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Leben nach dem Tod“ wird die katholisch-biblische Sicht dessen beschrieben, was nach dem Tod auf uns wartet. Nun gibt es allerdings in der katholischen Kirche – vor allem aber in anderen christlichen Konfessionen – andere Vorstellungen von dem, die Antwort ist das Unglück der Frage PDF nach dem Tode geschieht. Und auch sie berufen sich auf die Bibel. Das alles verwirrt und wirft die Frage auf, was wir von diesen Alternativen halten können?


Författare: Walter Boehlich.
Ein leidenschaftlicher Büchermensch, ein geborener Kritiker, eine Schlüsselfigur der Geistesgeschichte Nachkriegsdeutschlands: Walter Boehlich (1921—2006) prägte als Cheflektor im Suhrkamp Verlag und später als Autor, Herausgeber und Übersetzer den deutschen Literaturbetrieb. Auch als Kommentator des politischen Tagesgeschehens war seine Stimme über Jahrzehnte zu vernehmen. Aus Anlass seines 90. Geburtstags erscheint eine Auswahl seiner Schriften. Sie zeigen einen Anwalt der Literatur, der nur höchste Maßstäbe gelten ließ. Seine Strenge war gepaart mit Leidenschaft und Liebe – zu Autoren, zu Texten, zur Aufrichtigkeit. Dieser Band bietet einen vielfältigen Einblick in sein Schaffen und setzt ihm ein würdiges Denkmal.

Und wie sicher können wir sein, dass unsere katholische Sicht die richtige ist? Worauf beruft sich diese Sicherheit: Auf die Bibel oder auf andere Erkenntnisse? Diesen Fragen soll diese Katechese nachgehen, die aus vier Teilen besteht. Leben nach dem Tod“ beschrieben und auch erläutert. Seele, nun nicht mehr an den Raum gebunden, findet sich nun Gott gegenüber.

Das persönliche Gericht: Im Angesicht Gottes vollzieht die Seele die Entscheidung für oder gegen Gott, die sozusagen eine Quintessenz seines Lebens darstellt. Es handelt sich nicht um eine neue, vom irdischen Leben vollkommen losgelöste Entscheidung. Aber dennoch kann es sein, dass diese Entscheidung im Leben zuvor nur ansatzweise getroffen wurde – und nun endgültig wird. Der Zwischenzustand: Im Grunde gibt es unendlich viele „Wege“, die die Seele nun gehen kann.

Das allgemeine Gericht: Am Ende der Zeiten gibt es nur noch zwei Zustände: Den der Zustimmung zu Gott – und den der Ablehnung Gottes. Gott respektiert diese Entscheidung, auch wenn er sich im Grunde jeden Menschen als liebendes Gegenüber wünscht. Die himmlischen Menschen benutzen diesen Leib, um ihre Liebe Gott und den anderen himmlischen Menschen zu zeigen. Leider ist auch diese Entscheidung endgültig. Tod logischerweise das vollständige Ende des Menschen.

Leben die Ausgangsbedinungen für das kommende Leben. Erlösung bedeutet, diesem ewigen Kreislauf zu entkommen. In der westlichen Variante wird das schließlich für alle Menschen irgendwann der Fall sein. Das allgemeine Gericht: Das größte Problem ist und bleibt aber die Frage, ob es am Ende der Zeiten Menschen gibt, deren Leben endgültig als gescheitert angesehen werden muss. Vertreter der All-Erlösung können nicht glauben, dass jemand sich angesichts Gottes gegen diesen Gott entscheidet.