Die Araber PDF

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Ethnie auf der Arabischen Halbinsel und in Nordafrika, die die Araber PDF in den arabischen Ländern beheimatet ist. Nachdem die Definition in unterschiedlichen Kulturkreisen und Zeiten stark voneinander abweicht, ist eine eindeutige Zuweisung nur im entsprechenden Kontext möglich.


Författare: Eugene Rogan.
‚Ein beeindruckendes Werk zur arabischen Geschichte und Gegenwart.‘ Peter Scholl-Latour

Für Araber gelten Fremde, die nicht korrekt Arabisch sprechen, als ʿAdscham. Zur Herkunft des Wortes ʿarab existieren mehrere Ansätze. Die Bibel liefert im Buch Jeremia Kapitel 25, Vers 24 eine weitere Herkunftsmöglichkeit. Mit dem Wort Äräb wird das Völkergemisch bezeichnet, welches in der Wüste wohnt.

Wie die Araber sind auch die Hebräer aus Zentralarabien fortziehende Nomaden, Semiten. Nomaden, während ʿarabī für die Bewohner der Städte steht. Inschrift aus dem Jahr 853 v. In den assyrischen Texten tauchen die Begriffe Arabi, Arabu oder Urbi häufig als Bezeichnung für einen Landstrich oder für ein Volk auf, das in der nördlichen Region der arabischen Halbinsel lag bzw. Begriff zum ersten Mal von Personen, die auf der arabischen Halbinsel leben, gebraucht. Als Araber werden dort Beduinen bezeichnet.

Somit dient das Wort der Trennung der sesshaften von der nomadisierenden Bevölkerung. In arabischer Sprache, aber noch in nabatäischer Schrift verfasst, tauchte das Wort ‚raber im frühen 4. Oberherrschaft über alle Nomaden in Nord- und Zentralarabien beanspruchte. Mission des Propheten Mohammed und die Erinnerung an das Arabische Reich das zentrale historische Faktum sind und die darüber hinaus die arabische Sprache und ihr kulturelles Erbe als ihre gemeinsame Wurzel betrachten und an ihr festhalten.

Prähistorische, anthropologische und philologisch-linguistische Forschungen haben eine Jägerbevölkerung von teilweise afrikanischer Abstammung und eine dunkelhäutige Restbevölkerung indischer Herkunft zusätzlich zu den semitischen Arabern nachgewiesen. In der Zeit des Propheten Mohammed hat sich an der Unterteilung nichts geändert. Die Sprache wurde aber einheitlicher, denn der Koran wurde in der städtischen Sprache von Mekka und Umgebung verfasst, was dazu führte, dass viele Dialekte verschwanden. Zur Zeit der Ausbreitung des Islamischen Weltreichs galten als Araber alle arabisch sprechenden Menschen, die zu einem arabischen Stamm oder zu dessen Nachfahren gehörten. Die Unterscheidung zwischen den Arabern und den Nichtarabern innerhalb des Staates war einfach, da die Vermischung der Völker noch am Anfang stand.

In der Blütezeit des Islamischen Weltreichs vermischten sich die Araber mit den anderen Völkern immer stärker. Der Islam und die arabische Sprache wurden die zentralen Gemeinsamkeiten der Bevölkerung des Islamischen Weltreichs. Die Ansiedelung der Turkvölker beeinflusste die Entwicklung des Begriffs Araber wenig. Okzident zur Bezeichnung der Einwohner der islamischen Welt die Bezeichnung Sarazenen durch.

Zum ersten Abbasidenuntergang kam es im Jahre 1258 in Bagdad durch die Mongolen. Der zweite Untergang erfolgte im Jahre 1517 in Kairo durch die Osmanen. Im Osmanischen Reich änderte sich nichts an der Grundunterteilung der Araber. Hier war der Herkunftsnachweis in vielen Fällen nicht mehr möglich. Neben den durch ihre Herkunft bestimmten Arabern bezeichnet man deshalb heutzutage jeden als Araber, der die Sprache spricht und sich zum Arabersein bekennt.

Araber als die Nachkommen Ismaels beschrieben. Diese Vorstellung war auch bei den Arabern selbst verbreitet. Die wichtigste Quelle zur frühen Geschichte der arabischen Stämme stellen die assyrischen Inschriften und Reliefs dar. Sie berichten vor allem über Kriegszüge, geben jedoch auch Informationen über Alltagsleben und Religion.

Im Zuge der islamischen Expansion breiteten sich die Araber im 7. Jahrhundert von ihrem ursprünglichen Gebiet auf der arabischen Halbinsel nach Nordafrika, Spanien, Palästina, Syrien und Persien aus. Der islamische Machtbereich erstreckte sich bis zum Tod Mohammeds 632 n. Diese beiden Großmächte der Spätantike hatten sich bei ihrer Grenzverteidigung lange großteils auf arabische Stämme verlassen. Doch hatte der sassanidische Großkönig Chosrau II. Begünstigt wurden die Araber dabei durch die ungewöhnliche Schwäche ihrer Gegner: Die Oströmer stützten sich seit dem fünften Jahrhundert vielfach auf die teilweise christlichen Ghassaniden, die südlich von Damaskus herrschten. Gegenwärtig leben etwa 350 Millionen Araber auf der Erde, darunter circa 200 Millionen, die sich auf die 22 arabischen Länder verteilen.

Die überwiegende Mehrheit der Araber sind Muslime der verschiedenen islamischen Konfessionen. Die Mehrheit der Bevölkerung Omans zählt sich zu den Ibaditen. Zu den christlichen Arabern zählt ein Teil der Angehörigen altorientalischer Kirchen, wie z. In Syrien, Irak, Jordanien, Libanon und Palästina leben auch orthodoxe und katholische Araber. Jacques Berque: Les Arabes d’hier à demain.

Les Arabes, du message à l’Histoire. Ulrich Haarmann: Geschichte der arabischen Welt. 2001, herausgegeben von Heinz Halm, ISBN 3-406-47486-1. Albert Hourani: Die Geschichte der arabischen Völker.