Der Koran für Nichtmuslime PDF

Ort des gemeinschaftlichen islamischen Gebets und darüber hinaus der politischen, rechtlichen und lebenspraktischen Wertevermittlung im Sinne des Islams sowie ein sozialer Treffpunkt. Obwohl die täglichen Gebete grundsätzlich überall ausgeführt werden dürfen, gilt es als besonders verdienstvoll, wenn man sie in der Moschee verrichtet, weil auf diese Weise die Zugehörigkeit zur muslimischen Gemeinschaft zum Der Koran für Nichtmuslime PDF gebracht wird.


Författare: Michael Celler.

Der Koran für Nichtmuslime ist kein Buch über den Koran, sondern der Koran selbst: Sie finden darin alle Suren, wenn auch nicht jeden einzelnen Vers. Die Lektüre des übersetzten Korans ist im Original für westliche Leser dadurch nicht ganz einfach, dass bestimmte Kernaussagen immer wieder vorkommen. Um ein flüssiges Lesen zu ermöglichen sind solche Wiederholungen in Koran für Nichtmuslime nicht enthalten. In modernem Deutsch geschrieben, erleichtert er den Zugang zu diesem 1400 Jahre alten Text und der islamischen Kultur.

In verschiedenen Hadithen heißt es, dass ein Gebet in der Gemeinschaft 25 Mal so viel wert sei wie ein Gebet zu Hause. Unterschieden wird zwischen einfachen Moscheen, die von Privatpersonen gestiftet wurden, und Freitagsmoscheen, die von staatlicher Seite unterhalten werden und an denen regelmäßig ein Freitagsgebet stattfindet. Aussprache masgid, das spanische mesquita und italienisch moschea her. Nach der Auswanderung aus Mekka nach Medina im Jahre 622 verloren die Muslime den Zugang zum Heiligtum in Mekka.

Zum Gebet versammelten sie sich üblicherweise im Hof von Mohammeds Wohnhaus in Medina. Dieser Hof wird deswegen als die erste muslimische Moschee betrachtet, da mit ihm die Muslime zum ersten Mal einen eigenen Masdschid hatten. Nach dem Modell der Prophetenmoschee in Medina wurde nach der Eroberung des Vorderen Orients in allen neu gegründeten arabischen Lagerstädten Moscheen errichtet. Ein festangestellter Imam muss ein rechtschaffener, in religiösen Dingen bewanderter Mann sein. Freitagsmoscheen haben darüber hinaus meistens noch einen eigenen Chatīb, der die Freitagspredigt hält sowie einen Muezzin, der die Rufe zum Gebet, den Adhān und die Iqāma, verkündet. Rechtsgrundlage der Moschee ist in islamischen Ländern meistens ein Waqf.

In nicht-islamischen Ländern werden Moscheen üblicherweise von Moscheevereinen betrieben. Beim Neubau von Moscheen erwerben sie das Grundstück und treten als Bauträger auf. Moscheen haben in der islamischen Geschichte häufig als Mittel zur religiös-sozialen Identitätspflege gedient. So wurden in der Frühzeit des Islam Moscheen meist von bestimmten Stämmen unterhalten und von ihnen als allgemeine Versammlungsorte genutzt. Das zentrale Element einer Moschee ist der Raum für das Gebet.

In der Frühzeit des Islam bestand dieser meist nur aus einem umschlossenen Hof, dem sogenannten Sahn. Die Umayyaden-Moschee in Damaskus, die im frühen 8. Es reicht eine erkennbare Hervorhebung der sogenannten Qibla-Wand. Er kennzeichnet zum einen die Qibla, zum anderen den Platz des Imams beim Gebet vor der Gruppe. Darüber hinaus hat er eine akustische Wirkung. Durch die halbrunde oder vieleckige Nischenform des Mihrab, schallen die lauten Rezitationen des Imam in den Gebetsraum zurück, sodass alle Gläubigen die Worte des Imam verstehen und dem Gebet folgen können. Die Freitagspredigt wird von einer Kanzel verlesen, die als Minbar bezeichnet wird.

Das macht den Minbar in einer Freitagsmoschee zu einem unentbehrlichen Element. Der Minbar ist an der Qibla-Wand, stets rechts vom Mihrab angebracht und ist frontal über eine Treppe zu erreichen. Die Chutba wird vom Imam stehend auf der Treppe abgehalten. Zweck auf das Minarett und rief die Gläubigen von dort aus zum Gebet. Minarette werden seit etwa 700 n. Diese Tradition ging wahrscheinlich von Syrien aus, wo frühchristliche Kirchtürme oder Leuchttürme zweckentfremdet wurden. In der Frühzeit des Islam rief der Muezzin den adhan meist vom Dach der Moschee aus.

Auch beim Minarett gibt es je nach Region unterschiedliche Bauformen. In einigen Moscheen stehen außerdem noch ein oder mehrere Lesepults, die der Koranrezitation dienen. Oft ist der Moschee zu diesem Zweck ein Hof oder Garten mit Brunnen oder Weiher angegliedert. In der Osmanischen Architektur entwickelte sich die Tradition der Şadırvan-Brunnen. Angeschlossene Räumlichkeiten und Nebengebäude können auch ein Ort für Unterricht und Gespräche oder für Geschäfte, Reisebüros usw. Veranstaltungsort für das Feiern gesellschaftlicher Anlässe sein.