Die Reformpädagogik am Beispiel der Laborschule Bielefeld PDF

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen die Reformpädagogik am Beispiel der Laborschule Bielefeld PDF folgende wichtige Informationen: 1. Abgrenzung zu dieser hat die Reformpädagogik sich überhaupt erst formiert.


Författare: Susanne Zocher.

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Pädagogik – Reformpädagogik, Note: 1,3, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Erziehungswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Obwohl die Reformpädagogik bereits vor etwa 126 Jahren begonnen hat (vgl. Röhrs 1986, S. 13) und heutzutage eigentlich nichts mehr Neues ist, gibt es gegenwärtig jedoch nur sehr wenige Schulen in Deutschland, die die Vorstellungen von Ellen Key, Maria Montessori oder Peter Petersen, welche drei bedeutende Vertreter waren, in ihren Erziehungsauftrag und ihren Unterricht mit einarbeiten.
Eine dieser besonderen Reformschulen ist die Bielefelder Laborschule, die im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit steht und vorgestellt werden soll.
Der erste Teil der Arbeit gibt einen kurzen Überblick über den Begriff und die Geschichte der Reformpädagogik. Der Hauptteil der Arbeit befasst sich jedoch mit der Laborschule in Bielefeld, welche im zweiten Teil der Arbeit behandelt wird. Dabei steht vor allem das reformpädagogische Konzept im Mittelpunkt der Untersuchung. Am Rande wird in diesem Teil außerdem auch noch auf die Entwicklung, die Aufgaben und die Ziele sowie auf allgemeine Angaben der Laborschule eingegangen.

Zusammenhang und Abgrenzung zur Lebensreformbewegung fehlt. Hilf der Wikipedia, indem du sie recherchierst und einfügst. Jahrhundert finden sich die Begriffe Reformpädagogik oder Reformpädagoge in der Literatur, allerdings noch sehr uneinheitlich. So verwendet zum Beispiel Jürgen Bona Meyer 1863 den Begriff Reformpädagogik für Friedrich Fröbels Pädagogik. So wie es eine Reformpädagogik vor der Reformpädagogik gab, die mit den Gestalten von Comenius, Rousseau und Pestalozzi nur angedeutet ist, so gibt es eine Reformpädagogik nach der Reformpädagogik, denn die Bildungsreform ist etwas Fortlaufendes, das auf Zukunft und damit auf eine pädagogische Vollendung des Seienden ausgerichtet bleibt. Reformpädagogik im engeren Sinne meint jene Versuche, die sich Ende des 19.

Jahrhunderts und im ersten Drittel des 20. Reformpädagogische Ansätze nach 1945 werden häufig als Alternativpädagogik bezeichnet. Didactica magna von Comenius mehr Freiheit, Vergnügen und wahrhaftes Forschen der Schüler. Der Beginn wird oftmals im Jahr 1890 angesetzt mit dem Erscheinen von Julius Langbehns Buch Rembrandt als Erzieher sowie der Eröffnungsrede Kaiser Wilhelms II. Lehrer aller Schularten, Vertreter der Schulverwaltungen, Universitätsdozenten und interessierte Laien.

Nach dem Ersten Weltkrieg waren in den Bildungsministerien auch viele Anhänger oder Sympathisanten in zentrale Positionen gekommen und konnten so reformpädagogische Ansätze unterstützen. Bei der Reichsschulkonferenz 1920 wurden insbesondere die Landerziehungsheime, Konzepte der Einheitsschulbewegung und Möglichkeiten zur Einführung von Arbeits- und Lebensschulen diskutiert. Ein ungelöstes Problem in der Bewegung blieb die moderne Sexualerziehung. Ellen Key plädierte offen für darwinistische Eugenik. Gustav Wyneken wurde wegen pädophilen Missbrauchs gerichtlich verurteilt. Pädagogin Maria Montessori und die Freinet-Pädagogik des französischen Lehrers Célestin Freinet wirksam.

Eine starke wechselseitige Beeinflussung gab es mit verschiedenen Bewegungen wie der Jugendbewegung, der 1. Frauenbewegung, der Arbeiterbewegung oder der Kunsterziehungsbewegung. Die reformpädagogischen Verbände beendeten 1933 ihre Arbeit, entweder durch Verbot oder durch Selbstauflösung. Röhrs verweist darauf, dass selbst der Begriff Reformpädagogik im nationalsozialistischen Schrifttum so gut wie nicht vorkommt.

Große Teile, besonders auch der kommunistisch, sozialistisch bzw. Teil der deutschsprachigen Reformpädagogik wurde von den Nazis zum Schweigen gebracht oder in die Emigration gedrängt. Der Weltbund für Erneuerung in der Erziehung wurde durch Initiative von Elisabeth Rotten unter der Leitung von Franz Hilker wiederbegründet. Dagegen konnten sich die Montessori-Pädagogik und die Waldorf-Pädagogik wieder etablieren.