Der Wunderbaum Moringa PDF

Der deutsche Name Meerrettichbaum leitet sich ebenso wie der englische Horseradish Tree vom Gehalt an Senfölglykosiden ab, die dazu führen, dass die Wurzeln stechend brennend wie Meerrettich riechen. Der Begriff Behennuss leitet sich davon ab, dass aus den Samen das Behenöl, ein hochstabiles Schmieröl, gewonnen wurde, das vor allem in der Uhrenindustrie begehrt war, ehe es durch das billigere Oliven- und Palmenöl vom europäischen Markt verdrängt wurde. Der schnellwüchsige Baum erreicht im ersten Lebensjahr eine Höhe von 5 bis der Wunderbaum Moringa PDF m.


Författare: Erwin G. Bruhns.
Gibt es eine Heilpflanze gegen fast alle körperlichen Beschwerden? Ja! Das Zauberwort heißt "Moringa". Doch der eiweißreiche "Wunderbaum" aus Indien und dem Himalaya birgt noch weit mehr Überraschungen – und derart viele hochdosierte Vitamine und Mineralien, dass er mittlerweile Biologen in aller Welt fasziniert. In diesem Buch erfahren Sie alles Wissenswerte über das ayurvedische Lebenselixier.
"Moringa ist wirklich ein faszinierender Baum – er schafft es sogar, Bakterien zu töten! Im alten Indien wurde er auch ‚Wunderbaum‘ genannt. Man muss sich vorstellen: Um einen Liter Wasser bakterienfrei zu machen, braucht man gerade mal 1/10 Gramm Moringa-Samen…"
(Ranga Yogeshwar in der SWR-Sendung "Die große Show der Naturwunder" vom 1. November 2007; Foto: SWR/Herby Sachs)

Ein junger Baum wächst in Ostafrika und Indien unter natürlichen Bedingungen pro Jahr bis zu 8 m gerade in die Höhe, wenn er nicht gestutzt wird. Er kann sich unter bestimmten Kulturbedingungen flaschenartig verdicken. Die Blätter sind an den Spitzen der Zweige gehäuft. Sie sind spiralig angeordnet, haben eine Länge von 20 bis 60 cm und sind zwei- bis dreifach gefiedert. Die ovalen oder eiförmigen bis verkehrt-eiförmigen Blättchen sind 1 bis 2 cm lang. Die Pflanze hat 2 bis 3 cm große, zwittrige Blüten mit 5 kurzen Kelchblättern, 5 Blütenblättern, 5 fertilen Staubblättern und 5 Staminodien.

Die Blütenstände sind als vielblütige Rispen ausgebildet, die eine Länge von 10 bis 25 cm haben und aus den Blattachseln entspringen. Länge, weshalb die Pflanze auch den englischen Namen drumstick tree trägt. Sie bleiben lange am Baum hängen und springen schließlich mit drei Klappen auf. Die braunen, bis 1,5 cm großen Samen sind rundlich oder fast dreikantig und jeweils mit drei papierartigen Flügeln besetzt. Sie sind in der Frucht in einer Reihe angeordnet und in einem weißlichen, trockenen Mark eingebettet. Die Kultivierung von Moringa oleifera wird zunehmend in Honduras und Südamerika praktiziert. Seit 2012 werden Moringafarmer in Honduras durch die Regierung und private Investoren gefördert.

Dabei soll der Anbau von Moringa nicht nur als Lebens- und Futtermittel profitable Einkünfte liefern, sondern auch der Entwaldung entgegenwirken. Ausdauer in sehr heißen und trockenen Gebieten hinweist. Wurzelschäden verursacht werden und infolgedessen das Wachstum verlangsamt wird, was unter dem Gesichtspunkt einer kommerziellen Nutzung des Baumes von Nachteil ist. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten daher möglicherweise demnächst entfernt werden.