Die Konkubine PDF

Wu Zetians eigentlicher Name war unbekannt. Frau aber nicht den Tempel des Himmlischen Friedens betreten und dort die Konkubine PDF das Volk beten. Dies war die vornehmste Aufgabe des chinesischen Kaisers. Verbindung zu den Ahnen, nur er konnte um eine gute Ernte und Verschonung des Reiches vor den Reiterhorden aus dem Nordwesten bitten.


Författare: Petra Gabriel.
Tsingtau 1903. Im Osten Chinas bauen die Deutschen eine Musterkolonie auf, aber hinter den Kulissen brodelt es gewaltig. Um zu wissen, was die "fremden Teufel" vorhaben, wird Mulan, die Konkubine eines reichen Kaufmanns, auf den deutschen Soldaten Konrad Gabriel angesetzt. Doch statt die "Langnasen" zu verraten, verliebt sie sich in Gabriel – und er sich in sie.
Zwischen Fremdheit und Faszination kommen sie einander näher, doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Die Geschichte einer aussichtslosen Liebe kurz vor dem Untergang des chinesischen – und des deutschen – Kaiserreiches.

Wu Zhao war eine Kaufmannstochter und gläubige Buddhistin. Kaiser Taizong und war für das Wechseln seiner Kleider zuständig. Erwachsen geworden, wurde sie die Konkubine des Kronprinzen und nachfolgenden Kaisers Tang Gaozong. 50 ins Kloster, aber Gaozong holte sie zurück. Gaozong litt ab 660 an Schwindelanfällen und Kopfschmerzen. Man nahm an, dass er von Wu Zhao bis zu seinem Tod 683 langsam vergiftet wurde.

Die Kaiserin entfernte in langjährigem Ringen ihr feindlich gesinnte Minister aus der Regierung und besetzte diese Posten mit ihren Vertrauten. Auch vergiftete sie offenbar 675 ihren ältesten Sohn, da er Partei gegen seine Mutter ergriff. Wu Zhao bemühte sich zunächst 684 um eine Erneuerung der Verwaltung. Die beständige Expansion des Tang-Reiches hatte zum Durcheinander in der Verwaltung geführt.

Die Verwaltungsschwäche und die resultierenden falschen Zahlen bezüglich Bevölkerungsanzahl, Steueraufkommen usw. Aber schon früh musste sie auch um den Bestand ihrer Herrschaft ringen, was ihre Reformabsichten in den Schatten stellte. Bereits Mitte 684 plante der Prinz Li Jingye eine Rebellion. Man beschuldigte Wu Zhao der Vergiftung ihrer Mutter, des Todes ihres Kindes und ihrer älteren Brüder sowie des Mordes an Kaiser Gaozong. Diese Revolten beschränkten sich auf die Mitglieder der Kaisersippe Li und ranghohe Beamte in der Zentralverwaltung. In der Bevölkerung fanden sie keinen Rückhalt. Wu Zhaos Antwort war die Bildung einer kaiserlichen Geheimpolizei 686 unter den Zhou Xing und Lai Junchen.

Diese Geheimpolizei schaltete schnell alle anderen staatlichen Sicherheitsorgane aus und fand ihre Opfer meist unter den höheren Literaten-Beamten und den adligen Familien der Zentralverwaltung, weniger in der Provinzverwaltung. Mord, ausgesuchte Folter, Hinrichtung und Verbannung waren die Folge. Ihr Inhalt wurde von einem Vertrauten der Kaiserin sorgfältig ausgewertet. 690 bestieg Wu Zhao mit Unterstützung der Buddhisten selbst den Drachenthron. Es fanden sich immer mehr Leute, die ihr den Kaiserthron zusprachen, obwohl sie eine Frau war.