Die neuen Regeln der Kunst PDF

Vertrag zur Hochschulfinanzierung „Perspektive 2020″Die Landesregierung und die Die neuen Regeln der Kunst PDF der baden-württembergischen Hochschulen haben eine Finanzierungsvereinbarung bis zum Jahr 2020 abgeschlossen. Das baden-württembergische Landeshochschulgesetz steht unter den Leitbegriffen Freiheit und Verantwortung.


Författare: Nina Tessa Zahner.
Der Kunstbetrieb ist ein Geflecht aus Medien und Märkten, Institutionen und Akteuren – von Künstlern über Galeristen und Kritiker bis hin zu Spekulanten und Sponsoren. Nina Tessa Zahner stellt dar, wie grundlegend sich diese internationale Szene und mit ihr die Herstellung, Verbreitung und Wahrnehmung von Kunst seit Mitte des 20. Jahrhunderts verändert hat. Vor dem Hintergrund der Karriere Andy Warhols im New York der 50er bis 80er Jahre zeigt sie, dass die Entwicklung von der modernen zur postmodernen Kunst auch das gesellschaftliche Urteil darüber, was als Kunst gelten kann, gründlich verändert hat. Die von Pierre Bourdieu in seinem gleichnamigen Werk herausgearbeiteten »Regeln der Kunst« sind heute durch neue Regeln ersetzt.

Wissenschaftsfreiheit, Transparenz und Beteiligung der Hochschulmitglieder bilden ein wichtiges Fundament für die vielfältige Hochschullandschaft im Südwesten. Der Verfassungsgerichtshof Baden-Württemberg hat mit Urteil vom 14. November 2016 eine weitere Stärkung der Mitbestimmungsrechte der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer verlangt. Dies erfolgte mit der am 30. Assoziierung als neuer Rechtsrahmen für eine institutionalisierte Kooperation mit einzelnen Professorinnen und Professoren nicht promotionsberechtigter Hochschulen.

Starke, entscheidungsfähige Rektorate Der Verfassungsgerichtshof hatte den Gesetzgeber vor die Alternative gestellt, entweder maßgebliche Zuständigkeiten vom Rektorat weg auf die kollegialen Vertretungsorgane zu verlagern oder die Wahl und Abwahl von Rektoratsmitgliedern neu zu regeln. Die Landesregierung hat sich dazu entschieden, die Lösung über eine Neuregelung von Wahl und Abwahl der Rektoratsmitglieder zu suchen. Im Interesse der Strategiefähigkeit der Hochschulen war es ihr wichtiger, die bewährte Zuständigkeitsverteilung beizubehalten. Für diesen Fall hat der Verfassungsgerichtshof gefordert, dass die Wahl von Rektoratsmitgliedern nicht gegen das vereinte Votum der Hochschullehrerschaft erfolgen kann. Eine Wahl eines Rektoratsmitglieds kann schon deshalb nicht gegen das vereinte Votum der Vertreterinnen und Vertreter der Hochschullehrerschaft erfolgen, weil diese im Senat die Mehrheit der Stimmen und Sitze besitzen und der Senat zusammen mit dem Hochschulrat die beiden Wahlgremien bilden.