Die obere Halswirbelsäule PDF

Dass bei Wirbelsäulenleiden das Rückenmark geschädigt, ist nur im Bereich der Hals und Die obere Halswirbelsäule PDF möglich. Wenn es passiert wird es oft erst spät diagnostiziert. Die Halswirbelsäule erlaubt uns normalerweise einen großen Bewegungsspielraum für den Kopf.


Författare: Manfred Hülse.
Ein Drittel aller Beschwerden im HNO-Bereich sind Zeichen einer funktionellen Störung der Halswirbelsäule. Der behandelnde Arzt muss diese Zusammenhänge kennen: Nur so kann er eine korrekte Diagnose und eine differenzialdiagnostische Abgrenzung gegenüber cochleovestibulären, rhinologischen und laryngologischen Krankheitsbildern durchführen – und dies ist Voraussetzung für eine kausale und effektive Therapie. Das Buch vermittelt die praktischen Kenntnisse und Fertigkeiten für dieses differenzierte Vorgehen, z.B.: +Pathophysiologie und Symptomatik der verschiedenen funktionellen Störungen und vertebragenen Krankheitsbilder im HNO-Bereich: von Schwindelbeschwerden bis zu Schmerzsymptomen im Kopfbereich,
+einfache manuelle Untersuchungstechniken, mit denen funktionelle HWS-Störungen erkannt werden können,
+bildgebende Diagnoseverfahren bei HNO-Beschwerden und ihre Bewertung,
+manualtherapeutische Behandlungsverfahren.
Ein interdisziplinärer Praxisleitfaden für HNO-Ärzte, Neurologen, Orthopäden und andere Behandler, die effektivere und kostensparende Therapiekonzepte bei unklaren Symptombildern wie Kopfschmerz, Schwindelgefühlen, Sehstörungen usw. suchen.

Ursachen für erhebliche Behinderungen besonders im Alter. Sie kommen aber auch bei jüngeren Menschen vor, besonders wenn der Wirbelkanal von Geburt an eng ist und ein Bandscheibenschaden dazukommt. Die zervikale Myelopathie ist eine chronische leider nicht selten in ihren Auswirkungen schwere Erkrankung. Inzwischen ist neben dem klinischen Befund die Kernspintomographie entscheidend geworden. Trotz des Entstehens einer starken Behinderung kommt es aber nicht zu einer vollständigen Querschnittslähmung. Manche Patienten können aber Rollstuhlpflichtig werden. Ein seltenes irritierendes Symptom können unwillkürliche schmerzhafte Arm- und Fingerbewegungen sein.

Dieses Symptom tritt in der Regel erst nach Beginn einer Schmerzsymptomatik auf und wird auch bei anderen Schädigungen peripherer Nerven oder des Plexus beobachtet. Die Diagnose einer zervikalen Myelopathie setzt einen entsprechenden klinischen Befund der auf die Rückenmarksschädigung hinweist und einen entsprechenden dazu passenden radiologischen Befund voraus. Fehldiagnosen kommen in beide Richtungen vor. Auch andere Krankheitsbilder können ähnliche Symptome verursachen. Da im Alter fast jeder Patient eine Spondylose hat ist es hier besonders wichtig die Vorgeschichte und den neurologischen Befund zu berücksichtigen. Der klinische Befund ist ausschlaggebend für die Behandlung, und ganz wesentlich für die Diagnose.

Normale Röntgenbilder der HWS können gewisse Anhaltspunkte geben. Bei dieser Untersuchung kann am besten der Grad der Einengung beurteilt werden. Wann operiert werden soll, kann im Einzelfall strittig sein. Die Verlaufsbeobachtung des neurologischen Befundes ist hier entscheidend.

Gut fundierte Leitlinien hierzu gibt es bisher nicht, da es zu wenig gute Langzeitstudien gibt. Allerdings ist gerade in Fällen mit ausgeprägteren fortschreitenden neurologischen Symptomen eine chirurgische Dekompression sicher indiziert. Bei dieser Chirurgischen Behandlung geht es darum für das Rückenmark wieder ausreichend Platz zu schaffen. Nervenwurzel: die Nervenfasern die direkt aus dem Rückenmark kommen bilden die Nervenwurzel. Als solche verlassen sie den Wirbelkanal. Längsbandes als Zeichen einer Überbeweglichekeit, manchmal auch spondylotische Spangenbildung mit Überbrückung des Abstandes zwischen 2 Wirbeln.