Die Kathedrale von Reims – Ein historischer Überblick PDF

Dies ist ein als lesenswert ausgezeichneter Artikel. Hauptquelle zur Jakobusverehrung im Hochmittelalter, enthalten ist, nannte für den die Kathedrale von Reims – Ein historischer Überblick PDF Raum vier weitere Wege, die sich im Umfeld der Pyrenäen zu einem Strang vereinigen. Nach der Wiederbelebung der Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela in den 1970er und 1980er Jahren wurde der spanische Hauptweg 1993 in das UNESCO-Welterbe aufgenommen.


Författare: Anonym.

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Kunst – Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 2,0, Freie Universität Berlin (Kunsthistorisches Institut), Veranstaltung: PS: Einführung in die gotische Architektur Frankreichs, ca. 1130-1250, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Provinzstadt Reims liegt nordwestlich von Paris, wobei die Kathedrale die Silhouette der Stadt bestimmt. Der Bau der Kathedrale fällt in die Zeit der Hochgotik. Sie wird oft mit Chartres und Amiens verglichen, da die Baubeginne sehr eng aneinander liegen. Chartres wurde 1194, Reims 1211 und Amiens 1220 begonnen.
Reims bildet also die Mitte und soll sich beim Bau im Grundlegenden an die Ideen der Baumeisters von Chartres gehalten haben. Die Kathedrale "trägt den Titel einer Königin" und ist "als Krönungskathedrale eng mit der Geschichte des französischen Königtums verwachsen".
Ziel meiner Ausarbeitung ist es, die Kathedrale im Zusammenhang mit dem Krönungsprivileg der Stadt zu betrachten und bei der Erklärung des Aufbaus die gestalterischen Gemeinsamkeiten und auch Neuerungen mit Chartres zu vergleichen.

Die erste Erwähnung des Jakobsweges stammt aus dem Jahre 1047. Weg, der seit alten Zeiten von Pilgern des hl. Der Pilgerweg wird auch als Sternenweg bezeichnet. Die Grabstätte in Santiago de Compostela entwickelte sich im Mittelalter neben Rom und Jerusalem zum dritten Hauptziel der christlichen Pilgerfahrt. Das Domkapitel der Kathedrale von Santiago de Compostela hat es im Laufe des 12. Nach der arabischen Eroberung im 8.

Jahrhundert wurde die erst seit dem frühen 7. Jahrhundert bezeugte Überlieferung, dass der Apostel Jakobus der Ältere auf der Iberischen Halbinsel missioniert habe, in Spanien aufgegriffen. Nach einem Niedergang der Pilgerfahrt in der frühen Neuzeit, verursacht durch einen Verfall der Pilgeridee, die Reformation und nationale Kriege zwischen Frankreich und Spanien, ist seit der Mitte des 17. Die Wiederentdeckung der 1589 in Furcht vor einem englischen Seeangriff verborgenen Gebeine im Jahre 1879 brachte die Wende, vor allem, nachdem Papst Leo XIII.

1884 die Echtheit der wieder aufgefundenen Reliquien anerkannt hatte. Spanischen Bürgerkrieg wurde er 1944 veröffentlicht und der Jakobsweg als Zone des Friedens wiedereröffnet. Noch vor dem Ende des Bürgerkriegs stellte Francisco Franco den Antrag, Santiago erneut zum Schutzpatron Spaniens zu machen. 1937 erklärte General Franco das Fest des heiligen Jakobus zum spanischen Nationalfeiertag, eine politische Instrumentalisierung in einem nationalistischen Sinn, die durch das international einsetzende Interesse an der Pilgerfahrt nach 1945 überwunden werden konnte. Interesse an der wissenschaftlichen Aufarbeitung und touristischen Erschließung. 1950 entstand in Paris die erste Jakobusgesellschaft mit dem Anspruch, wissenschaftlich zu arbeiten.

Franco-Anhänger machten sich mit Pferden auf, um den Patron Spaniens zu verehren. Seit den 1970er Jahren hat die Pilgerschaft auf dem Jakobsweg einen großen Aufschwung erlebt. Kontinent auf, seine Wurzeln wieder zu beleben. Der Europarat erklärte 1987 den Weg zum ersten europäischen Kulturweg. Heiliges Compostelanisches Jahr, wird begangen, wenn der Festtag des hl. 800-Jahrfeier der Vollendung der Kathedrale, XXVI.

800-Jahrfeier der vermeintlichen Pilgerreise des Hl. 2017 besuchten Menschen aus 177 Ländern den Jakobsweg. Nahezu die Hälfte der Besucher waren Spanier, andere kamen aus Deutschland, Italien, den USA, Frankreich oder Portugal. Einen Überblick über die ausgeschilderten Pilgerrouten nach Santiago de Compostela bietet der Artikel Wege der Jakobspilger. In Frankreich basiert die Wiederherstellung des Wegenetzes auf einem komplexen System von Klassifizierungen, die das Centre d’études compostellanes in Paris in den 1980er Jahren eingeführt hat. Hauptwege Via Turonensis, Via Lemovicensis, Via Podiensis und Via Tolosana, die bereits im 12.

Eine zweite Kategorie bilden die Itinéraires. Dabei handelt es sich um weitere Strecken, für die historische Pilgerführer oder Pilgerberichte vorliegen. Schließlich gibt es als dritte Kategorie die Cheminements. Dabei handelt es sich um Routen, die durch Dokumente wie Zollbücher oder Passantenlisten von Hospitälern und weitere Zeugnisse als Wege der Jakobspilger nachgewiesen sind. Die Hauptwege wurden in Zusammenarbeit mit der Fédération française de la randonnée pédestre als GR-Fernwanderwege ausgewiesen.

Jakobsweg zwischen Trier und Metz mit Kirche St. Im Mai 2003 wurde der Münchner Jakobsweg eingeweiht, der vom Angerkloster am Jakobsplatz in München nach Bregenz zum Bodensee führt und dort in die Schweizer Jakobswege einmündet. In den 1990 hinzugekommenen Bundesländern entstand 2003 als erste Route der Ökumenische Pilgerweg im historischen Verlauf der Via Regia von Görlitz nach Vacha. In Hessen verlaufen drei Wege der Jakobspilger.

Main kommend über Mainz und anschließend auf dem historischen Ausoniusweg über Bingen nach Trier. Der 38,4 km lange Routenabschnitt durch Wien, von der Jakobskirche in Schwechat über den Alberner Hafen bis Purkersdorf, wurde ausgeschildert und am 25. Juli 2016 mit Fest und Wanderung eröffnet. Kamminke an das deutsche Wegenetz anschließen. So wurde der ökumenische Pilgerweg im Verlauf der Via Regia bis zur Grenze zur Ukraine verlängert. Durch die Schweiz führen mehrere Äste des Jakobwegs.