Die Baukunst des 13. Jahrhunderts in Österreich PDF

1575 bis 1770 dauernde Epoche der europäischen Kunstgeschichte bezeichnet. Die Baukunst des 13. Jahrhunderts in Österreich PDF ist der Barock durch üppige Prachtentfaltung gekennzeichnet.


Författare: Mario Schwarz.

Das Buch bietet erstmalig eine Gesamtdarstellung der Baukunst des 13. Jahrhunderts in Österreich. In dieser Zeit erfolgte nicht nur der Übergang vom romanischen zum gotischen Baustil, sondern eine weite Öffnung gegenüber künstlerischen Einflüssen von höchster Qualität aus Frankreich, Deutschland und Italien. Der Schwerpunkt des Buches ist architekturikonologisch: Beschrieben und erklärt wird die regionale Bauentwicklung als Konsequenz der Bauziele ihrer Auftraggeber.
Formalanalytisch werden die Bauziele auf ihre wirkungsästhetischen Effekte untersucht. Das umfassend mit Fotos und Planzeichnungen ausgestattete Werk bietet nicht nur einen kohärenten Überblick des neuesten Forschungsstandes, sondern soll mit seinen reichen wissenschaftlichen Belegen zu weiterführenden Forschungen anregen.

Von Italien ausgehend verbreitete er sich zunächst in den katholischen Ländern Europas, bevor er sich in abgewandelter Form auch in protestantischen Gegenden durchsetzte. Im Deutschen sagt man der Barock ebenso wie das Barock, mit ungefähr gleicher Häufigkeit. Das Wort entstammt der portugiesischen Sprache, in der unregelmäßig geformte Perlen als barroco bezeichnet wurden, d. Als Ausdruck der Juwelierssprache soll dieser Begriff seit 1581 belegt sein. Kunstformen gebraucht, die nicht dem vorherrschenden Geschmack entsprachen.

Der Begriff wurde dann auf die Musik und Literatur der Zeit übertragen und wird heute als allgemeiner historischer Epochenbegriff verwendet, auch über den Bereich der Kunst hinausgehend. In der Moderne, die eine völlig andere Ästhetik entwickelte, die zum Teil in völliger Schlichtheit, graden Linien, grauem Beton und kompletter Asymmetrie liegt, wird der Begriff barock manchmal negativ benutzt und mit überladenem Schwulst oder fälschlicherweise mit „Kitsch“ gleichgesetzt. Ein charakteristisches Kennzeichen des Barock ist die Tendenz, die Grenzen zwischen den einzelnen Kunstgattungen, wie Architektur, Skulptur und Malerei, zu verwischen. Es ist die Zeit der Gegenreformation, der Machtsteigerung und zunehmenden Unabhängigkeit der Fürsten, des Absolutismus. Der Hauptanteil der kirchlichen Barockkunst findet sich in den katholischen Gebieten Europas, sowie in Süd- und Mittelamerika. Auch die regierenden Fürsten benutzten die Barockkünste, hier allerdings vor allem, um ihren Reichtum und ihre Macht zu zeigen.

Sie waren bestrebt, sich gegenseitig an Prachtentfaltung zu übertreffen. Während Spätgotik und Renaissance einander als Gegensatz gegenüberstehen, wuchs das Charakteristische des Barock aus der Renaissance bzw. Diese Epochen sind sich nicht fremd, sondern verwandt. Stil bezeichnet, der sich durch eine größere Leichtigkeit auszeichnet. Während im Barock die Symmetrie typisch ist, wird im Rokoko zunehmend die Asymmetrie betont, vor allem im Detail der Dekoration. Charakteristisch für die Zeit des Barock ist auch, dass die künstlerische Tätigkeit noch stärker als in der Renaissance als eine regelgeleitete, ja teils als mechanische Tätigkeit verstanden wird.

Das gilt nicht nur für die Architektur und die Planung von Stadträumen, sondern auch für Literatur und Musik. Andererseits kultiviert der Barock ganz besonders die Sinnenfreuden. Ihren stärksten Ausdruck fand die Barockkunst in der Architektur. In Anlehnung an die Werke der Spätrenaissance und des Manierismus entwickelte sich der neue Baustil zuerst in Italien. Kirche Il Gesù, einem tonnengewölbten Längsbau, bereits im späten 16.

In Frankreich erhielt der Barockstil eine gemäßigtere und rationalere Prägung, den Franzosen war der italienische Überschwang fremd, und die Formen des Stil Louis XIV. In Deutschland begann nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges eine rege Bautätigkeit. Städten und auf dem Land prunkvolle barocke Kirchenbauten, Schlösser und Adelshäuser. Die Kunst des Barocks entwickelte sich von Italien ausgehend über ganz Europa und wurde bis in die Kolonien der Neuen Welt hineingetragen. Ein Studium in Italien war für fast jeden großen Baumeister dieser Epoche die Regel. Die Architekten des Barock reisten oft quer durch Europa und brachten dadurch ihre Ideen und Anregungen mit.

Vorbild relativ ähnlicher Stil entwickelt, aber künstlerisch immer wieder neu abgewandelt. In Spanien und seinen Kolonien folgte auf den nüchternen Stil der Renaissance, des Manierismus und eines Desornamentado ein besonders üppiger, wuchernder Barock, den man als Churriguerismus bezeichnet und der vor allem im Sakralbau Verwendung fand. Hier wurden ganze Wände in ein wogendes Meer aus Ornamenten, meist aus Stuck, aufgelöst. Im katholischen Süden Deutschlands und in den habsburgisch regierten Ländern wie Österreich mit Böhmen entfaltete sich das Barock zu einer heiteren, bewegten Variante, wie sie beispielhaft am Wiener Schloss Belvedere oder am Stift Melk zu finden sind. Im protestantischen Nordeuropa wurde dagegen ein eher nüchterner Weg eingeschlagen, der sich beispielhaft am Stockholmer Schloss darstellt.