteriosklerotische oder diabetische Mikro- und Makroangiopathien. Thermische Wunden werden durch Verbrennungen, Verbrühungen oder Erfrierungen verursacht. Wunden kommen durch Bestrahlung der Haut mit ionisierenden Strahlen wie Röntgenstrahlen oder durch radioaktive Isotope zustande.

Strahlenwunden ähneln in manchem den Brandwunden. Hingegen zählt die wahrscheinlich häufigste innere Verletzung, die Einblutung in lockeres Weichteilgewebe bei einer Prellung, sofern sie ohne gleichzeitige Durchtrennung der Körperoberfläche vorgefunden wird, per definitionem nicht zu den Wunden. Es wird die einfache Wunde von der komplizierten Wunde unterschieden. Eine komplizierte Wunde schließt eine Verletzung von Sehnenscheiden, Sehnen, Gelenken, Gefäßen oder Nerven mit ein. Die Behandlung erfordert großes ärztliches Wissen und sollte von keinem Laien versucht werden. Wunden kommen nur bei sauberen Wunden vor, deren Ränder nicht klaffen. Dieser Zustand wird durch die definitive Wundversorgung angestrebt.

Eine Narbe ist strichförmig oder kaum sichtbar. Verkeimung, welche die primäre Heilung verhindert. Die regenerative Art der Wundheilung, die Epitheliale Wundheilung stellt einen Sonderfall dar. Man fürchtet zu Recht eine Kontamination mit Keimen, die bereits eine Menschen- oder Tierpassage hinter sich haben und virulenter geworden sind. In eine ganz andere Gruppe werden verschmutzte Wunden mit Gartenerde oder Straßenstaub oder gar im Schützengraben erworbene eingeordnet. Eine weitere Gruppe beinhaltet Maschinenverletzungen wie an Förderbändern, Walzen, Mähmaschinen oder Getrieben. Die Gewebezerstörung und folgende Durchblutungsdrosselung begünstigt das Angehen jeglicher Wundkeime.

Das geringste Infektionsrisiko in der Gruppe der Gelegenheitswunden bietet die Schnittverletzung durch ein unbenutztes, sauberes Küchenmesser. Die Wundheilung ist ein natürlicher biologischer Prozess und beginnt bereits Minuten nach der Wundsetzung. Umfang nur selten zu erreichen ist. Komplikation oder Infektion vorzubeugen, eine Verzögerung zu verhindern und das kosmetische Resultat so optimal wie möglich zu gestalten. Phasen der Wundheilung unterschieden, die zeitlich überlappend nacheinander auftreten, auf klassischen lichtmikroskopischen Untersuchungen basieren und für das bloße Auge nur bei sekundär heilenden Wunden sichtbar sind. Es beginnt mit der Latenzphase oder Ruhephase, da anscheinend keine makro- und mikroskopisch sichtbaren weiteren Reaktionen eintreten.

In vielen Einteilungsschemata wird sie der folgenden Phase zugeordnet, da sie meist kurz und nur schlecht abzugrenzen ist. Exsudationsphase, Reinigungs-, Inflammations- oder Entzündungsphase: Bei der Gerinnselbildung wird ein Fibrinnetz gebildet, welches ein Verkleben aneinanderliegender Wundränder ermöglicht. Klares Wundsekret, welches aus Serum besteht, ist mit Entzündungszellen durchsetzt. Sie ist Gegenstand der Ersten Hilfe und trifft nicht auf Operationswunden zu. Die Wundabdeckung erfolgt mit einer Wundauflage beispielsweise aus Mull oder mit neueren Verbandsmaterialien und wird mit elastischen Binden fixiert.

Bei einfachen Schürf- oder Schnittwunden kann Cyanacrylat-Klebstoff zur Wundabdeckung genutzt werden. Die Ruhigstellung im Rahmen der Erstversorgung erfolgt meist mit Vakuum- oder anderen Lagerungsschienen. Dieser Abschnitt trifft auf alle Arten von Wunden zu. Auch hierbei sind die Schmerzbekämpfung und Blutstillung zur Schock-Prophylaxe zwingend und wichtig.

Verletzungen durch systemische, den gesamten Körper betreffende Analgesie erfolgen und wird durch die örtliche Betäubung im Rahmen der operativen Wundversorgung ergänzt oder es geschieht die gesamte Versorgung in Narkose. Beseitigung von Fremdkörpern und die definitive Blutstillung mittels Gefäßnaht oder Ligatur von Gefäßstümpfen ein. Die beiden folgenden alternativen Behandlungen werden nicht an aseptischen Operationswunden angewendet. Sie fußt auf Friedrichs Versuchen zur Wundheilung, der die zeitliche Ausbreitung von Keimen in verkeimten Wunden untersuchte und eine Ausschneidung innerhalb von sechs Stunden zwecks Vermeidung einer wirksamen Infektion postulierte. Aber sie ist bei Gelegenheitswunden oft nicht praktikabel. So wird niemand am Wundgrund einen Nerv oder wichtiges Gefäß ausschneiden.

Die Methoden des Verschlusses sind heute vielfältiger als vor einem Jahrhundert. Eine im engeren Sinne offene Wundbehandlung ist nur in seltenen Fällen erlaubt. Eine verschlossene, also primärheilende Wunde kann aber mit einem Sprühverband hinreichend vor erneuter Verschmutzung geschützt werden. Vielfach üblich sind aber noch immer sterile Mullpflaster. Die Ruhigstellung ist eine zweischneidige Sache. Die biologische bedingte Heilung läuft in der Frühphase unter völliger Ruhe ungestörter ab. Infektionen durch unvermeidbare Kontamination scheinen seltener aufzutreten.

Daher werden noch immer Schienen oder Gipse, mindestens aber immobilisierende Verbande aus weichem Material angelegt. Infektion mit Tetanus durch einfache, unschädliche und preiswerte Impfung vermieden werden kann, ist der Verletzte innerhalb von 6 bis 12 Stunden auf seinen Impfschutz belegbar zu überprüfen und ggf. Deshalb kann eine prophylaktische oder therapeutische Antibiose ebenfalls ein Bestandteil in der Wundbehandlung sein. Anders sieht es bei Operationen an verkeimten Organen wie Dickdarm oder bei Risikooperationen wie am Herzen aus. In solchen Fällen sind therapeutische Antibiotikagaben unbestritten. Nur darf bei schwerer Verwundung nicht automatisch auf eine therapeutische Notwendigkeit geschlossen werden.

Eine Wundheilungsstörung liegt vor, wenn der physiologische Ablauf einer Wundheilung verhindert wird. Dies führt entweder zum spontanen Aufbrechen der Wunde oder macht eine chirurgische Wundrevision erforderlich. Man kann Störungen der Wundheilung nach Zeit und Ursache tabellarisch einteilen. Diese Heilungsstörungen der Wunde werden nicht durch Keime verursacht. Das Wundhämatom und -serom Ein Wundhämatom ist eine Ansammlung von Blut und Blutkoageln im Wundspalt, der hierdurch schmerzhaft auseinandergetrieben wird. Der Schmerz ist proportional zur Drucksteigerung im Gewebe.