Die Schmalkaldischen Artikel PDF

Die Pfalzgrafschaft Pfalz-Neuburg, auch als Herzogtum Pfalz-Neuburg oder Junge Pfalz bekannt, die Schmalkaldischen Artikel PDF ein selbständiges, 1505 entstandenes Territorium des Heiligen Römischen Reiches und staatsrechtlich eigentlich ein Fürstentum. Residenzstadt des Fürstentums war Neuburg an der Donau, Nebenresidenz Lauingen.


Författare: Werner Führer.
Geschrieben und diktiert im Dezember 1536 von Martin Luther, wurden die Schmalkaldischen Artikel auf einer Theologenkonferenz in Wittenberg zum Jahreswechsel 1536/37 beraten und von den Teilnehmern unterzeichnet. Sie stellen ein Bekenntnis- und Lehrdokument der Wittenberger Reformation während der Zeit des Schmalkaldischen Bundes dar und wurden in der zweiten Hälfte des Reformationsjahrhunderts unter dem Titel Schmalkaldische Artikel in die Bekenntnisschriften der Lutherischen Kirche aufgenommen. Luther hat die Grundpositionen des christlichen Glaubens auf der Basis des 'Hauptartikels' von Christus und der Rechtfertigung für ein in Aussicht gestelltes Konzil dargelegt. In dem vorliegenden Kommentar geht Werner Führer von Luthers Denkansatz aus und macht die Bewegung seines theologischen Denkens durchsichtig. Dabei bezieht er die Argumente, die der Reformator anführt, sowie die Urteile, die er fällt, auf den 'Hauptartikel' und erklärt die Artikel vor dem geschichtlichen Hintergrund des Schmalkaldischen Bundes.

Das Fürstentum Neuburg entstand 1505 als Folge des Landshuter Erbfolgekrieges durch den Kölner Schiedsspruch Kaiser Maximilians I. Der nun allein herrschende Ottheinrich trat im folgenden Jahr zum Luthertum über. Nachdem Ottheinrich 1556 pfälzischer Kurfürst geworden war, trat er sein altes Fürstentum, die sogenannte Junge Pfalz, 1557 im Heidelberger Sukzessionsvertrag an Wolfgang von Pfalz-Zweibrücken ab. 1614 die niederrheinischen Länder Jülich und Berg zu, 1685 auch die Kurpfalz. Als die lehensrechtlichen Beschränkungen infolge der Souveränität Bayerns weggefallen waren, hob König Maximilian I. Minister, Graf Montgelas, die Fürstentümer Neuburg und Sulzbach 1808 auf.

Michael Cramer-Fürtig: Landesherr und Landstände im Fürstentum Pfalz-Neuburg. Staatsbildung und Ständeorganisation in der ersten Hälfte des 16. Helmut Eikam: Landstandschaft und Landschaftskommissariat im Fürstentum Pfalz-Neuburg. Ein Beitrag zu den Rechtsformen und Institutionen des neuzeitlichen Ständestaates, Diss.